Skinhead-Front Dortmund-Dorstfeld

Die Neonaziszene im Ruhrgebiet nach dem Verbot

Das NRW-Ministerium für Inneres und Kommunales hatte nach längerer Vorbereitung am 23. August das Verbot dreier Neonazi-Gruppierungen durchgesetzt: Die Kameradschaften in Dortmund, Hamm und Aachen wurden nach dem Vereinsgesetz verboten. Nur wenig später reorganisierten sich die Dortmunder und Hammer Neonazis in der Worch-Partei Die Rechte. Ist nun alles wieder beim Alten?

30. Dezember 2012 | nrwrex

DORTMUND - In der Nacht auf den 29. Dezember versuchten in Dortmund laut Polizeiangaben "ca. 10 rechtsgerichtete Personen" die Szenekneipe "Hirsch-Q" und deren Gäste anzugreifen. Sechs der Angreifer wurden festgenommen, dabei wurden, so die Polizei, eine PTB-Waffe (Gas/Schreckschusswaffe), Quarzsandhandschuhe sowie zwei Faustmesser sichergestellt.

Gäste bedroht

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23. August 2012 | nrwrex

DORTMUND - Insgesamt 96 Objekte seien heute früh im Zusammenhang mit dem Verbot der zu "Vereinen" erklärten Gruppierungen "Nationaler Widerstand Dortmund" und der "Kameradschaft Hamm" durchsucht worden. Dies teilte die Dortmunder Polizei heute Nachmittag in einer Pressekonferenz mit. Durch das systematische Durchleuchten der neonazistischen Szene habe man „wesentlich dazu beigetragen", die Verbote zu ermöglichen.

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16. Mai 2012 | nrwrex

DORTMUND – Sechs Monate nach der brutalen Neonazi-Attacke auf zwei türkischstämmige Jugendliche am Rande des Dortmunder Weihnachtsmarkts begann der Prozess am Landgericht gestern mit einer Überraschung. Als die Richter der 31. Jugendstrafkammer die Verhandlung aufriefen, blieb einer der vier Plätze auf der Anklagebank leer, berichten Ruhr Nachrichten und das WAZ-Internetportal „derwesten.de“. Nicht einmal der Verteidiger hatte eine Ahnung, wo sich sein Mandant aufhalten könnte. Quasi zwangsweise erschienen war Sven K.

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11. Mai 2012 | nrwrex

DORTMUND – Am kommenden Dienstag beginnt vor dem Landgericht Dortmund der Prozess gegen vier Neonazis, denen ein brutaler Überfall auf zwei Jugendliche am Rande des Weihnachtsmarktes vorgeworfen wird.

Darauf weist „Back up“ hin, die Dortmunder Beratungsstelle für Opfer rechtsextremer Gewalt. Sie betreut die beiden Geschädigten seit der Tat.

Neonazis hatten die beiden türkischstämmigen Jugendlichen zunächst über den Weihnachtsmarkt gehetzt, sie dann niedergeschlagen, auf sie eingetreten und eine Bierflasche auf dem Kopf eines der jungen Männer zertrümmert.

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24. Oktober 2011 | nrwrex

DORTMUND – In den letzten Wochen und Monaten machten in Dortmund mutmaßliche Mitglieder der Neonazigruppe „Skinhead-Front Dortmund-Dorstfeld“ mit brutalen Angriffen auf sich aufmerksam. Es war nicht das erste Mal, dass die Gruppierung durch Gewalttaten auffiel. Ungewöhnlich sei, dass die Gruppe auftritt, wie es bislang nur aus den 80er und 90er Jahren von Neonaziskins bekannt war, befindet der Zeit-Blog „Störungsmelder“: Bomberjacken, Springstiefel und kahlrasierte Köpfe seien heute bei Neonaziaufmärschen sonst kaum noch zu sehen.

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