Lesetipp: Patrik Brinkmann kehrt der Politik den Rücken

[caption id="attachment_1642" align="alignright" width="150" caption="Mit Bibel: Patrik Brinkmann"][/caption]

BERLIN – Zuletzt wirkte Patrik Brinkmanns Engagement in der Politik der extremen Rechten in Deutschland nur noch wie ein groteskes Missverständnis, und mancher der öffentlichen Auftritte des Schweden – die Bibel schwenkend oder Kontrollratsgesetze zerreißend, dabei die Wiedererrichtung Preußens fordernd – geriet zum absurden Theater. Markus Beisichts „Pro-Bewegung“ hatte dem angeblich finanzstarken Unternehmer – der Erkenntnis folgend, dass ganz praktische Rechtsaußenpolitik mit ihm unter anderem wegen seiner „Eigenwilligkeiten“ wohl nicht machbar sein würde – am Ende den Titel eines völlig einflusslosen „Internationalen Sekretärs“ verliehen. Dabei spielte wohl auch die Erwartung eine Rolle, dass er so einerseits bei der Stange gehalten werden könnte, andererseits aber auch mit seinen Reisen zwischen Belgien, dem Baltikum und Israel so beschäftigt sein würde, dass er vor Ort nicht mehr für Chaos sorgen konnte.

Jetzt hat Brinkmann, der erst bei der NPD, dann bei der DVU und schließlich bei den „pro“-Gruppierungen mitmischen wollte, seinen Rückzug aus der Politik verkündet. Dies berichtet die Internetseite „Berlin rechtsaußen“, gestützt auf eine Meldung des schwedischen Magazins „Expo“. Ausschlaggebend seien nicht nur private, sondern auch geschäftliche Gründe gewesen, zitiert „Expo“ Brinkmann. Eine Hintertür habe sich der Unternehmer allerdings offen gehalten: Es sei durchaus möglich, dass er in Zukunft noch als Finanzier im politischen Bereich auftrete, erklärte er gegenüber dem schwedischen Magazin. Zur Meldung bei „Berlin rechtsaußen“:

http://www.blog.schattenbericht.de/2011/08/rechtspopulismus-patrik-brinkmann-kehrt-der-politik-den-rucken/