Herford

Eine Kritik der „Montagsdemos für den Frieden“

Ein Montagnachmittag in einer von rund 60 deutschen Städten: Eine bunte Gruppe ist zusammengekommen, teils jung und alternativ aussehend, teils bürgerlich und in der Mitte des Lebens stehend. Parolen für Frieden, gegen die Mainstream-Medien und zur Kritik des Neoliberalismus werden gerufen. Wer genauer hinhört, merkt jedoch rasch: Hier bricht sich nicht nur Gesellschaftskritik Bahn, sondern auch verschwörungstheoretische, antisemitische und völkische Ideologie.

10. Oktober 2013 | nrwrex

BÜNDE (KREIS HERFORD) - Eigentlich sollte am Dienstag, dem 8. Oktober im Kurhaus Randringhausen in Bünde ein „Volksliederabend“ unter der Leitung von Gerd Rothe stattfinden. Nachdem der neonazistische Hintergrund Rothes am Dienstag morgen öffentlich gemacht worden war, entschloss sich die Stadt Bünde dazu, die Veranstaltung kurzfristig abzusagen.

Aktivist der „Artgemeinschaft“

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26. Januar 2012 | nrwrex

HERFORD – „Himmler-Nickelbrille, Hitler-Seitenscheitel, brauner Pulli“: So beschrieb die Neue Westfälische einen Angeklagten, der sich am Dienstag in Herford vor dem Schöffengericht verantworten musste. Wie braun es im Kopf des 38-Jährigen zugehe, sei in der Verhandlung nicht thematisiert worden, schrieb die Zeitung. Der Mann aus Bad Oeynhausen ist wegen eines Verstoßes gegen das Kriegswaffengesetz angeklagt. In seiner Garage habe der Zoll im Oktober 2010 ein funktionsfähiges Maschinengewehr - Typ MG 42 - aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt, so die Neue Westfälische.

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4. November 2011 | nrwrex

HERFORD – Das Jugendschöffengericht Herford hat einen 20-jährigen Neonazi wegen zweifacher Brandstiftung, Sachbeschädigung, Einbruch und mehrerer Körperverletzungsdelikte zu drei Jahren und sechs Monaten Haft verurteilt. Auch eine Therapie wegen eines Alkoholproblems wurde angeordnet. Das Gericht sah es unter anderem als erwiesen an, dass der weitestgehend geständige 20-Jährige im Januar ein Auto in Brand gesteckt und im Mai auf einem Tankstellengelände gezündelt hatte.

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7. September 2011 | nrwrex

HERFORD/MINDEN – 210 Euro muss „pro NRW“ zahlen, weil Mitglieder der selbst ernannten „Bürgerbewegung“ vor der Landtagswahl im vorigen Jahr Plakate in Herforder Straßen aufgehängt hatten, in denen das Plakatieren gar nicht erlaubt ist.

Die Stadt Herford sammelte die Plakate am Bahnhof und in der Goebenstraße wieder ein und schickte „pro NRW“ eine Gebührenrechnung über 420 Euro, umgerechnet rund 25 Euro je städtisch abgehängtem Plakat. Dagegen war die extrem rechte „Bürgerbewegung“ vor Gericht gezogen.

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6. September 2011 | nrwrex

HERFORD – „Pro NRW“ wehrt sich gegen eine Rechnung, die sie von der Stadt Herford für unerlaubtes Plakatieren erhalten hat. Dies berichtet das Mindener Tageblatt. Die selbst ernannte „Bürgerbewegung“ soll, wie das Verwaltungsgericht Minden gestern mitteilte, 420 Euro dafür zahlen, dass die Stadt unerlaubt aufgehängte Wahlplakate zur Landtagswahl 2010 entfernen musste. Über eine Klage von „pro“ wird am Mittwoch das Verwaltungsgericht Minden entscheiden. Zum Bericht des Tageblattes:

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31. Januar 2011 | nrwrex

Herford – Der im vorigen März von den „Republikanern“ zu „pro NRW“ gewechselte Mindener Kreistagsabgeordnete Ulrich Manes (64) übernimmt den Bezirksvorsitz der selbst ernannten rechtspopulistischen „Bürgerbewegung“ in Ostwestfalen-Lippe.

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1. September 2010 | nrwrex

Herford – „Pro NRW“ hat einen „Kreisbeauftragten“ für Herford ernannt.

Marcel Brzosowski, von „pro NRW“ vorgestellt als 27-jähriger Gebäudereiniger, fungiert nach Angaben der selbst ernannten „Bürgerbewegung“ künftig als deren Ansprechpartner für Herford und Umgebung. Er habe sich bereit erklärt, „die Aufbauarbeit von pro NRW in Ostwestfalen an führender Stelle zu begleiten“, heißt es in einer Mitteilung der Rechtspopulisten.

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