Neonazis

10. April 2012 | nrwrex

STOLBERG – Rund 260 Neonazis sind an Ostersamstag in Stolberg (Städteregion Aachen) gegen „Deutschenfeindlichkeit“ auf die Straße gegangen. Der Organisator der Aufmarschserie, Ingo Haller (Niederzier), hatte 350 Teilnehmer angemeldet. Bei einem Fackelmarsch am Mittwoch hoffte Haller noch, Ostersamstag kämen 450 „Kameraden“ in die Kleinstadt, berichtet der „blick nach rechts“. Grund für die mangelnde Teilnahme sei eine schwache Mobilisierung gewesen, bedingt durch die Inhaftierung von Mitorganisatoren wie Axel Reitz, Paul Breuer und Sven Skoda.

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8. April 2012 | nrwrex

LEVERKUSEN/STOLBERG – Die Polizei hat am Samstagabend in Leverkusen einen Zug gestoppt, mit dem Neonazis nach ihrer Demonstration in Stolberg auf dem Heimweg waren. Der Staatsschutz der Kölner Polizei hat Ermittlungen wegen Landfriedensbruch aufgenommen.

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7. April 2012 | nrwrex

STOLBERG – Nur rund 260 statt der vorher angekündigten 350 Neonazis kamen heute Mittag zu einer Demonstration der Szene in Stolberg (Städteregion Aachen). Das melden die Aachener Nachrichten. Wie das Blatt berichtet, hatten sie sich zu Fuß auf den Weg vom Hauptbahnhof zu ihrem Kundgebungsort am Haltepunkt Schneidmühle machen müssen: Rund 60 Linksautonome hätten die Bahngleise blockiert. Gegen 16 Uhr war die Veranstaltung der Neonazis beendet. Zum Bericht:

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4. April 2012 | nrwrex

STOLBERG – Stolberg steht vor den Aufmärschen Nummer 11 und 12, mit denen die Neonaziszene versucht, den gewaltsamen Tod von Kevin P. am Abend des 4. April 2008 für ihre Propaganda zu vereinnahmen. Wie die Aachener Nachrichten berichten, wird in der Szene selbst mit einer weiter sinkenden Resonanz, verglichen mit den Vorjahren, gerechnet. Demnach sind 50 Teilnehmer für die Demonstration am heutigen Mittwochabend und 350 für Samstag angemeldet worden. Zum Bericht der Aachener Nachrichten:

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4. April 2012 | nrwrex

BONN – Zwischen 200 und 300 Teilnehmern erwartet der Anmelder einer Neonazi-Demonstration zum 1. Mai in Bonn. Dies berichtet der Express. Ein Verbot der Veranstaltung sei laut Polizei nicht begründbar, heißt es. Bonner Bürger, Parteien und Initiativen würden derweil längst an Plänen tüfteln, um die Demo der Rechtsextremisten auszutricksen – unter anderem seien so viele Gegenaktionen geplant, dass für den Aufmarsch der Neonazis kaum Platz bleibe. Inzwischen gab es ein Kooperationsgespräch der Polizei mit dem Anmelder der Neonazi-Demo, meldet der Express. Zum Bericht:

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3. April 2012 | nrwrex

REICHSHOF/NÜMBRECHT – An 17 Gebäuden und Buswartehäuschen wurden in der Nacht zu Samstag in der Gemeinde Reichshof Hakenkreuze und rechtsradikale Parolen geschmiert. Dies berichtet die Oberbergische Volks-Zeitung. Und mit einem weiteren Vorfall beschäftigt sich der polizeiliche Staatsschutz: mit einer Attacke auf ein Mitglied der Nümbrechter Grünen, das in einem Flugblatt verunglimpft und in die Ecke der Neonazis gestellt wurde. Der 22-jährige Marco Penz ist stellvertretender Vorsitzender des Vereins „Oberberg ist bunt – nicht braun“.

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3. April 2012 | nrwrex

KÖLN/STOLBERG – Kurz vor den Neonazi-Aufmärschen in Stolberg (Städteregion Aachen) am 4. und 7. April haben die Info- und Bildungsstelle gegen Rechtsextremismus im Regierungsbezirk Köln und Arbeit und Leben NRW eine zehnseitige Handreichung herausgegeben, die zahlreiche Hintergrundinformationen bereithält.

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3. April 2012 | nrwrex

AACHEN – Zwei vermummte Personen sind nach Angaben der Polizei am Montagabend in das Büro der Piratenpartei in Aachen eingedrungen. Sie zerrissen ein dort aufgehängtes „Stop - Nazidemo!“-Plakat und entwendeten Flyer, die sich gegen Neonazis richten. Die Männer seien unerkannt entkommen, meldete die Polizei. Die Ermittlungsgruppe REMOK (Rechts motivierte Kriminalität) hat den Fall übernommen. Die Aachener Piratenpartei berichtete auf ihrer Internetseite, gegen 23.45 Uhr hätten die beiden Vermummten das Büro gestürmt.

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3. April 2012 | nrwrex

MINDEN – Die Staatsanwaltschaft Bielefeld hat neun Neonazis wegen gemeinschaftlicher Körperverletzungen, Sachbeschädigung, Beleidigung und des Verwendens von Kennzeichen verfassungsfeindlicher Organisationen angeklagt. Das berichtet das Mindener Tageblatt. Die zwischen 20 und 36 Jahre alten Männer sollen Ende November 2010 schwarz gekleidet und teilweise vermummt wie ein Rollkommando in eine Mindener Gaststätte eingedrungen sein, einen Gast zu Boden geschlagen und Regale sowie eine Tür zertrümmert haben. Zum Bericht:

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3. April 2012 | nrwrex

DORTMUND – Ein Mietstreit zwischen der Stadt Dortmund und einem rechtsextremistischen Mieter um das Neonazi-Haus an der Rheinischen Straße 135 wird sich noch über viele Monate hinziehen. Dies melden die Ruhr-Nachrichten. Der Mieter, der für die „Autonomen Nationalisten“ aktiv sei, könne das Ladenlokal im Erdgeschoss noch auf unbestimmte Zeit nutzen. Die Stadt, der das Haus seit einem Jahr gehört, wolle die Räume in den Obergeschossen nun Zug um Zug sanieren und einen Jugendtreff einrichten. Zum Bericht der Ruhr-Nachrichten:

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