Verfassungsschutz

22. Juni 2015 | nrwrex

KÖLN - Am 14. Juni berichteten Stefan Aust und Dirk Laabs in der „Welt am Sonntag“ über ein als „geheime Verschlusssache“ eingestuftes Dokument, in dem die damalige Leiterin des NRW-Verfassungsschutzes, Mathilde Koller, im Februar 2012 mitteilte: „Johann Detlef H. ist seit 1989 als geheimer Mitarbeiter für den Verfassungsschutz Nordrhein-Westfalen tätig.“
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19. November 2012 | nrwrex

WINTERBERG (HOCHSAUERLANDKREIS) - Mitte der neunziger Jahre galt er vielen Neonazis - nicht nur in NRW - als Hoffnungsträger: Andree Zimmermann (geb. 1973) aus dem hochsauerländischen Winterberg, damals einer von zwei Führern der hochaktiven "Sauerländer Aktionsfront" (SAF), Mitglied des "Rudolf-Hess-Aktionskomitees" und "Anti-Antifa"-Aktivist. Erst vor zwei Wochen wurde bekannt, dass der auch unter dem Pseudonym "Lutscher" agierende Neonazi offenbar bis 1997 als V-Mann für den  Verfassungsschutz tätig war.

Neonazi vorgewarnt

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23. März 2012 | nrwrex

BOCHUM – NPD-Landeschef Claus Cremer ist ein nachsichtiger Mensch. Zumindest will er als solcher erscheinen. ,,Obwohl uns der Einzelne bestimmt Schaden zufügte, so hat er trotzdem die Möglichkeit jetzt etwas gut zu machen“, wirbt er herzensgut um ganz spezielle, scheinbar Abtrünnige.

Gemeint sind die V-Leute innerhalb der Partei, die im Vorfeld eines neuerlich drohenden Verbotsverfahren gegen die Partei angeblich oder tatsächlich „abgeschaltet“ worden sind. An deren „Gewissen“ appelliere er, so verbreitete die NPD jetzt.

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25. Januar 2012 | nrwrex

DÜSSELDORF – Aus dem Helfernetz des rechtsterroristischen „Nationalsozialistischen Untergrunds“ (NSU) führt nach Recherchen der WAZ-Gruppe eine Spur nach Nordrhein-Westfalen. Wie aus einem Bericht des Bundesamtes für Verfassungsschutz hervorgehe, sei einer der zeitweise wichtigsten Unterstützer der NSU, der Aktivist des „Thüringer Heimatschutzes“ Carsten S., im Jahr 2003 aus Ostdeutschland nach Hürth bei Köln und später nach Düsseldorf gezogen. Zuvor habe er das untergetauchte Terrortrio Beate Zschäpe, Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt mit Geld und logistischer Hilfe unterstützt.

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12. Dezember 2011 | nrwrex

SOLINGEN – „Zeit online“ wundert sich, dass einer wie Wolfgang Frenz aus Solingen jemals vom Verfassungsschutz bezahlt wurde, damit er interne Informationen aus der NPD ausplaudert. Frenz, heute 75, sei seit seiner Jugend ein überzeugter Nationalsozialist, ein radikaler Antisemit, schon Mitte der 50er Jahre war er Agitator der nationalistischen Deutschen Reichspartei (DRP) und 1964 dann Gründungsmitglied von deren Nachfolgerin, der NPD.

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22. November 2011 | nrwrex

SOLINGEN – „Stern.de“ hat mit Wolfgang Frenz gesprochen. Der frühere stellvertretende Landesvorsitzende der NPD war einer der bekanntesten und ranghöchsten V-Leute des Verfassungsschutzes in der Partei. Indirekt sorgte er dafür, dass das NPD-Verbotsverfahren vor knapp einem Jahrzehnt scheiterte. Im Gespräch schildert Frenz (75) „Unfassbares aus seiner Zeit mit dem Verfassungsschutz“, befindet „Stern.de“:

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21. Oktober 2011 | nrwrex

LEVERKUSEN/DUISBURG – Wenn bei dem „pro NRW“ sehr nahe stehenden Blog „freiheitlich“ – an dieser Stelle auch gelegentlich als „pro NRW“-Werbeblog bezeichnet – der Parteivorsitzende Markus Beisicht persönlich und geradezu ultimativ zum Handeln aufgerufen wird, muss die Not groß sein. Heute war es der Fall.

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20. August 2011 | nrwrex

SIEGEN – Die NPD sei ein Projekt des Verfassungsschutzes.

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14. Juli 2011 | nrwrex

DÜSSELDORF – Für den 1. Oktober kündigen die belgischen „Blood & Honour“-Divisionen „Flanders“ und „Wallonia“ ein Konzert im Gedenken an den am 14. September 1993 bei einem Autounfall ums Leben gekommenen B&H-Gründer Ian Stuart Donaldson an. Unterstützung kommt offenbar aus Deutschland.

Spielen sollen die aus Lübeck kommende Band „Words of Anger“, die englische Gruppe „Hearts of Oak“ sowie die französischen Bands „Bagadou Storm“ und „Sinweldi“.

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2. Juli 2011 | nrwrex

Berlin – Auch im vorigen Jahr war Nordrhein-Westfalen in absoluten Zahlen das Bundesland mit den meisten rechtsextrem motivierten Gewalttaten. Dies geht aus dem am Freitag vorgestellten Verfassungsschutzbericht des Bundes für 2010 hervor.

149 solche Taten nennt der Verfassungsschutz in NRW, gestützt auf Angaben des Bundeskriminalamtes.* Im Jahr zuvor wurden offiziell 163 Gewalttaten in NRW registriert. Umgerechnet auf die Einwohnerzahl lag Nordrhein-Westfalen 2009 auf Platz 12 aller Bundesländer. 2010 war es trotz der leicht gesunkenen Fallzahl Platz 9.

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