31. Juli 2010 | nrwrex

Hamburg/Dortmund – Der Machtkampf innerhalb der DVU geht in eine weitere Runde: Matthias Faust, der vom Schiedsgericht der Partei für aus der DVU ausgeschlossen und damit auch als Vorsitzender für abgesetzt erklärt wurde, kündigte an, Anfang der nächsten Woche Strafanträge gegen innerparteiliche Gegner stellen zu wollen.

Faust spricht von einer „Putschistentruppe“. Er klagt, „zumindest einige Funktionsträger“ würden nicht davor zurückscheuen, „sich krimineller Handlungsweisen zu bedienen, um ihre niederen Ziele zu erreichen“.

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31. Juli 2010 | nrwrex

Gelsenkirchen/Nürburgring (Nordschleife) – Die „Bürgerbewegung pro NRW“ hat eine neue Zielgruppe für ihre Werbebotschaften entdeckt. Die befindet sich zwar „weitab der sozial drängenden gesellschaftlichen Probleme“, wie ihr stellvertretender Vorsitzender Kevin Gareth Hauer erkannt hat. Doch auch dort könne man Menschen für „pro“ begeistern, hofft er.

„Tempo für pro NRW“ verspricht eine Mitteilung der „Bürgerbewegung“ vom gestrigen Freitag.

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30. Juli 2010 | nrwrex

Dortmund – Diesmal betraf es nicht Parteibüros wie zuletzt unter anderem in Duisburg, Hamm, Siegen oder Unna*, sondern Räume des Dortmunder AStA: Dort wurden in der Nacht zum Mittwoch Fensterscheiben eingeworfen.

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30. Juli 2010 | nrwrex

Berlin – „Pro Deutschland“ muss in Berlin kleinere Brötchen backen als noch vor einem halben Jahr erwartet. Das Buhlen um Bündnispartner war bisher erfolglos; das große Geld des angeblichen Sponsors Patrik Brinkmann bleibt aus; und einer der Funktionäre der selbst ernannten „Bürgerbewegung“ sorgt durch tatsächliche oder angebliche private Verfehlungen dafür, dass es in den eigenen Reihen, aber auch bei der Schwesterorganisation „pro NRW“ gehörig kracht. Der „blick nach rechts“ berichtet:

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30. Juli 2010 | nrwrex

Leichlingen – Eigentlich wollte „pro NRW“-Vize Ronald Micklich nach seiner kurzen und verklausulierten Mitteilung, in der er durchscheinen ließ, dass er Mitglied der selbst ernannten „Bürgerbewegung“ bleibt*, Sommerpause machen. Doch dann meldete er sich doch noch einmal zu Wort.

„Ich bin und bleibe Pro-NRW-Mitglied und werde natürlich auch meine beiden Mandate im Leichlinger Stadtrat und rheinisch-bergischen Kreistag bis zum letzten Tag der Legislaturperiode wahrnehmen“, wird er in einer Mitteilung seiner Partei zitiert.

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29. Juli 2010 | nrwrex

Leichlingen – Der Austritt ist wieder abgeblasen: Ronald Micklich bleibt erst einmal „pro NRW“ erhalten.

Zwar steht eine Antwort des für die „Außenkommunikation“ der Partei zuständigen „pro NRW“-Generalsekretärs Markus Wiener auf die Frage nach Micklichs Austritt oder Verbleib in der Partei auch heute bis zur Stunde aus.

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29. Juli 2010 | nrwrex

Dortmund – Im Rechtsstreit über die Frage, ob Matthias Faust noch Bundesvorsitzender der DVU und überhaupt noch Mitglied der Partei ist, haben seine Gegner – der NRW-Landesverband betreibt führend seinen Rauswurf – offenbar einen weiteren Etappensieg errungen. Der „blick nach rechts“ berichtet:

http://www.bnr.de/content/ungeklaerter-status

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28. Juli 2010 | nrwrex

Leichlingen – Nicht politische Differenzen oder persönliche Machtambitionen sind es, die die „Bürgerbewegung pro NRW“ nach der Ankündigung ihres stellvertretenden Vorsitzenden Ronald Micklich, aus der Partei austreten zu wollen*, in die Bredouille bringen. Statt dessen scheint das vermeintliche oder tatsächliche Fehlverhalten eines „pro Deutschland“-Funktionärs Anlass für tiefen Zwist innerhalb beider Gruppen zu sein: bei „pro NRW“ und „pro Deutschland“.

Ob Micklich inzwischen tatsächlich „pro NRW“ verlassen hat, ist unklar.

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27. Juli 2010 | nrwrex

Leichlingen – In den drei Jahren seit Gründung von „pro NRW“ haben schon manche Funktionäre die selbst ernannte „Bürgerbewegung“ wieder verlassen. Der aktuellste Abgang, so er sich bestätigen sollte, dürfte die Rechtspopulisten aber besonders schmerzen: Ronald Micklich soll seinen Austritt aus der Partei erklärt haben. 

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27. Juli 2010 | nrwrex

Dortmund – Noch bis zum 10. August hat die Stadt Dortmund Zeit, ein formelles Disziplinarverfahren gegen Klaus Schäfer, den Leiter des Instituts für Leiter des Instituts für Feuerwehr- und Rettungstechnologie, zu eröffnen oder die Ermittlungen einzustellen. Schäfer hatte an Neonazi-Demonstrationen teilgenommen. Das WAZ-Internetportal „derwesten.de“ berichtet:

http://www.derwesten.de/staedte/dortmund/Fall-Schaefer-Entscheidung-bis-10-August-id3293401.html

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27. Juli 2010 | nrwrex

Arnsberg – Stjepan Jus aus dem sauerländischen Neheim-Hüsten, Kopf der Neonazi-Band „Weisse Wölfe“, bringt seine nächste CD heraus.

Diesmal nicht mit seiner Stamm-Band, sondern als „Andi und Schnack“ zusammen mit dem Frontmann der Bremer Rechtsrockgruppe „Endlöser“. „Schnack“ ist Jus’ Spitzname. Der Titel der neuen CD: „Die Jungs fürs Grobe“.

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27. Juli 2010 | nrwrex

Unna/Dortmund – Jeweils mehr als 90 Prozent der NPDler und DVUler, die sich an Mitgliederbefragungen beider Parteien über eine Fusion beteiligten, sollen mit Ja gestimmt haben. Das Ende der unter einem rasanten Mitgliederschwund und akuter Finanznot leidenden DVU als selbstständiger Partei scheint besiegelt.

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26. Juli 2010 | nrwrex

Dortmund – „Landesvorstand schockiert über Katastrophe in Duisburg“ titelte die NRW-NPD über einer Meldung, die am Samstagabend auf ihrer Homepage erschien. Nur ganz nebenbei sprach Landeschef Claus Cremer in dem Text an, dass er „aus verschiedenen Gründen kein Freund der Loveparade“ sei. Solche Zurückhaltung angesichts des 19-fachen Todes von Duisburg ist nicht die Sache des Dortmunder NPD-Kreisverbandes. „Eva Herman: Sex- und Drogenorgie Loveparade – Zahlreiche Tote bei Sodom und Gomorrha in Duisburg“ ist seine heutige Schlagzeile zum Thema.

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25. Juli 2010 | nrwrex

Siegen – In der NPD gibt es hier und da einige Funktionäre, die sich Gedanken machen, ob es auch an ihrer Partei selbst liegen könnte, dass sie im Westen der Republik nur etwas mehr als 1 Prozent der Wähler für sich gewinnen kann – und in Nordrhein-Westfalen zuletzt sogar noch deutlich weniger. Stephan Flug, NPD-Kreisvorsitzender in Siegen-Wittgenstein und dort aufs Engste mit „parteifreien“ Neonazis verbandelt, gehört nicht zu denen, die selbstkritische Gedanken hegen.

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