NRW: „Mahnwachen“-Serie im Ruhrgebiet (ergänzt)

Herten/Oberhausen/Mülheim/Gelsenkirchen/Essen/Bochum – Die „Mahnwachen“-Serie von „pro NRW“ hat am Morgen in Herten und Oberhausen begonnen.

  • In Herten nahmen zwischen 30 und 35 Anhänger der Rechtspopulisten an der Veranstaltung teil, in Oberhausen einem Bericht des WAZ-Portals „derwesten“ zufolge exakt 37. „Pro NRW“ selbst behauptet, wie stets deutlich übertreibend, in Herten seien „rund 70 Zuhörer“ bei der Veranstaltung gewesen, in Oberhausen „rund 80 Islamkritiker“.
  • In Mülheim zählte die Polizei am Mittag lediglich 32 „pro NRW“-Anhänger. Dabei hatte „pro NRW“ sogar behauptet, zu jener Demo-Truppe, die ihre Tournee in Oberhausen gestartet hatte, sei inzwischen noch eine Delegation des belgischen „Vlaams Belang“ hinzugestoßen. Die Gelsenkirchener Polizei berichtete, an der dortigen „Mahnwache“ hätten mittags 25 Vertreter von „pro NRW“ teilgenommen.„Pro NRW“ gibt als Teilnehmerstärke ihrer beiden „Demomannschaften“ nach den ersten vier Stationen nach wie vor 150 an und fabuliert von einem „vollen Erfolg“.
  • In Essen hat die WAZ bei einem der beiden für den Nachmittag geplanten „pro“-Aufläufe 32 Teilnehmer gezählt. Aus Bochum meldete „derwesten“ knapp 30 Teilnehmer.

Trotz der Tatsache, dass es „pro NRW“ gerade einmal gelungen ist, zwischen knapp 60 und knapp 70 Personen aufgeteilt in zwei Demo-Teams und wanderzirkusähnlich auf ihre Tourneen durch jeweils drei Städte zu schicken, feiern die Rechtspopulisten den Tag als „Sieg auf ganzer Linie“, vor allem mit Blick auf die ausführliche Medienberichterstattung. (ts) 

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