Presseschau: Scharfe Kritik am Umgang mit „Grauen Wölfen“

ESSEN – Nach dem Eklat um die Veranstaltung der rechtsradikalen „Grauen Wölfe“ in der Grugahalle lässt Essens Oberbürgermeister Reinhard Paß (SPD) prüfen, wie derartige Vermietungen in Zukunft zu verhindern sind, berichtet die WAZ. Eine kurzfristige Absage sei nicht mehr „rechtssicher“ machbar gewesen, bedauert Paß. Unterdessen äußerten sich dem WAZ-Bericht zufolge Mitglieder des Rates empört über das Verhalten der Messe GmbH, die die Grugahalle an die „Föderation der Demokratischen Türkischen Idealistenvereine in Deutschland“ vermietet hatte, hinter der sich die „Grauen Wölfe“ verbergen. Es gebe doch einen Konsens, „keine städtischen Räume an Rechtsextreme zu vermieten“, sagte der Fraktionschef der Linken, Hans Peter Leymann-Kurtz. Zum WAZ-Bericht:

http://www.derwesten.de/staedte/essen/scharfe-kritik-am-umgang-mit-grauen-woelfen-id6086306.html

  • Zum Hintergrund unter anderem der „Grauen Wölfe“ empfehlen wir ergänzend einen Beitrag des Islamwissenschaftlers Dr. Götz Nordbruch. Er beschäftigt sich in seinem Text mit dem Thema „,Importierte Konflikte?’ Ungleichheitsvorstellungen und antipluralistische Tendenzen unter jungen Migrantinnen und Migranten“. Zu finden ist der Beitrag in der Ausgabe 2/2011 der Zeitschrift „Überblick“, herausgegeben vom Informations- und Dokumentationszentrum für Antirassismusarbeit in Nordrhein-Westfalen. Nordbruch widmet sich den „Grauen Wölfen“ insbesondere auf den Seiten 7 und 8. Zum Download:

http://www.ida-nrw.de/html/Ueberblick_2_11.pdf

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