Artikel von Lea Susemichel

Foto: mirimineta
Identitätspolitik und Klassenkampf müssen sich keineswegs ausschließen

Seit der Wahl Donald Trumps zum US-Präsidenten ist eine Argumentation weit verbreitet. Demnach habe sich die Linke in den letzten Jahren nur auf die Anliegen von Minderheiten konzentriert. Soziale Ungleichheit und deren Bekämpfung sei aus dem Blick geraten. Kurz: Identitätspolitik habe den Klassenkampf abgelöst. Diese Entwicklung habe schließlich auch den Aufstieg der Ultrarechten beflügelt, wenn nicht sogar ausgelöst.

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  • hat Philosophie und Gender Studies studiert und ist Redakteurin bei "an.schläge. Das feministische Magazin". Zusammen mit Jens Kastner veröffentlichte sie kürzlich: "Identitätspolitiken. Konzepte und Kritiken in Geschichte und Gegenwart der Linken", Unrast Verlag, Münster, 150 S., 12,80 Euro.