Presseschau: Essener Integrationsrat ein „Hort der Grauen Wölfe“? (ergänzt)

ESSEN – Mit einem Eklat endete die letzte Sitzung des Essener Integrationsrates vor dessen Neuwahl an diesem Sonntag. Dies berichtet das WAZ-Internetportal „derwesten.de“. Ratsmitglieder, die dem Gremium angehören, hätten sich nach der Sitzung am Mittwoch tief besorgt über eine künftige Zusammenarbeit mit der „Allianz der Essener Türken“ geäußert. Die „Allianz“ habe Sympathie mit den rechtsradikalen „Grauen Wölfen“ gezeigt, die am Samstag in der Grugahalle ein Treffen mit mehr als 6000 Teilnehmern veranstalten. Dem Integrationsrat hatte ein Appell mit dem Titel „Kein Raum für Rechtsextremismus und Völkerhass in der Grugahalle“ vorgelegen. „An rechtsextreme Nationalisten wie die Grauen Wölfe darf die Grugahalle nicht vermietet werden“, hieß es darin. Die „Allianz“ lehnte diesen Appell ab. Zwei ausführliche Berichte zum Thema bei „derwesten.de“:

http://www.derwesten.de/staedte/essen/integrationsrat-ist-ein-hort-der-grauen-woelfe-id6084510.html

http://www.derwesten.de/staedte/essen/integrationsrat-ein-hort-der-grauen-woelfe-id6084465.html

  • Aus aktuellem Anlass und zum Hintergrund unter anderem der „Grauen Wölfe“ empfehlen wir ergänzend einen Beitrag des Islamwissenschaftlers Dr. Götz Nordbruch. Er beschäftigt sich in seinem Text mit dem Thema „,Importierte Konflikte?’ Ungleichheitsvorstellungen und antipluralistische Tendenzen unter jungen Migrantinnen und Migranten“. Zu finden ist der Beitrag in der Ausgabe 2/2011 der Zeitschrift „Überblick“, herausgegeben vom Informations- und Dokumentationszentrum für Antirassismusarbeit in Nordrhein-Westfalen. Nordbruch widmet sich den „Grauen Wölfen“ insbesondere auf den Seiten 7 und 8. Zum Download:

http://www.ida-nrw.de/html/Ueberblick_2_11.pdf

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