DO: Neonazis fressen Kreide

Dortmund - Die Dortmunder Neonazis machen sich Sorgen, dass ihre für den 5. September geplante „Antikriegstags“-Demonstration verboten werden könnte.

Die Veranstalter und Organisatoren würden sich „von jeglicher Gewalt und eventuell im Internet kursierenden Aufrufen, die gewalttätige Handlungen im Zusammenhang mit unserer Demonstration fordern oder für gut heißen“, distanzieren, beteuern sie auf der eigens zu dem Aufmarsch eingerichteten Homepage. „Gewalttätige Handlungen“ würden sie „bereits im Ansatz unterbinden“.

Nachdem rund 400 Neonazis am 1. Mai in Dortmund eine DGB-Demonstration angegriffen hatten, war die Forderung nach einem Verbot der für den 5. September terminierten Demo lauter geworden. Polizeipräsident Hans Schulze hatte angekündigt, er wolle ein Verbot des Aufmarschs „unter Berücksichtigung der Ereignisse am 1. Mai neu bewerten“. Er zeigte sich „zuversichtlich“, dass es gelinge, die Neonazi-Demo „gerichtsfest zu verbieten”. (ts)

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