Lesetipp: Zwei Prozesse gegen Ursula Haverbeck

Bielefeld – Ursula Haverbeck aus Vlotho, Jahrgang 1928 und wegen Holocaustleugnung mehrfach vorbestraft, muss sich Anfang Oktober vor den Landgerichten in Bielefeld und München verantworten. In Bielefeld geht es am 8. Oktober um einen Brief, den Haverbeck im Januar 2008 an Charlotte Knobloch, die Präsidentin des Zentralrats der Juden in Deutschland, gerichtet hatte. Darin hieß es: „Machen Sie so weiter wie bisher, dann könnte sich ein neues Pogrom ereignen, das entsetzlich würde.“ Knobloch solle sich nicht „in innerdeutsche Angelegenheiten“ einmischen und in ihr „Ursprungsland nach Innerasien“ gehen, wenn es ihr in Deutschland nicht gefalle. Das Amtsgericht Bad Oeynhausen hatte Haverbeck in erster Instanz wegen Beleidigung zu einer Geldstrafe von 2700 Euro verurteilt. Der „blick nach rechts“ berichtet:

http://www.bnr.de/content/prozessserie-gegen-holocaust-leugnerin