D/DU: NPD auch in Duisburg ein bisschen dabei

Düsseldorf/Duisburg – In elf kreisfreien Städten trete die NPD bei der Kommunalwahl am 30. August an, teilte das NRW-Innenministerium in einer gestern veröffentlichten Antwort auf eine Kleine Anfrage der Grünen im Landtag mit. „NRW rechtsaußen“ hatte am 19. August lediglich zehn Städte genannt. Wer hat recht? Beide, irgendwie.

In seiner Aufstellung führt das Innenministerium – anders als „NRW rechtsaußen“ in dem Beitrag über die Stadtrats- und Kreistagskandidaturen der NPD – auch Duisburg auf. Dort hatte die NPD kurz vor Abgabeschluss der Wahlunterlagen Mitte Juli ihre Ratskandidaturen zurückgezogen. Eigentlich hatte die NPD für 16 Wahlbezirke Kandidaten benannt und auch schon Unterstützungsunterschriften eingereicht. Die Absage erfolgte einem Bericht der WAZ zufolge ohne jede Erklärung.

Ein NPDler wird aber dennoch auf einem Teil der Duisburger Stimmzettel stehen: Der langjährige Parteifunktionär Frank Rudi Theißen tritt jedoch lediglich als einziger Vertreter der NPD für die Wahl der Bezirksvertretung Meiderich/Beeck an.

Ergebnis: Beide Aussagen treffen zu. In zehn kreisfreien Städten will die NPD in die Stadträte einziehen, und in elf Großstädten tritt sie zur Kommunalwahl an. (ts)

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