29. September 2009 | nrwrex

Leverkusen/Siegen – Frank Maul, der nach der Wahlschlappe der „Republikaner“ bei der Kommunalwahl aus dem Kreistag in Siegen-Wittgenstein ausscheidet und vor eineinhalb Wochen seinen Wechsel zu „pro NRW“ verkündete, hat ein neues Betätigungsfeld gefunden.

Maul werde das „pro NRW“-Team im Leverkusener Stadtrat verstärken, teilte die Rechtspopulistentruppe heute mit. Wie genau seine Stellenbeschreibung dort aussieht, wurde nicht verraten.

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29. September 2009 | nrwrex

Krefeld – Die NPD hat nun auch offiziell eingeräumt, dass ihr Landesvorstand Lars Spönlein seiner Ämter enthoben hat, bevor dieser aus der Partei austrat.

In seiner September-Sitzung habe der Landesvorstand gegen Spönlein eine Ämtersperre verhängt, teilte der Krefelder NPD-Vorstand heute Abend mit. Spönlein sei somit nicht mehr Beisitzer auf Landesebene und Kreisvorsitzender in Krefeld gewesen. Zwei Tage nach dieser Entscheidung habe er seine Mitgliedschaft in der NPD gekündigt.

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29. September 2009 | nrwrex

Siegen – Sascha Maurer, führender Vertreter der neonazistischen „Freien Nationalisten Siegerland“ (FNSI), wird die NPD im neuen Siegener Stadtrat vertreten.

Eigentlich steht Peter Schulze, der stellvertretende NPD-Kreisvorsitzende in Siegen-Wittgenstein, auf dem ersten Platz der Reserveliste. Er nimmt das Mandat aber nicht an. Vermutlich sei ein möglicherweise bevorstehender Umzug Schulzes, der auch dem NPD-Landesvorstand angehört, der Grund für seine Entscheidung, heißt es auf der Internetseite siegen.blogsport.de.

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28. September 2009 | nrwrex

Düsseldorf - Überraschungen blieben bei der Bundestagswahl weitgehend aus, was das Abschneiden der Parteien der extremen Rechten in NRW betrifft. Die NPD konnte sich landesweit lediglich um 0,1 auf 0,9 Prozent verbessern - mit einem deutlichen Schwerpunkt im Ruhrgebiet einerseits und einer Fülle weißer Flecken vor allem in Ostwestfalen und im Münsterland andererseits. Die „Republikaner“ stagnierten bei 0,3 Prozent und konnten sich eigentlich nur noch auf ihre Verbände in Herne, Essen, Düsseldorf und Wuppertal stützen. Die DVU kam nicht über 0,1 Prozent hinaus.

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28. September 2009 | nrwrex

Nach dem Wahldebakel der DVU wenden sich Parteigänger reihenweise der NPD zu. Auch die "Republikaner" müssen künftig auf die staatliche Parteienfinanzierung verzichten.

Ein ausführlicher Bericht des "blick nach rechts" zu den Ergebnissen von NPD, DVU und "Republikanern" bei der Bundestagswahl und zu ersten Konsequenzen findet sich hier:

http://www.bnr.de/content/neuformierung

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28. September 2009 | nrwrex

Düsseldorf – Die NPD kam bei der Bundestagswahl in Nordrhein-Westfalen auf 0,9 Prozent der Zweitstimmen, 0,1 Prozent mehr als 2005. Für die „Republikaner“ weist das vorläufige Ergebnis wie vor vier Jahren 0,3 Prozent aus. Die DVU erreichte gerade einmal 0,1 Prozent.

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27. September 2009 | nrwrex

Zahlen, Zahlen, Zahlen: An dieser Stelle werden aktuell am Sonntagabend die Zweitstimmen-Ergebnisse der extrem rechten Parteien aus den 64 Bundestagswahlkreisen in NRW veröffentlicht. Bei NPD und „Republikanern“ werden Gewinne oder Verluste im Vergleich zur Bundestagswahl 2005 angegeben, bei der DVU nicht, weil die „Deutsche Volksunion“ vor vier Jahren auf eine Kandidatur verzichtete.

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26. September 2009 | nrwrex

Hamm/Unna – Während die Neonazi-Kameradschaft Hamm ihre Wahlkampfaktivitäten zugunsten der NPD bis zum Samstag fortgesetzt hat, „um den Wähler davon zu überzeugen, sein Kreuz morgen an der richtigen Stelle zu machen“, haben es sich die Rechts-„Autonomen“ aus Unna offenbar kurz vor Toresschluss anders überlegt.

Sie hatten Mitte September wissen lassen, eine Unterstützung der NPD im Kreis Unna sei „ein Zeichen nationaler Solidarität“: Schließlich tue sich der dortige NPD-Kreisverband „durch sein Verhalten gegenüber den radikalen nationalen Kräften positiv hervor“.

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25. September 2009 | nrwrex

Wählerbeschimpfungen, so erfährt es eigentlich auch der Kleinstadtpolitiker in seinem Grundkurs Kommunalpolitik, sind verboten. Es macht sich überhaupt nicht gut, den blöden, unwissenden, verstockten Stimmbürger für das eigene Scheitern oder das Nichterreichen hochgesteckter Ziele verantwortlich zu machen. Danken wird einem das aus Prinzip undankbare Volk ein solches Fehlverhalten jedenfalls nicht.

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25. September 2009 | nrwrex

Krefeld – Extrem rechten Parteien wird häufig nachgesagt, sich in einen Mantel der Intransparenz zu kleiden. Für den Krefelder Kreisverband der NPD lässt sich das derzeit nicht behaupten.

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24. September 2009 | nrwrex

Essen – Der Generationenwechsel an der Spitze der Essener NPD ist abgeschlossen. Wie das städtische Wahlamt jetzt gegenüber der NRZ bestätigte, nimmt der langjährige Parteifunktionär Bernd Kremer, der bei der Kommunalwahl auf Listenplatz 1 stand, sein Ratsmandat nicht an. An seiner Stelle zieht der neue NPD-Kreisvorsitzende Marcel Haliti in die Stadtvertretung ein.

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23. September 2009 | nrwrex

Krefeld – Einträge im „Nationalen Forum Niederrhein“ lassen darauf schließen, dass Lars Spönlein, bislang Beisitzer im NPD-Landesvorstand und Kreisvorsitzender in Krefeld, tatsächlich seiner Ämter enthoben worden ist.

In dem von der regionalen NPD betriebenen Forum meldete sich am Dienstagabend Lars Spönlein erstmals selbst zu Wort.

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22. September 2009 | nrwrex

Krefeld – Ist Lars Spönlein, Beisitzer im Landesvorstand der NPD und Kreisvorsitzender in Krefeld, von seinen Parteiämtern abgesetzt worden, und hat er daraufhin seinen Austritt aus der NPD erklärt? Dies jedenfalls behauptet das gleichfalls extrem rechte „Krefelder Forum Freies Deutschland“ und setzt noch eins drauf: Spönlein habe für den Verfassungsschutz gearbeitet.

Die Landes-NPD führt Spönlein noch in der Liste ihrer Vorstandsmitglieder, und auch auf der Homepage des Krefelder Kreisverbandes wird er noch als dessen Vorsitzender genannt.

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21. September 2009 | nrwrex

Siegen – Frank Maul aus Siegen, bislang stellvertretender Landesvorsitzender der „Republikaner“ in Nordrhein-Westfalen, wechselt zu „pro NRW“. Vor zwei Wochen hatte „pro NRW“ angekündigt, landesweit Rechtsaußenpolitiker unter dem eigenen Dach sammeln zu wollen. 

Und wie schon seinerzeit vermutet, hat es die Truppe um Markus Beisicht zunächst auf die Überreste der „Republikaner“ abgesehen. Auch dass es gerade Frank Maul ist, der als erster Kommunalpolitiker nach der Wahl die Fronten wechselt, kommt wenig überraschend.

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