Presseschau: Medienprojekt setzt auf neue Zeugen für Neonazi-Angriff

WUPPERTAL – Nachdem die Staatsanwaltschaft das Verfahren gegen mögliche Beteiligte eines Neonazi-Angriffs auf Besucher des Wuppertaler Cinemaxx-Kinos eingestellt hatte, kommt nun doch noch einmal Bewegung in den Fall, berichtet die Westdeutsche Zeitung (WZ). Wie berichtet, waren am 30. November 2010 im Cinemaxx-Foyer mehrere Besucher eines Aufklärungsfilms des Medienprojekts Wuppertal über Neonazis unter anderem mit Reizgas angegriffen worden. 13 Neonazis waren anschließend vorübergehend festgenommen worden. Ende September bestätigte die Staatsanwaltschaft auf Nachfrage der WZ, dass das Verfahren eingestellt worden ist. Man könne keinem der Verdächtigen – sie sollen vermummt gewesen sein – konkret eine strafbare Handlung zuordnen. Das Medienprojekt hat nun über eine Rechtsanwältin angekündigt, mehrere Zeugen der Reizgas-Attacke namentlich benennen zu können. Die Staatsanwaltschaft erklärte, man werde jede Art von neuen Beweismitteln prüfen und dann entscheiden, ob die Ermittlungen – unter anderem wegen Landfriedensbruchs – wieder aufgenommen werden. Zum Bericht der Westdeutschen Zeitung:

http://www.wz-newsline.de/lokales/wuppertal/reizgas-angriff-medienprojekt-setzt-auf-neue-zeugen-1.786245

Ein Beitrag der „Ruhrbarone“ zum Thema:

http://www.ruhrbarone.de/verfahren-nach-nazi-ueberfall-auf-kinobesucher-in-wuppertal-eingestellt/