BRD: „Sammlungsbewegung der rechtsdemokratischen Kräfte“

Stuttgart/Köln – In Sachsen-Anhalt machte die NPD am Wochenende den Weg für einen Zusammenschluss mit der DVU frei*, in Stuttgart tasteten sich die Parteichefs zweier anderer Rechtsaußenparteien, Rolf Schlierer von den „Republikanern“ und Markus Beisicht von „pro NRW“ weiter an eine engere Zusammenarbeit heran.

„Pro NRW“ veröffentlichte heute eine „Stuttgarter Erklärung“ der Parteivorsitzenden. Darin wird angekündigt, dass beide Parteien im kommenden Jahr „mit gemeinsamen Großveranstaltungen in Stuttgart (März) und Köln (Mai) ihre enge Zusammenarbeit untereinander und mit politischen Partnern in Europa weiter intensivieren und ein Zeichen für die Einigung der demokratischen Rechten in Deutschland setzen“ wollen. Für März hatten die „Republikaner“ bereits vor Monaten eine „große Konferenz der demokratischen Rechten im Großraum Stuttgart“ angekündigt. „Pro NRW“ hat für den Mai eine als „Marsch für die Freiheit“ titulierte Demonstration in Köln angemeldet.

Geplant sind der „Stuttgarter Erklärung“ zufolge auch „gemeinsame publizistische Projekte“. Beide Parteien kündigen an, thematisch nicht nur auf „Einwanderung, Integration und Islamisierung“ setzen zu wollen. Man verstehe sich dabei „insbesondere auch als Interessenvertreter der ausgeplünderten Mittelschicht“.

„Spätestens zur Europawahl 2014“ sei ein gemeinsamer bundesweiter Wahlantritt „in neuer Formation“ ins Auge gefasst. Eingeladen zur Teilnahme an der „Sammlungsbewegung der rechtsdemokratischen Kräfte“ seien „alle verfassungskonformen Gruppierungen“. (ts)

* http://www.bnr.de/content/freundliche-uebernahme