Karneval

Warum es keine neutralen Traditionen gibt

In den Namensgebungen einiger Kölner Karnevalsgesellschaften sowie der rassistischen Verkleidungspraxis lebt koloniales Begehren fort. Sie sind Ausdruck der gewaltvollen Ignoranz gegenüber den Stimmen von People of Color in Deutschland.

24. Februar 2012 | nrwrex

AACHEN – Super sei die Karnevalssession für die „Koe Jonge“ im Aachener Stadtteil Richterich gelaufen, berichten die Aachener Nachrichten. Geendet sei sie aber im Fiasko. Der bisherige Präsident der Karnevalisten habe auf der Bühne des mit 1000 Gästen gefüllten Festzelts den Gesellschaftsorden ausgerechnet einem Rechtsradikalen verliehen, der laut Szenekennern zumindest zeitweise auch Kontakte zur regionalen Neonazi-Gruppe „Kameradschaft Aachener Land“ hatte. Zum Bericht der Aachener Nachrichten:

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17. Februar 2012 | nrwrex

KÖLN – Auf der Straße sieht man Neonazis zuweilen, nachts an S-Bahn-Haltestellen, auf der Tribüne im Stadion oder beim Konzert. Würden sie auf ihre Führungskameraden aus Köln hören, bliebe man in diesen Tagen freilich weitgehend von ihnen verschont. Neonazis aus der Domstadt empfehlen nämlich dringlich einen Karnevalsverzicht.

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16. Februar 2012 | nrwrex

ESSEN – Ein hochrangiger Funktionär der Essener NPD ist als Mitglied des Karnevalsvereins Fanfarencorps Grün-Weiß Essen-Burgaltendorf geoutet worden. Dies berichtet die Essener NRZ. Die Narren haben ihn inzwischen aus ihrer Mitgliederliste gestrichen. Der Mann soll als Essener Vorsitzender der NPD-Jugendorganisation „Junge Nationaldemokraten“ agiert haben. Bis vor kurzem sei er auf der Webseite des Karnevalsvereins noch als Mitglied der Standarte aufgeführt wurde. Zum Bericht der NRZ:

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