Fundsachen (XXXI)/Lesetipp: „Pro“ weder „experimentell“ noch „avantgardistisch“

„Die Bürgerbewegung pro Deutschland fordert eine nachhaltige, auf Dauer angelegte Förderung der Hochkultur und eine klare Absage an die Unterstützung ,experimenteller’ Projekte, die für den Normalbürger nicht von Interesse sind.“

„Pro Deutschland“ im kulturpolitischen Teil des Wahlprogramms für die Abgeordnetenhauswahl in Berlin in diesem Jahr.

„Die Bürgerbewegung pro NRW fordert eine nachhaltige, auf Dauer angelegte Förderung der Hochkultur in Nordrhein-Westfalen und eine klare Absage an die Unterstützung avantgardistischer Projekte, die für den Normalbürger nicht von Interesse sind.“

„Pro NRW“ im kulturpolitischen Teil des Landtagswahlprogramms 2010.

Warum in Berlin „Experimentelles“ nicht gefördert werden soll, während in NRW „Avantgardistischem“ eine Absage erteilt wird, ist nicht direkt verständlich. Ob – nach rechtspopulistischen Maßstäben – umgekehrt „Experimentelles“ in NRW und „Avantgardistisches“ den Menschen in Berlin zumutbar ist, ebenfalls nicht.

  • Ein aktueller Beitrag beim „blick nach rechts“ beschäftigt sich – ernsthafter – mit dem aktuellen Wahlprogramm von „pro Deutschland“ in Berlin und Parallelitäten zu den Aussagen von „pro NRW“ aus dem vorigen Jahr:

http://www.bnr.de/content/rechte-plagiatoren

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