Holocaust

Onlineausgabe |
Foto: Hans Weingartz - www.pass-weimgartz.de/hw.htm (CC BY-SA 2.0)
Gaskammer und Krematorium des KZ Stutthof.
Ein Kommentar zum Stutthof-Prozess in Münster

Mit der Aussetzung des Prozesses endete Mitte Dezember 2018 der Versuch einer juristischen Aufarbeitung der Verbrechen im Konzentrationslager Stutthof vorerst ergebnislos. Der wegen Beihilfe zum hundertfachen Mord angeklagte ehemalige SS-Mann Johann R. aus dem Kreis Borken ist inzwischen nicht mehr verhandlungsfähig. Anfang 2019 soll nach erneuten medizinischen Gutachten über die Fortsetzung beziehungsweise Wiederaufnahme des Prozesses entschieden werden.

Foto: Hans Weingartz - http://www.pass-weingartz.de/hw.htm (CC BY-SA 2.0)
Ein Ort der Ausbeutung, Quälerei und Vernichtung

Als Johann R. am 7. Juni 1942 seinen Dienst als Mitglied der 3. Kompanie des SS-Totenkopfsturmbannes im Konzentrationslager Stutthof antrat, existierte das Lager bereits seit mehr als zweieinhalb Jahren. Die Geschichte des Lagers, bei dem Dorf Sztutowo nahe Danzig gelegen, war eng mit der für die Nazis als Symbol wichtigen Hafenstadt verbunden. Im Laufe seines Bestehens wurden 110.000 Gefangene in Stutthof registriert.

Foto: Dariusz Pawlos
Vernichtung in der „Aktion Reinhardt“

Vor einem Jahr starb Jules Schelvis im Alter von 95 Jahren. Bis zu seinem Tod widmete er sich unermüdlich der Auseinandersetzung mit und der Erinnerung an die präzedenzlosen Verbrechen im Vernichtungslager Sobibor, das er selbst überlebt hatte. Sobibor gehörte neben Belzec und Treblinka zu den großen Vernichtungslagern der „Aktion Reinhardt“, in denen 1942/1943 innerhalb weniger Monate mindestens 1.500.000 Jüdinnen und Juden vor allem aus dem von den Deutschen besetzten östlichen Polen, aber auch aus anderen Ländern ermordet wurden.

11. Februar 2016 | nrwrex

DETMOLD - Heute begann vor dem Landgericht in Detmold der Prozess gegen den ehemaligen SS-Wachmann des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz, Reinhold Hanning. Dem 94-jährigen wird Beihilfe zum Mord in 170.000 Fällen vorgeworfen. Zu Prozessbeginn war auch die verurteilte Holocaust-Leugnerin Ursula Haverbeck vor Ort. [...]

13. Februar 2012 | nrwrex

OBERHAUSEN – Die Oberhausener NPD mag von ihrer Tradition, Holocaustleugnern und Geschichtsrevisionisten bei Veranstaltungen des Kreisverbandes zu einem Auftritt zu verhelfen, nicht ablassen.

Nach der notorischen Holocaustleugnerin Ursula Haverbeck* und dem Neonazi-Barden Frank Rennicke** war am vorigen Freitag Sylvia Stolz, vorgestellt als „Frau Assessor Sylvia Stolz“, bei der NPD der Ruhrgebietsstadt zu Gast.

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20. April 2011 | nrwrex

Vlotho – Der Bundesgerichtshof hat eine Revision der Holocaustleugnerin Ursula Haverbeck aus Vlotho gegen ein Urteil des Landgerichts München verworfen.

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6. Oktober 2010 | nrwrex

Vlotho/München – Wegen Volksverhetzung ist die 81-jährige Holocaustleugnerin Ursula Haverbeck aus Vlotho am Mittwoch vom Landgericht München zu einer Bewährungsstrafe von sechs Monaten verurteilt worden. Dies berichtet der Vlothoaer Anzeiger. Zudem müsse die frühere Vorsitzende des verbotenen Vereins „Collegium Humanum“ 1000 Euro zahlen. Haverbeck habe gestanden, eine den Holocaust leugnende Schrift verfasst und an Schulklassen verteilt zu haben. Zum Bericht des Vlothoaer Anzeigers:

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4. Oktober 2010 | nrwrex

Vlotho/München – Die einschlägig vorbestrafte Vlothoerin Ursula Haverbeck-Wetzel muss sich von heute an vor dem Landgericht München erneut wegen Volksverhetzung und Beihilfe dazu verantworten.

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17. September 2010 | nrwrex

Bielefeld – Ursula Haverbeck aus Vlotho, Jahrgang 1928 und wegen Holocaustleugnung mehrfach vorbestraft, muss sich Anfang Oktober vor den Landgerichten in Bielefeld und München verantworten. In Bielefeld geht es am 8. Oktober um einen Brief, den Haverbeck im Januar 2008 an Charlotte Knobloch, die Präsidentin des Zentralrats der Juden in Deutschland, gerichtet hatte.

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30. Juni 2009 | nrwrex

Bad Oeynhausen – Die notorische Holocaustleugnerin Ursula Haverbeck (80) aus Vlotho hat heute vor dem Amtsgericht Bad Oeynhausen eine weitere Verurteilung kassiert. 

Wegen Beleidigung wurde gegen die Ex-Vorsitzende des mittlerweile verbotenen Vereins „Collegium Humanum“ eine Geldstrafe von 2700 Euro verhängt. Einbezogen wurde dabei eine weitere Geldstrafe, zu der sie im Frühjahr 2008 wegen Volksverhetzung verurteilt worden war.

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