Presseschau: 500 Demonstranten verhindern Neonazi-Aufmarsch in Bielefeld (ergänzt)

BIELEFELD – Die von Neonazis am Samstagabend in Bielefeld geplante Kundgebung ist nicht zustande gekommen. Wie die Neue Westfälische berichtet, versperrten etwa 500 Gegendemonstranten den Rechtsextremen am Hauptbahnhof den Weg für ihren geplanten Aufmarsch, so dass die 150 Neonazis die Abreise antraten. Auf dem Weg zurück zu den Gleisen sei es noch zu Tumulten und Zusammenstößen zwischen den Rechtsextremen und den aus ganz NRW angereisten Polizeibeamten gekommen, so die Neue Westfälische. Nach Angaben von Augenzeugen setzten die Beamten auch Schlagstöcke und Reizgas ein.

Die Polizei habe es zuvor als zu gefährlich angesehen, die für den Nachmittag genehmigte Gegendemonstration aufzulösen oder die Neonazis daran vorbeizuführen. Stattdessen hätten die Beamten den Rechten angeboten, ihre Kundgebung am Hauptbahnhof abzuhalten. Darauf seien die Anführer der Gruppe nicht eingegangen. Sie hätten ihre Kundgebung abgesagt und stattdessen angekündigt, eine neue Kundgebung in Bielefeld für den 24. Dezember anzumelden. Zum ausführlichen Bericht der Neuen Westfälischen:

http://www.nw-news.de/owl/4813942_500_Demonstranten_verhindern_Neonazi-Umzug_in_Bielefeld.html

  • Ergänzend der Beitrag des Evangelischen Pressedienstes zum Thema:

http://www.epd.de/west/west_index_90199.html

 

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