DU/DO/E/GE: „Pro NRW“-Empfang in Schloss Horst

Duisburg/Dortmund/Essen/Gelsenkirchen – Der Vorstand des „pro NRW“-Bezirksverbands Ruhrgebiet hat am Mittwochabend in Gelsenkirchen getagt – und dabei wieder einmal eine Reihe von Ankündigungen produziert.

In Duisburg soll demnach turnusgemäß demnächst ein neuer Vorstand gewählt werden. Auch eine eigene Internetseite werde der Kreisverband erhalten.

Anfang März wird die mehrfach verschobene Gründung eines Kreisverbands in Dortmund nachgeholt werden, kündigte „pro NRW“ an. Über die Arbeit in der Stadt im Osten des Ruhrgebiets referierte in der Vorstandssitzung Gerald Branghofer, bis zu seinem Ende Januar erfolgten Wechsel zur selbst ernannten „Bürgerbewegung“ Mitglied der DVU, Sohn des Ex-DVU-Landesvorsitzenden Max Branghofer und Bezirksvertreter in Dortmund-Huckarde.

Auf die Frage, ob die neue „pro NRW“-Gruppierung in ihren Aufbaubemühungen ebenso wie die Dortmunder DVU auch auf Neonazi-Strukturen zurückgreifen wird*, geht der offizielle Bericht der sich seriös gebenden Rechtspopulisten naturgemäß nicht ein.

Zur Reaktivierung des Kreisverbandes Essen soll noch in dieser Woche eine Mitgliederversammlung stattfinden. Spätestens im März, so „pro NRW“, werde dann ein neuer Kreisvorstand gewählt.

Bezirkschef Kevin Gareth Hauer erklärte gewohnt vollmundig, Ziel sei es, bei den Kommunalwahlen 2014 „mindestens in Gelsenkirchen, Essen, Dortmund, Recklinghausen, Herne, Bochum, Mülheim und Oberhausen in Fraktionsstärke in die Stadträte einzuziehen“.

Hauers eigene Gelsenkirchener „pro“-Ratsfraktion lädt am Sonntag, 13. März, zu einem „Empfang“ in das Schloss Horst ein. In einem der Tagungsräume des Hauses steht für Mandatsträger und geladene Gäste unter anderem ein kommunalpolitischer Jahresrückblick auf dem Programm. (ts)

* /nrwrex/2009/07/do-dvu-und-ihre-neonazi-connection

und

/nrwrex/2009/07/do-die-dvu-und-ihre-neonazi-kandidaten