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Kämpfen für die Volksgemeinschaft

Neonazis und Kampfsport
Malte Redeker und Alexander Deptolla
Foto: Recherche Nord
Malte Redeker und Alexander Deptolla

In den letzten Jahren hat sich innerhalb der extremen Rechten eine eigenständige international vernetzte Kampfsport-Szene mit eigenen Marken, Veranstaltungen und Strukturen herausgebildet. Von zentraler Bedeutung ist dabei das Netzwerk, das sich rund um das Event „Kampf der Nibelungen“ (KdN) gebildet hat.

Dass Neonazis verschiedene Formen und Arten von Kampfsport betreiben, stellt kein neues Phänomen dar. Kampfsport wird innerhalb der extremen Rechten nicht „nur“ auf einer individuellen Ebene betrieben, sondern auch von organisierten Strukturen durchgeführt. Beispielsweise in der 2009 verbotenen Heimattreuen Deutschen Jugend (HDJ), zu deren völkisch-rassistischer Kinder- und Jugendarbeit eine Vielzahl von Zeltlagern gehörten, in denen immer auch „sportliche Maßnahmen“ — inklusive des Erlernens von Kampfsporttechniken — angeboten wurden. Oder in den „Freien Kameradschaften“, wie dem Aktionsbüro Mittelrhein (ABM), dessen Mitglieder sich vor dem Koblenzer Landgericht unter anderem wegen der Bildung einer Kriminellen Vereinigung verantworten müssen. Im Prozess, der 2017 platzte und nun neu aufgerollt wird, kam zu Tage, dass regelmäßige Kampfsport-Trainings durchgeführt wurden, an denen Neonazis aus dem Rheinland teilgenommen haben. Darüber hinaus wurde im Rahmen der Razzien gegen Mitglieder des ABM ein „Leitfaden für Aktivisten“ gefunden, der unter anderem den Besuch von Kampfsportschulen und die Weitergabe des dort Erlernten an „Kameraden“ propagiert.

Nicht nur Sport

Es gibt für Neonazis unterschiedliche Motive, einen Kampfsport, insbesondere sogenannte Vollkontaktvarianten wie Mixed Martial Arts (MMA), zu erlernen und zu trainieren. Sei es, um sich so ganz pragmatisch auf den erklärten „Kampf um die Straße“ vorzubereiten und die Fähigkeiten gezielt, beispielsweise gegen „politische Gegner“, einzusetzen. Aber auch auf einer ideologischen Ebene haben „Kampf“ und ein damit verbundener völkisch-rassistisch aufgeladener Körperkult in der extremen Rechten eine wichtige Bedeutung. Die inhaltlichen Bezüge der extremen Rechten zum Kampfsport sind so auch stark verknüpft mit soldatischen Männlichkeitsbildern und einer heroischen „Krieger“-Ästhetik. In der Zeitschrift Der Aktivist, die von den Jungen Nationaldemokraten (JN) herausgegeben wird, widmete man sich 2013 in einer Schwerpunktausgabe dem Thema Kampfsport. „Primär bedeutet Kampfsport jedoch eines, nämlich kämpfen“, heißt es dort. Dass dies im neonazistischen Verständnis nicht ausschließlich im sportlichen Sinn zu verstehen ist, zeigt sich in den weiteren Zeilen, in denen man liest, letztlich gehe es um den „Kampf um die Existenz unseres Volkes“.

Die Anfänge

Während Kampfsport innerhalb der verschiedenen Spektren der extremen Rechten schon lange Zeit einen hohen Stellenwert innehatte und im Kreise von „Kameraden“, aber auch innerhalb „unpolitischer“ Vereine und Gyms betrieben wurde, setzte Mitte der 2000er Jahre eine Entwicklung ein, die darüber hin­aus geht. Denn in einer sich herausbildenden NS-Kampfsport-Szene wird Kampfsport nicht „nur“ betrieben, sondern auch vermarktet und dient darüber hinaus als Identität stiftendes Element einer sich als pan-europäisch verstehenden „weißen Kampfgemeinschaft“.

Anfang/Mitte der 2000er Jahre waren es vornehmlich Kampfsportveranstaltungen, die in Sachsen unter Beteiligung von Personen aus dem rechten Hooligan-, Türsteher- und Rocker-Milieu stattfanden und auf die neonazistische Szene eine große Anziehungskraft ausübten. Extrem rechte Kampfsportler, die an diesen „Fight Nights“ teilnahmen, kamen unter anderem aus der Chemnitzer Hooligan-Szene, die unter dem Label HooNaRa („Hooligans Nazis Rassisten“) bundesweit Bekanntheit erlangte. Auch wenn Neonazis bei diesen Veranstaltungen mehr oder weniger offen auftreten konnten, gab es Ende der 2000er Jahre in Sachsen und Brandenburg dann auch erste Kampfsportveranstaltungen, die konspirativ und geschlossen aus und für die neonazistische Szene organisiert wurden. Vorbildcharakter für die hiesige Szene besaßen die Entwicklungen in Russland und in anderen europäischen Ländern.

„White Rex“

Die Gründung der Marke und Kampfsport-Promotion White Rex (vgl. LOTTA #62, S. 26 f.) im Jahr 2008 durch den russischen Neonazi Denis Nikitin stellt den Beginn einer Professionalisierung extrem rechter Kampfsportstrukturen in ganz Europa dar. Denn White Rex ist nicht nur eine Marke, die mit einer professionellen Marketingstrategie Kleidung und Kampfsportausrüstung vertreibt, sondern seit 2011 auch Ausrichter eigener Kampfsportevents mit bis zu 1.000 Besucher_innen. Die extreme Rechte in Europa — auch in Deutschland — zeigte sich fasziniert. Auf verschiedenen Ebenen waren Protagonisten aus Deutschland schon früh in die White Rex-Events involviert. So spielten die beiden NS-Hardcore-Bands Moshpit (Sachsen) und Brainwash (Sachsen) am 13. August 2011 auf einem von White Rex organisierten RechtsRock-Konzert. Nachdem eine Reisegruppe um den Walhall Athletik-Gründer Daniel Weigl (siehe Seite 16) 2012 bei einem White Rex-Turnier zu Gast war, kam es im Jahr 2013 erstmals auch zu einer Beteiligung nordrhein-westfälischer Neonazis. Beim von White Rex organisierten 18. „Geist des Kriegers“-Turnier am 30. März 2013 in Jekaterinburg kämpfte der Dortmunder Timo Kersting. Begleitet wurde er von dem zum damaligen Zeitpunkt in Dortmund lebenden JN-Funktionär und Kampfsportler Andreas Kolb sowie dem langjährigen Kader der Dortmunder Neonaziszene Alexander Deptolla, der für die weitere Entwicklung neonazistischer Kampfsportangebote noch eine zentrale Rolle einnehmen sollte. Rund ein halbes Jahr später stand Kersting für den Boxclub Dortmund erneut in Russland im Ring. Beim „Birth of a Nation“-Turnier am 4. Oktober 2013 in Moskau fungierte dann Denis Nikitin als sein Trainer in der Ringecke. Die Konstellation verwundert nicht, pflegte Nikitin doch schon zu dieser Zeit enge Verbindungen in die rechten Hooligan-Szenen in Köln und Dortmund, zu denen auch Kersting zählt (siehe S. 19).

Europäisches Netzwerk

Im Jahr 2013 weitete Nikitin sein Netzwerk zunehmend nach Westeuropa aus. Mit dem Sponsoring eines von der neofaschistischen CasaPound-Bewegung ausgerichteten Kampfsportevents Ende Mai 2013 in Rom führte White Rex seine „Geist des Kriegers“-Reihe auch außerhalb Russlands durch. In CasaPound Italia fand White Rex einen Partner, der seit vielen Jahren eigene Kampfsportevents organisiert und mit dem Label Il Circuito eigenständige Kampfsportstrukturen betreibt (siehe S. 14). Bei dem Turnier in Rom standen mit Timo Kersting und Andreas Kolb erneut zwei deutsche Kämpfer, in diesem Fall für das Walhall Athletik-Team, im Ring. Auch zwei Jahre später nahm Kolb an einem CasaPound-Turnier in Rom teil, diesmal für White Rex Germany. Spätestens ab 2013 festigte sich ein transnationales Netzwerk extrem rechter Kampfsport-Events und -Strukturen. Nikitin nahm dabei eine zentrale Rolle ein. Sei es als Kämpfer, Trainer, Ausrichter und Promoter bei Turnieren, sei es durch das Sponsoring von White Rex-KämpferInnen und -Gruppen oder bei der Durchführung von „Selbstverteidigungsseminaren“ in ganz Europa.

Im Jahr 2015 wurde im Rahmen der von White Rex und dem französischen NS-Kampfsportlabel Pride France (siehe S. 14) beworbenen „European Fighting Tour“ letztendlich auch ein deutsches Event in das grenzüberschreitende NS-Kampfsportnetzwerk integriert: der „Kampf der Nibelungen“.

Der „Kampf der Nibelungen“

Die Kampfsportveranstaltung „Kampf der Nibelungen“ hat sich in den letzten fünf Jahren von einer rein szeneintern beworbenen Veranstaltung mit zirka 150 Teilnehmenden im Jahr 2013 zu einem der größten neonazistischen Events in diesem Bereich in Westeuropa entwickelt. Am 14. Oktober 2017 kamen 600 BesucherInnen und Mitwirkende zum KdN in die sauerländische Kleinstadt Kirchhundem (Kreis Olpe/NRW). Wurde das Turnier in den Jahren 2013 und 2014 noch unter dem Namen „Ring der Nibelungen“ im rheinland-pfälzischen Vettelschoß abgehalten, erfolgte im Jahr 2015 die Umbenennung in „Kampf der Nibelungen“, der mit über 300 BesucherInnen im westfälischen Hamm stattfand. 2016 verfolgten schon über 400 Neonazis das Ereignis im nordhessischen Gemünden. Kirchhundem 2017 bedeutete dann eine nochmalige Steigerung und Professionalisierung. Vor Ort waren KämpferInnen und BesucherInnen aus dem gesamten Bundesgebiet sowie aus Frankreich, Bulgarien, Russland, Schweden, Italien und den Niederlanden. Darunter natürlich auch wie in den Vorjahren Denis Nikitin, der wieder einmal selbst in den Ring stieg. Nachdem er 2016 gegen den aus Minden stammenden Neonazi Marcus Winter kämpfte, trat er 2017 gegen einen Kämpfer des NS Fight Club aus Bulgarien an. An den fast 20 Kämpfen beteiligten sich erneut Aktivisten aus organisierten Neonazi-Strukturen, die schon wegen teils schwerer Gewaltdelikte aufgefallen sind oder einen Bezug zu Hooliganstrukturen aufweisen. Im Ring standen unter anderem Christoph Drewer (Dortmund) für das „KdN-Team“, Sebastian Dahl (Bad Blankenburg/Thüringen), André Bostelmann (Tostedt) und auch ein Mitglied der Neonazi-Gruppierung Syndikat 52 aus der Region Aachen

Hinter den Kulissen

Die zunehmende Professionalisierung ist insbesondere auf die Personen hinter dem KdN zurückzuführen, der aus erfahrenen Protagonisten der extremen Rechten besteht. Neben der Einbindung extrem rechter Kampfsportmarken wie Greifvogel Wear, Black Legion oder Pride France (siehe Seite 16) als Sponsoren und teilnehmende Teams sind es die Strukturen der militanten Hammerskin Nation („Hammerskins“), die seit dem ersten „Ring der Nibelungen“ maßgeblich in die Organisation eingebunden sind. Dabei ist insbesondere einer der führenden Exponenten der deutschen „Hammerskins“, Malte Redeker aus Ludwigshafen, zu nennen, der jährlich auch als Ringrichter fungiert. Darüber hinaus sind es Dortmunder Neonazis um den 34-jährigen Alexander Deptolla, dessen Name sich mittlerweile auch als offizielles Impressum auf der KdN-Homepage findet. Deptolla kann als Bindeglied zwischen den Dortmunder Neonazi-Strukturen und dem konspirativ agierenden Netzwerk der „Hammerskins“ bezeichnet werden. So gehörte er zu einer Reisegruppe deutscher „Hammerskins“, die im Juni 2017 auf der Ferieninsel Mallorca durch die Störung eines Auftrittes der Schlagersängerin Mia Julia bundesweit für Schlagzeilen sorgten. Zu den Dortmunder KdN-Strukturen zählt auch der 29-jährige Kevin Kruck. Der Kampfsportler ist weniger auf Aufmärschen oder öffentlichen Aktionen der Dortmunder Szene anzutreffen, bewegt sich in dieser aber schon seit mehreren Jahren. Bei dem Angriff auf die 1. Mai-Kundgebung des DGB 2009 in Dortmund gehörte er zu den Festgenommen. Auch in das Spektrum um die Dortmunder Combat 18-Band Oidoxie pflegt Kruck beste Verbindungen.

Eine weitere zentrale Person mit engen Dortmund-Bezügen im KdN-Netzwerk ist der 30-jährige Philipp Liebetrau. Ende der 2000er Jahre galt er laut Südthüringer Antifa-Strukturen als führende Kader in der Region. Er soll auch im neonazistischen Medienprojekt Media Pro Patria involviert gewesen sein. Schon zu Zeiten des Nationalen Widerstands Dortmund (NWDO) war Liebetrau regelmäßiger Gast in Dortmund und bewegte sich im engeren Kreis der dortigen Nazistrukturen. So war er auch beim letzten internen Treffen des NWDO am 22. August 2012, ein Tag vor dessen Verbot, im damaligen Zentrum in der Rheinischen Straße anwesend.

NS-Körperkult

Liebetrau, der zudem als Mitglied der NS-Hardcore (NSHC)-Band Terrorsphära in Erscheinung tritt, ist Bestandteil einer neuen Struktur innerhalb der NS-Kampfsportszene, die auch auf dem KdN 2017 mit einem Infotisch und Bannern präsent war. Unter dem Label Wardon 21 wird ein drogenfreier und gesunder Lebensstil propagiert; dabei werden Ideen der Straight-Edge-Bewegung in einem neonazistischen Sinn umgedeutet (siehe S. 16). Wardon 21, zu deren Kern unter anderem eine Gruppe Thüringer Neonazis um Liebetrau, Philipp Oertel, Jörg Henning, den Sänger der NSHC-Band Painful Life, Stefan Wedekind aus Sachsen-Anhalt und Manuel Eder (Gitarrist der NSHC-Band Terrorsphära) zählen, traten erstmals bei dem Kampfsportturnier Force & Honneur im Juni in der Nähe von Genf auf. Auf der Pride France-Veranstaltung, die gemeinsam mit White Rex und dem KdN ausgerichtet wurde, repräsentierten Liebetrau, Kruck und Vanessa Venker (Dortmund) das KdN-Team, das mit Kai Zimmermann (Fürth) auch einen Kämpfer stellte. Vor Ort waren zudem Vertreter von PPDM — Father Frost Mode aus Russland anwesend, die ihr Trainingsprogramm vorstellten und als inhaltliche Blaupause für Wardon 21 angesehen werden können. Die zunehmende Bedeutung und grenzüberschreitende Vernetzung der NS-Straight-Edge-Kampfsportszene zeigte sich im Dezember 2017 in der finnischen Region Patsola. Dort fand ein Treffen mit zeitgleichem Videodreh für PPDM statt. Als Darsteller in dem professionell aufgemachten Motivationsvideo, das von Thor Steinar Russland gesponsert wurde, luden sich die russischen Neonazis Gleichgesinnte aus Tschechien, Polen und Deutschland ein. So waren Philipp Liebetrau und Philipp Oertel für Wardon 21 vor Ort und durften sich mit ihren pathetischen Losungen vom „Schicksal der Völker“ und „harten Körpern“ sowie martialischen Sportdarbietungen in dem Video verewigen.

Zunehmende Verankerung

Der KdN stellt für die neonazistische Szene in Deutschland die bedeutendste eigenständige Kampfsportveranstaltung dar. Darüber hinaus versuchen die Macher um Deptolla, mit dem Ausbau des hauseigenen Vertriebs mehrere Shirt-Motive auf dem immer dichteren Markt rechter Kampfsportmarken zu platzieren. Ein Straight-Edge-Motiv ist jüngst in Kooperation mit Wardon21 entstanden. Der Name „Kampf der Nibelungen“ inklusive Logo wurde schon im Februar 2016 als Marke beim Deutschen Patent- und Markenamt eingetragen. Als Markeninhaber fungiert der Rechtsanwalt Olaf Sonfeld aus Bottrop, der bereits zuvor durch seine Funktion in extrem rechten Vereinen wie dem Deutschen Rechtsschutzkreis in Erscheinung getreten ist.

Noch zeichnet sich die extrem rechte Kampfsportszene durch ein geschlossenes Auftreten aus. Dabei wird sich aber in Zukunft zeigen, ob und inwieweit ihr „Kampf“ auch einer um die Geldtöpfe sein wird. Der Veranstaltungsmarkt wird wohl im Jahr 2018 um ein Event erweitert. Unter dem Namen „Tiwaz“ wird ein Turnier für „Mitteldeutschland“ angekündigt — noch im beschworenen Einklang mit dem KdN und anderen Akteuren.

Der allgemein gestiegene Stellenwert von Kampfsport für die Neonazi-Szene zeigt sich auch daran, dass es bei dem für den 20./21. April 2018 angekündigten Neonazi-Spektakel „Schild & Schwert“ in Ostritz (Sachsen) neben diversen RechtsRock-Auftritten und Redebeiträgen auch ein kleines, vom KdN ausgerichtetes Kampfsportturnier geben soll. Inhaltliche Konflikte deuteten sich schon im Vorfeld in einem Posting auf der KdN-Facebook Seite an. Die KdN-OrganisatorInnen teilten mit, dass ihnen die Zusage nicht leicht gefallen sei. Denn: „Besucher die zu einem Konzert wollen, mit unserer Idee zu vereinbaren, fällt nicht immer leicht.“ Bleibt die Frage, ob dies auch die eigenen Reihen betrifft, wenn — wie im Juni 2017 geschehen — Redeker, Deptolla und Co. auf Sauftour in Mallorca gehen, während andere Protagonisten des KdN-Teams zeitgleich „reine Körper“ und drogenfreies Leben propagieren.

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