NPD

18. November 2014 | nrwrex

DORTMUND/HANNOVER - Zwischen 2000 und 3000 Menschen nahmen am Samstag an der Kundgebung der „Hooligans gegen Salafisten”(HoGeSa) in Hannover teil. Wie zuvor bei den HoGeSa-Aktionen in und Köln setzten sich die Teilnehmenden größtenteils aus rechten Hooligans und Neonazis zusammen, viele waren aus Nordrhein-Westfalen angereist. Auf der HoGeSa-Bühne in Hannover sprach zudem der Düsseldorfer Alexander Heumann. Er gründete im September die als Zusammenschluss von Rechtsaußen-Mitgliedern der AfD fungierende „Patriotische Plattform NRW“.

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7. November 2014 | nrwrex

WUPPERTAL/DORTMUND - Sowohl im Wuppertaler als auch im Dortmunder Stadtrat versucht sich die extreme Rechte an der Bildung von Ratsgruppen bzw. Ratsfraktionen - und stößt dabei auf Schwierigkeiten. In Wuppertal wollten "pro NRW" (zwei Abgeordnete) und "Die Republikaner" (REP, ein Abgeordneter) eine Fraktion bilden, in Dortmund die NPD (ein Abgeordneter) und "Die Rechte" (ein Abgeordneter) eine Gruppe. In beiden Städten wurde ihnen dies von den Oberbürgermeistern bzw. Stadtverwaltungen verweigert.

Fraktionen und Gruppen

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4. November 2014 | nrwrex

ESSEN - Wie schon seit 2009 möchte der nordrhein-westfälische Landesverband der NPD auch dieses Jahr am 9. November - u.a. Jahrestag der Reichspogromnacht - in Essen eine Kundgebung unter dem Motto "25 Jahre Mauerfall – in Gedenken an die Mauertoten" durchführen. Zuvor ist in Essen - offenbar in der Landesgeschäftsstelle - eine Feier anlässlich des 50-jährigen Bestehens der NPD geplant.

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6. September 2014, Bonn: Umzugshelfer des "Zwischentags" bei der Arbeit. Ganz rechts: Tony Xaver-Fiedler ("pro NRW"-Parteivorstand)
Der „Zwischentag 2014“ versagt in NRW

Eigentlich hatte sich Felix Menzel (Chemnitz), Gründer und Chefredakteur des „neurechten“ Online-Magazins „Blaue Narzisse“, den Vor- und Ablauf seines diesjährigen rechtsintellektuellen Messekongresses und Vernetzungstreffens „Zwischentag“ am 6. September – in seinen Augen ein „Aushängeschild einer intellektuellen, non-konformen und konservativen Gegenöffentlichkeit“ – völlig anders vorgestellt. Nachdem der „Zwischentag“ 2012 und 2013 mit um die 700 TeilnehmerInnen in Berlin stattgefunden hatte – wenn auch nicht störungsfrei –, plante man nun eine allmähliche Ausdehnung auf das gesamte Bundesgebiet. Doch der erste Versuch außerhalb Berlins wurde zur Schnitzeljagd und zum Misserfolg. Letzte Zuflucht: ein Burschenhaus.

Die Neonazi-Szene im Kreis Siegen-Wittgenstein

Nach zeitweise eher sporadischer Aktivität und Rückzügen von Kadern meldete sich die Neonazi-Szene im Kreis Siegen-Wittgenstein mit einem Knall zurück. Am 24. Mai 2014 kam es zu einem Übergriff in Siegen, bei dem ein Student lebensgefährlich verletzt wurde. Grund genug, die lokale Neonazi-Szene unter die Lupe zu nehmen.

Der Rechtsausleger der hessischen CDU

Hans-Jürgen Irmer aus Wetzlar ist stellvertretender Fraktionsvorsitzender der hessischen CDU im Landtag. Der hessische Landesverband der Christdemokraten gilt ohnehin als einer der am weitesten rechts stehenden innerhalb der Partei. Mit Irmer hat der Landesverband einen Politiker, der diesen Ruf immer wieder bestätigt.

Foto: apabiz
Extrem rechte Geschlechterpolitiken und ihre Anschlussfähigkeiten

Im „Kampf gegen den Genderismus“ und in der Rettung der traditionellen Familie hat die extreme Rechte seit etwa acht Jahren strömungsübergreifend Themen ausgemacht, von denen sie sich Anschluss verspricht an breit geführte Debatten um eine postulierte „Krise der Geschlechter“ und einen sich auch in anderen Teilen der Gesellschaft entladenden Antifeminismus.

Foto: Max Bassin
Demonstration der "Besorgten Eltern" am 22. März 2014 in Köln.
Mobilmachung gegen Sexualpädagogik in gruseligen Allianzen

„Kinder brauchen Liebe und keinen Sex“, mit dieser Parole zogen am 18. Januar 2014 um die 1.000 Menschen aller Altersgruppen durch Köln. Aufgerufen hatte die Initiative „Besorgte Eltern“. Neben einer zweiten Demo in Köln fanden auch Veranstaltungen in Stuttgart und Frankfurt am Main statt. Wer da so alles gemeinsam „Gegen die Frühsexualisierung unserer Kinder“ oder den Bildungsplan 2015 in Baden-Württemberg demonstriert, lohnt einen genaueren Blick.

27. Oktober 2014 | nrwrex

KÖLN – Die Demonstration der „Hooligans gegen Salafisten“ (HoGeSa) ist heute am frühen Abend eskaliert. Am Ebertplatz und am Breslauer Platz bewarfen die extrem rechten Hooligans und Neonazis die Polizei mit Flaschen, Steinen und Böllern. Die Polizei setzte mehrere Wasserwerfer und Pfefferspray ein, hatte die Lage lange Zeit aber nicht im Griff. Das Einsatzkonzept wirkte wenig durchdacht, vor Ort fehlten Polizeikräfte. Zahlreiche Menschen wurden bei den Auseinandersetzungen verletzt, darunter auch PassantInnen und JournalistInnen.

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23. Oktober 2014 | nrwrex

KÖLN - Die für den  26. Oktober angekündigte Kundgebung der "Hooligans gegen Salafisten" (HoGeSa) - nrwrex berichtete - ist vom Bahnhofsvorplatz auf den Breslauer Platz verlegt worden. "Nach Rücksprache mit der Polizei [...] und aktuell mehr als 5.500 Zusagen auf Facebook" sei "der 'Bahnhofsvorplatz' definitiv zu klein", begründen die HoGeSa auf ihrer "Facebook"-Seite diese Änderung. Die Verlegung ist nicht die einzige Planänderung: Der Breslauer Platz an der Rückseite des Kölner Hauptbahnhofs wird nur als Auftaktort für eine Demonstration dienen.

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