31. März 2011 | nrwrex

Köln – Immer mehr spricht dafür, dass die Tage von Manfred Rouhs als Ratsmitglied von „pro Köln“ gezählt sind. Die Berliner Ausgabe der tageszeitung berichtet, dass der Vorsitzende von „pro Deutschland“ bei einer Versammlung am 15. April in Spandau als Spitzenkandidat seiner Partei bei der Abgeordnetenhauswahl nominiert werden soll.*

Um in der Bundeshauptstadt wahlberechtigt und wählbar zu sein, muss Rouhs bis spätestens Mitte Juni seinen Erstwohnsitz nach Berlin verlegt haben.

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30. März 2011 | nrwrex

Berlin – Patrik Brinkmann, vor nicht einmal einem Monat zum Berliner Landesvorsitzenden von „pro Deutschland“ gewählt, hat einem Beitrag der antiislamischen Internetplattform „Political Incorrect“ (PI) zufolge seinen Rücktritt von allen Parteiämtern erklärt.

Brinkmann habe damit auf die Nominierung eines Kandidaten von „pro Deutschland“ für die Wahl der Berliner Bezirksvertretung Mitte reagiert. Der „pro Deutschland“-Kandidat gehörte früher der NPD an. In Kreisen der weithin homophob geprägten extremen Rechten wird ihm vorgehalten, homosexuell zu sein.

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30. März 2011 | nrwrex

Bonn – „Pro NRW“ will am Samstag gegen den Bau von zwei Moscheen in Bonn demonstrieren.

Markus Beisicht, Vorsitzender der selbst ernannten „Bürgerbewegung“, kündigte die Veranstaltung gewohnt vollmundig an, ließ dabei aber auch durchblicken, wie schwachbrüstig „pro NRW“ tatsächlich ist. „Landesweit“ werde mobilisiert, erklärte er: „Wir rechnen auf jeden Fall mit einer dreistelligen Teilnehmerzahl.“ Die Bonner Polizei spricht von 90 bis 100 Teilnehmern, von denen der Veranstalter ausgehe.

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30. März 2011 | nrwrex

Leichlingen – Glaubt man dem Leichlinger Ex-„pro NRW“-Funktionär Ronald Micklich, kann ein Austritt aus der selbst ernannten „Bürgerbewegung“ unter Umständen teuer werden – für manchen unerwartet teuer, meint er.

Warum und wieso, das erläuterte Micklich, der vor eineinhalb Wochen „pro NRW“ verließ*, am Dienstag auf seiner Internetseite.

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29. März 2011 | nrwrex

Düsseldorf – Der NRW-Verfassungsschutz sieht bei der „Pro-Bewegung“ Anhaltspunkte für Verfassungsfeindlichkeit. Bei den „Autonomen Nationalisten“ und den Kameradschaften ist die Bereitschaft zu gewalttätigen Auseinandersetzungen gewachsen. NRW-Innenminister Ralf Jäger hat am Montag den Verfassungsschutzbericht für 2010 vorgestellt. Der „blick nach rechts“ fasst einige Befunde aus dem Bereich der extremen Rechten zusammen:

http://www.bnr.de/content/islamfeindschaft-als-tueroeffner

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29. März 2011 | nrwrex

Düsseldorf – Am explizit neonazistischen Kurs des NPD-Kreisverbandes Düsseldorf-Mettmann dürfte sich auf absehbare Zeit nichts ändern. An der Spitze des Kreisverbands wurde bei der Jahreshauptversammlung in der vorigen Woche das Führungsduo Nadine Braun/Manfred Breidbach wiedergewählt.

Braun, die im Februar letzten Jahres den Kreisvorsitz übernommen hatte*, hob in einer Rede „die erfolgreiche Zusammenarbeit mit den parteiungebundenen Kameradinnen und Kameraden hervor“.

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28. März 2011 | nrwrex

Bochum – Der „Fall Händelkes“ beschäftigt offenbar weiterhin die Landes-NPD. „Parteifreie“ Neonazis hatten Landesvorstandsmitglied Melanie Händelkes vorgeworfen, zumindest in der Vergangenheit Kontakte zum polizeilichen Staatsschutz unterhalten zu haben.

Bei einer „Funktionsträgertagung“ der Partei am Wochenende habe der Landesvorsitzende Claus Cremer eine Stellungnahme zum Thema abgegeben, der sich eine Aussprache angeschlossen habe, berichtete Landessprecher Markus Pohl.

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27. März 2011 | nrwrex

Ennepetal – Dass er in den Ennepetaler Integrationsrat gewählt werden würde, dürfte „pro NRW“-Ratsmitglied Andre Hüsgen selbst nicht erwartet haben – dass er bei der Wahl am heutigen Sonntag lediglich eine einzige Stimmen holen würde, aber wahrscheinlich auch nicht.

Um Provokation dürfte es ihm bei seiner Kandidatur vorrangig gegangen sein. Darum, den Sprung in die Medien und in die regionalen Schlagzeilen zu schaffen.

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27. März 2011 | nrwrex

Münster – Der längst überfällige Landesparteitag der nordrhein-westfälischen „Republikaner“ soll nach Informationen von „NRW rechtsaußen“ am Sonntag, 3. April, stattfinden.

Die Landesvorsitzende Ursula Winkelsett will sich bei dem Treffen im Amt bestätigen lassen und die verbliebenen Reste der NRW-„Republikaner“ weiterhin auf einen Kurs einschwören, der jede Zusammenarbeit mit „pro NRW“ ausschließt.*

Der bisher amtierende Landesvorstand war vor drei Jahren, am 30. März 2008, in Dortmund gewählt worden.

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26. März 2011 | nrwrex

„Jenseits der Oder und Neiße wurden Bürger noch bis 1989 mit Stacheldraht und Selbstschussanlagen daran gehindert, frei zu leben.“

Markus Beisicht, Chef von „pro Köln“, „pro NRW“, der „Pro-Bewegung“ und der Leverkusener „pro NRW“-Ratsfraktion mit offenbar eher rudimentär ausgeprägten geografischen Kenntnissen, verlegt mal eben wahlweise zwei Flüsse nach Westen oder die Grenze zwischen BRD und DDR nach Osten.

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26. März 2011 | nrwrex

Aachen – Ein Kreisvorsitzender von „pro NRW“ muss sich in seinem Beruf als Polizist eine „besonders enge Dienstaufsicht“ gefallen lassen. Zu diesem Schluss kam das Verwaltungsgericht Aachen in einem am Freitag veröffentlichen Urteil, wie aus einem dpa-Bericht hervorgeht, den die Aachener Nachrichten veröffentlichten. Der Aachener „pro“-Kreisvorsitzende Wolfgang Palm, von Beruf Polizeihauptkommissar, hatte sich an das Gericht gewandt. Zum Bericht:

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25. März 2011 | nrwrex

Warstein – Ein 36-Jähriger aus dem Warsteiner Stadtteil Suttrop gilt als einer der Rädelsführer jener 18 Neonazis, die das neonazistische „Widerstand-Radio“ betrieben haben sollen und sich derzeit wegen Volksverhetzung und der Bildung einer kriminellen Vereinigung vor dem Landgericht Koblenz zu verantworten haben. Dies berichtet das WAZ-Internetportal „derwesten.de“. Wie 16 seiner Mitangeklagten sitzt der Suttroper derzeit in U-Haft.

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24. März 2011 | nrwrex

Radevormwald – Tobias Ronsdorf war bisher eher einer der Stillen im Radevormwalder Stadtrat und seine Partei „pro NRW“ eher unscheinbar in der Kommunalpolitik der oberbergischen Stadt.

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24. März 2011 | nrwrex

Unna – Der in Aberdeen lehrende Historiker Thomas Weber kommt am 31. März zu einer Lesung nach Unna. Die örtlichen Neonazis befürchten Schlimmes: Ihr „Führer“ soll herabgewürdigt werden.

Weber ist Autor des in diesem Jahr im Propyläen-Verlag erschienenen Buches „Hitlers erster Krieg: Der Gefreite Hitler im Weltkrieg – Mythos und Wahrheit“. In diesen Tagen stellt er den 586 Seiten starken Band auf einer Lesetour vor.

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