HX: Gepräche mit Neonazis beschäftigen jetzt auch Steinheimer Kommunalpolitiker

Steinheim – Die Gespräche, die Steinheims Bürgermeister Joachim Franzke mit Neonazis führte (wir berichteten am 29. Januar und 1. Februar*), beschäftigen jetzt auch die Kommunalpolitik.

Die Neue Westfälische (NW) berichtet heute (http://www.nw-news.de/owl/3374548_CDU-Buergermeister_empfaengt_Neonazis.html?em_index_page=1 ), der SPD-Vorstand des Kreises Höxter habe sich entsetzt über Franzkes Verhalten gezeigt. Er habe Rechtsextremen „eine Plattform“ geboten. Franzke führe „Gespräche mit einer Abordnung der Freien Kameradschaft“. Das sei „ein Skandal, der dem Image der Stadt weit über die Grenzen hinaus schaden wird“.

Franzke, der schon gegenüber „NRW rechtsaußen“ nicht bereit war, auf Fragen zum Thema zu antworten, sei am Wochenende trotz mehrfacher telefonischer Anfragen nicht zu erreichen gewesen, meldete die Neue Westfälische.

Statt des Bürgermeisters meldete sich gegenüber dem Lokalsender Radio Hochstift der Steinheimer CDU-Vorsitzende Peter Lipka zu Wort. Der CDU-Stadtverband lehne Gespräche mit Rechtsradikalen rundheraus ab, zitiert ihn der Lokalsender. (rr)

* /nrwrex/2010/01/hx-neonazis-akzeptierte-gespr-chspartner-f-r-b-rgermeister

und

/nrwrex/2010/02/hx-steinheimer-dialog-mit-neonazis-teil-2

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