Nationalsozialismus

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Foto: Hans Weingartz - www.pass-weimgartz.de/hw.htm (CC BY-SA 2.0)
Gaskammer und Krematorium des KZ Stutthof.
Ein Kommentar zum Stutthof-Prozess in Münster

Mit der Aussetzung des Prozesses endete Mitte Dezember 2018 der Versuch einer juristischen Aufarbeitung der Verbrechen im Konzentrationslager Stutthof vorerst ergebnislos. Der wegen Beihilfe zum hundertfachen Mord angeklagte ehemalige SS-Mann Johann R. aus dem Kreis Borken ist inzwischen nicht mehr verhandlungsfähig. Anfang 2019 soll nach erneuten medizinischen Gutachten über die Fortsetzung beziehungsweise Wiederaufnahme des Prozesses entschieden werden.

Kampfsport im Nationalsozialismus

Der NS ist eine Kampfideologie, die das gesamte Leben als einen einzigen Kampf sieht, der Auslese und Selektion einzelner Individuen und ganzer „Rassen“ zur Folge hat. Schon die Altnazis im „Dritten Reich“ haben Kampfsportarten zur Schaffung „politischer Soldaten“ instrumentalisiert. Diese nahmen daher eine besondere Rolle im Kanon der Sportarten ein, die im Reich allesamt dem Zweck eines gesunden und kriegsbereiten „Volkskörpers“ dienen sollten.

Gedenkstätte in Belzec: ein letzter Blick zurück auf dem Weg in die Gaskammer.
Die bis heute prekäre Erinnerung an die Opfer der „Aktion Reinhardt“

„Ja, ich habe überlebt, um Zeugnis abzulegen von dem Riesenschlachthof Treblinka!“ Mit diesem Satz schloss Chil Rajchman seinen Bericht über seine Erlebnisse im Vernichtungslager Treblinka, in das er im Oktober 1942 deportiert worden war. Rajchman war einer von knapp 60 Personen, die der Mordfabrik entrannen und die Zeit des Zweiten Weltkriegs überlebten.

Die extreme Rechte und Europa

Immer wieder heißt es, die extreme Rechte sei „antieuropäisch“ eingestellt. Nichts könnte falscher sein. Zwar trifft es zu, dass die extreme Rechte die „Europäische Union“ in ihrer heutigen Form ablehnt und sie rückbauen oder gar ganz beseitigen will. Doch hat sie gleichzeitig durchaus eigene Vorstellungen von Europa entwickelt, die nach dem Zweiten Weltkrieg zuweilen mit dem Begriff „Nation Europa“ bezeichnet wurden und heute vor allem als „Europa der Vaterländer“ beschrieben werden. Auch hat sie „Europa“ immer wieder ideologisch überhöht — zuletzt etwa als „Abendland“.

23. April 2013 | nrwrex

MÜLHEIM/MÜNSTER/DUISBURG/DÜSSELDORF – NRW rechtsaußen weist auf vier interessante Veranstaltungen hin:

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21. Februar 2011 | nrwrex

Oberhausen – Das Zeitschriftenprojekt „Lotta – antifaschistische Zeitung aus NRW, Rheinland-Pfalz und Hessen“ hat eine 180-seitige Sonderausgabe in Buchform mit dem Titel „Wege des Gedenkens. Erinnerungsorte an den Nationalsozialismus in Nordrhein-Westfalen“ veröffentlicht.

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28. Dezember 2009 | nrwrex

Recklinghausen – Dass die geistigen Nachfahren der Nazis Antisemiten sind wie ihre politischen Ahnherren Hitler, Himmler & Co.: eine Aussage, die alles andere als überraschend ist und nicht mehr betont werden muss. Überraschen kann hingegen manchmal, welche (Gewalt-)Fantasien solchem Neonazi-„Denken“ entspringen.

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