Harald Vilimsky

Der Zocker

Wer jemanden in der Bielefelder FDP sucht, der etwas über Marcus Pretzell zu berichten weiß, muss Ausdauer mitbringen. Zwar war er dort fünf Jahre Mitglied. Spuren hat er aber keine hinterlassen. Nach vielen Telefonaten erinnert sich ein Jahrzehnt später dann doch noch einer an den jungen Juristen von damals. Seinen Namen habe der eine oder andere in der FDP sehr wohl im Hinterkopf gehabt: für den Fall, dass mal ein Mandat in einer Bezirksvertretung freiwerden würde.

Zwischen Neonazismus und Normalisierung

Obwohl das „Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes“ (DÖW) die „Freiheitliche Partei Österreichs“ (FPÖ) 1993 zum ersten Mal als rechtsextrem qualifizierte und diese Einschätzung auch von Gerichten bestätigt wurde, konnte sie sich in Österreich bis heute nicht durchsetzen. Im Gegenteil, immer weniger Menschen sind bereit, die FPÖ als das zu bezeichnen, was sie ist. Dem kann leider auch die Tatsache des neuerlichen Rechtsruckes 2005 und der damit verbundenen personellen wie ideologischen Überschneidungen mit dem Neonazismus keinen Abbruch tun.

24. April 2012 | nrwrex

WIEN/KÖLN – Da kann ja kaum noch etwas schief gehen: „Auch HC Stracke drückt PRO NRW die Daumen“, meldeten die Rechtspopulisten vom Rhein heute.

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4. April 2012 | nrwrex

KÖLN – Eigentlich ist die Auswahl der Fotos, mit denen „pro NRW“ Beiträge im Internet illustriert, eindeutig und lässt keine Fragen offen. Eigentlich – denn am Dienstag war das anders.

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27. Oktober 2010 | nrwrex

Leverkusen – Der FPÖ-Generalsekretär Vilimsky hat heute bei einer Pressekonferenz in Leverkusen angekündigt, die Kooperation mit der rechtspopulistischen „pro“-Bewegung intensivieren zu wollen. Auf ein eigenes Büro in Deutschland verzichtet die FPÖ allerdings. Zur „pro NRW“-Pressekonferenz ein Bericht beim „blick nach rechts“:

http://www.bnr.de/content/die-ae-aussenstelle-ae-freiheitlicher-politik

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19. Oktober 2010 | nrwrex

Leverkusen – Glaubt man „pro NRW“, so erlebt Leverkusen in der kommenden Woche fast schon Historisches. Und kaum jemand nimmt es zur Kenntnis.

„Was nächste Woche in Leverkusen verhandelt wird, das kann Auswirkungen auf die Entwicklung der demokratischen Rechten in ganz Europa haben“, heißt es heute auf der örtlichen Internetseite von „pro NRW“. Von Leverkusen aus könne „das Signal ausgehen, dass im nächsten Europäischen Parlament eine starke rechtsdemokratische Fraktion ihre Arbeit aufnehmen wird“.

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