NRW: NPD-Post für 3000 Schülervertretungen

Bochum – In der vorigen Woche hatte die NPD eine „breit angelegten Schülerkampagne in NRW“ angekündigt. Heute teilte sie nun mit, sie habe fast 3000 Schülervertretungen im Lande angeschrieben.

Sie wolle „den Widerstand gegen die Islamisierung in die Schulen tragen“, kündigte die weithin neonazistisch geprägte Partei an. Der Bundesvorsitzende der NPD-Nachwuchsorganisation „Junge Nationaldemokraten“ (JN), Michael Schäfer, wendet sich in dem Schreiben an die Schüler und wettert unter anderem schlagwortreich gegen „obskure Politiker“, „einen korrupten Status Quo“, „korrupte Versager der Bonzenparteien“, „die gescheiterte Multikulti-Gesellschaft“, eine „schleichende Islamisierung“ etc. pp..

Die bundesdeutschen Spitzenpolitiker säßen „mit den Köpfen des Islamismus in Deutschland an einem Tisch, stopfen ihnen Milliarden in den Rachen und bauen eine Großmoschee nach der anderen“, schreibt Politikstudent Schäfer – und bietet den Schülervertretern persönliche Gespräche an. „Gerne“ bringe er zu diesen Gesprächen „den Spitzenkandidaten der NPD zur Landtagswahl Claus Cremer mit“. Schäfer weiter in der, wie die NPD formuliert, „jugendgerecht gestalteten Schülerpost“: „Dann könnt Ihr ihm persönlich auf den Zahn fühlen und selbst herausfinden, was uns von den Spießern der Altparteien unterscheidet.“ (ts)