Gütersloh

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Das neue Agitationsfeld des Vereins „Volkshilfe e.V.“ im Kreis Gütersloh

Ob Umweltverschmutzungschutz, Obdachlosigkeitenhilfe oder Armut: Es gibt scheinbar kein gesellschaftliches Problem, dem sich die „Volkshilfe“ nicht annimmt. Doch der oberflächlich harmlos wirkende Verein wird von einschlägig bekannten und organisierten Neonazis betrieben (vgl. LOTTA #61). Nach dem Umzug ihres Vorsitzenden Achim Kemper haben sich die Aktivitäten der in Osnabrück (Niedersachsen) gegründeten „Volkshilfe“ nach Ostwestfalen- Lippe (NRW) verlagert.

5. März 2016 | nrwrex

GÜTERSLOH - Vom 8. bis 10. April soll das 9. Lesertreffen der Zeitschrift „Recht & Wahrheit“ im Hotel Hufhaus in Ilfeld im Südharz stattfinden, das von dem im Kreis Gütersloh wohnhaften Meinolf Schönborn organisiert wird. Angekündigt sind als ReferentInnen vor allem Personen aus NRW, genauer gesagt aus Ostwestfalen.

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9. September 2013 | nrwrex

WUPPERTAL - Im "Streben nach einer passenden Außenwirkung" und in Sorge, dass sich die "Kameraden" auf Parteiveranstaltungen nicht zu benehmen wissen, hat der Wuppertaler Kreisverband der "Die Rechte" als Veranstalter des seit Monaten angekündigten Neonazi-Aufmarsches am 21. September in Wuppertal einen Text zum "erwünschten Verhalten auf unserer Demonstration" veröffentlicht.

"Künstliche Pöbeleien" ...

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1. Juli 2013 | nrwrex

WUPPERTAL – Am 21. September, einen Tag vor der Bundestagswahl, will die Partei „Die Rechte“ in Wuppertal marschieren (nrwrex berichtete). Geworben wird für die Demonstration auch mittels eines „Mobitracks“, verfasst vom Neonazi-Rapper Julian Fritsch alias MaKss Damage aus Gütersloh. In seinem Song „Tränengasdusche“ ruft er zur „Schlacht von Wuppertal“ auf.

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9. Juli 2012 | nrwrex

Herzebrock-Clarholz (Kreis Gütersloh) - Am Samstag, 7. Juli, durchsuchten PolizeibeamtInnen neben Objekten in Brandenburg und Berlin auch mehrere in Nordrhein-Westfalen, spiegel online und andere Medien, zum Beispiel die Berliner Zeitung und das Westfalen-Blatt berichteten. Fünf Personen, vier Männer und eine Frau, werden beschuldigt, eine bewaffnete Gruppe gebildet und gegen das Waffengesetz verstoßen zu haben. Auf die Gruppe aufmerksam geworden seien die ErmittlerInnen, als am 22. März in Herzberg (Landkreis Ostprignitz-Ruppin, Brandenburg) ein an einem Herzinfarkt verstorbener Neonazi in einer Pension aufgefunden wurde. In seinem Gepäck wurden scharfe Waffen nebst Munition gefunden, der "Spiegel" berichtet hierüber in seiner aktuellen Ausgabe, der Artikel ist auf linksunten dokumentiert. Hauptbeschuldigter soll der seit vielen Jahren in der neonazistischen Szene aktive Meinolf Schönborn aus dem ostwestfälischen Herzebrock-Clarholz sein. Schönborns Lebensgefährtin soll die Herzberger Pension gepachtet haben, in der ein neonazistisches Schulungszentrum eingerichtet werden sollte.

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Auch der "blick nach rechts" berichtet anlässlich der Razzia über Meinolf Schönborn.

NRW rechtsaußen dokumentiert aus aktuellem Anlass einen LOTTA-Artikel über Meinolf Schönborn, erschienen im Frühjahr 2010 in der LOTTA-Ausgabe #38.

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22. November 2011 | nrwrex

GÜTERSLOH – Die Übergriffe mit möglichem rechtsradikalen Hintergrund häufen sich in Gütersloh seit einigen Monaten, berichtet die Neue Westfälische. Der jüngste Fall habe sich in der Nacht zu Sonntag ereignet. Nach einem Konzert mit mehreren Nachwuchsbands gerieten laut Polizei mehrere Personen aneinander. Einer der Beteiligten sei ein in der Szene bekannter Gütersloher Rapper gewesen, der seit Anfang des Jahres mit dem Pulheimer Neonazi Axel Reitz verbandelt ist, berichtet die Zeitung. Die Neue Westfälische berichtet über einige Hintergründe des 23-jährigen Güterslohers:

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8. November 2011 | nrwrex

GÜTERSLOH – Nach fünfstündiger Beweisaufnahme hat das Gütersloher Amtsgericht am Montag das Verfahren gegen einen 49-Jährigen, der im Vorfeld der Landtagswahl im Frühjahr 2010 den „pro NRW“-Wahlkampfbus lenkte, eingestellt. Dies berichtet die Tageszeitung Die Glocke. Vorgeworfen wurde ihm ein gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr und eine versuchte schwere Körperverletzung. Allerdings muss der Mann eine Geldzahlung in Höhe von 2500 Euro an die Gerichtskasse leisten, weil die Richterin zumindest den Sachverhalt der Nötigung als gegeben sah.

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12. August 2011 | nrwrex

GÜTERSLOH – Nachdem in der Nacht zum Mittwoch ein Molotow-Cocktail auf dem Innenhof eines Wohnhauses am Gütersloher Nordring explodiert ist, ermittelt der Staatsschutz. In dem Haus würden mehrere Mitglieder der antifaschistischen Szene Güterslohs wohnen, berichtet die Tageszeitung Die Glocke. Es sei nicht unwahrscheinlich, dass der Anschlag von rechtsextremen Gruppierungen verübt worden sein könnte, zitiert das Blatt den stellvertretenden Inspektionsleiter im Bielefelder Kriminalkommissariat 32, das sich mit Rechtsextremismus beschäftigt. Zum ausführlichen Bericht:

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30. Juli 2011 | nrwrex

GÜTERSLOH – Der Schreck steckt ihm immer noch in den Knochen. Nachdem nachts Pflastersteine durch sein Küchenfenster flogen und er durch umherfliegende Glassplitter verletzt wurde, macht sich ein Gütersloher Sorgen um seine Gesundheit und die seiner Familie. Der 22-Jährige sieht sich im Visier von Neonazis, die sich auf einem Flugblatt als „Bürger gegen Deutschenhass“ bezeichnen. Die Neue Westfälische berichtet über den Fall und über eine wieder aktiver werdende Neonaziszene in der Region:

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16. Februar 2011 | nrwrex

Gütersloh – Der Gütersloher Rapper Makss Damage, der sich bisher als „Kommunist“ gab, wechselt nach rechtsaußen. Die Begründung dafür lieferte er in einem Videointerview, das u.a. Axel Reitz mit ihm führte. Der „blick nach rechts“ berichtet:

http://www.bnr.de/content/politrapper-wechselt-nach-rechts

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