31. Mai 2011 | nrwrex

Velbert – Sebastian Simka,  der 2. Vorsitzende des Velberter Judo-Clubs (VJC), der durch sein Wirken in rechtsextremen Bands unter Druck geraten war, ist von seiner Vorstandsfunktion zurückgetreten und hat überdies den Verein verlassen. Dies meldet das WAZ-Internetportal „derwesten.de“. Zum Bericht:

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31. Mai 2011 | nrwrex

Witten – 20.000 Flugblätter will „pro NRW“ „in mehreren konzertierten Verteilaktionen“ in Witten verteilt haben.

[caption id="attachment_5011" align="alignright" width="300" caption="Parteienwerber Andre Hüsgen: Im August 2009 war er noch für die NPD unterwegs, gemeinsam mit „Autonomen Nationalisten“ aus Dortmund.

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31. Mai 2011 | nrwrex

Hamm – Wie im vorigen Jahr planen Neonazis auch in diesem Oktober wieder eine Demonstration in Hamm. Beginnen soll sie am 1. Oktober am Hauptbahnhof.

Das Thema ist dem des vorigen Jahres sehr ähnlich: Wieder soll es um den halluzinierten „Volkstod“ gehen. „Das System bringt uns den Volkstod! – Freie Völker statt freie Grenzen!“ war das Motto vor Jahresfrist; diesmal lautet es: „Den deutschen Volkstod stoppen! Wir lassen uns nicht BRDigen!“

Erwartet werden kann wie 2010 dumpfe „Ausländer Raus“- und NS-Rhetorik.

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30. Mai 2011 | nrwrex

Herten – Die Existenz der rechtspopulistischen „Unabhängige-Bürger-Partei“ (UBP) im Kreis Recklinghausen ist ein stetes Ärgernis für „pro NRW“.

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30. Mai 2011 | nrwrex

Dortmund – Neun Neonazis im Alter zwischen 14 und 27 Jahren wurden am Samstagabend von Beamten der Bundespolizei am Dortmunder Hauptbahnhof vorläufig festgenommen. Dies berichtet der Westfälische Anzeiger. Die neun Personen aus Wuppertal, Radevormwald, Leverkusen, Oberhausen, Erkrath, Duisburg und Grevenbroich befanden sich dem Bericht zufolge auf der Rückfahrt von einer Demonstration im  niederländischen Enschede. In einem Regionalexpress hätten sie rechte Parolen gegrölt sowie Sitzlehnen und Innenverkleidung des Zuges beschmiert. Zum Bericht:

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29. Mai 2011 | nrwrex

Dortmund – Erst wurde eine Neonazi-Kundgebung in Dortmund-Wickede angekündigt, dann verschwanden Mitteilungen zum Thema im Internet. Und mit ihnen gleich die gesamte Webpräsenz der Gruppe, die sich den Namen „Autonomen Nationalisten Wickede“ gab und zumeist wegen ihrer gedanklichen und sprachlichen Unbedarftheit auffiel*.

Am Donnerstag hatte die Gruppe aus dem Dortmunder Osten, die sich auch als „Nationalbündnis“ bezeichnete, die Kundgebung in Wickede angekündigt.** Ein Termin wurde zunächst nicht genannt.

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28. Mai 2011 | nrwrex

Dortmund/Dresden – Wegen des Verdachts des besonders schweren Landfriedensbruchs ermittelt die Staatsanwaltschaft Dresden gegen eine Reihe von Neonazis aus dem Ruhrgebiet. Nach deren eigenen Angaben erhielten sie jetzt eine Vorladung, bei der sie eine Speichelprobe abliefern und zu den Vorwürfen Stellung nehmen sollen.

Hintergrund der Ermittlungen ist ein Zwischenfall anlässlich des von Neonazis geplanten, letztlich aber gescheiterten Aufmarschs am 19. Februar in Dresden.

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27. Mai 2011 | nrwrex

Bochum – Unter Ausschluss der Öffentlichkeit hat der u.a. unter anderem wegen Brandstiftung und des Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion angeklagte Andre Z. heute vor dem Bochumer Landgericht zu der gegen ihn erhobenen Klage ausgesagt. Sein Verteidiger Jochen Lober informierte zudem darüber, dass sein in U-Haft sitzender Mandant seinen Austritt aus der NPD und ihrer Jugendorganisation „Junge Nationaldemokraten“ erklärt habe. Der „blick nach rechts“ über den zweiten Verhandlungstag:

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27. Mai 2011 | nrwrex

Bochum/Düsseldorf – In der nordrhein-westfälischen NPD geht es drunter und drüber. Erneut sorgt die Mitgliedschaft der Krefelderin Melanie Händelkes im Landesvorstand für Ärger. „Parteifreie“ Neonazis hatten ihr vorgeworfen, zumindest in der Vergangenheit Kontakte zum polizeilichen Staatsschutz unterhalten zu haben.

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26. Mai 2011 | nrwrex

Dortmund – Fast könnte man glauben, sie seien eine Fake-Truppe: die „Autonomen Nationalisten Wickede“: Würde man die hohlsten Neonazis im Lande küren wollen, käme das Wickeder „Nationalbündnis“ problemlos in die engere Auswahl.* Doch Hohlheit ist für sie kein Grund, sich im Verborgenen zu halten: Nun ist sogar ein öffentlicher Auftritt angedacht.

„Wir planen bereits eine Kundgebung der nationalen Bewegung aus Wickede auf dem Platz am Haus Lucia“, teilten die Nachwuchs-Neonazis heute auf ihrer Homepage mit. Ein Termin der Aktion wird noch nicht genannt.

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26. Mai 2011 | nrwrex

Aachen – Das Indizierungsverfahren der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien (/nrwrex/2011/05/ac-bundespr-fstelle-will-aachener-neonazi-homepage-indizieren) ist offenbar derzeit nicht das einzige Verfahren wegen des Online-Auftritts der „Kameradschaft Aachener Land“ (KAL). Dies berichtet aktuell der „blick nach rechts“. So hatten am 23. Februar mehrere  Hausdurchsuchungen bei den „Kameraden“ stattgefunden. Über den Hintergrund der Verfahren wollte die Staatsanwaltschaft aus ermittlungstaktischen Gründen keine Angaben machen.

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25. Mai 2011 | nrwrex

Velbert – Der Vorstand des Velberter Judo-Clubs (VJC) hat sich noch nicht zu einer Entscheidung über die Zukunft seines 2. Vorsitzenden Sebastian Simka durchringen können. Dies meldete die WAZ. Nachdem die Antifa Velbert in einem offenen Brief auf Simkas politisch-musikalische Aktivitäten eingegangen war, hatte das Blatt berichtet, dass der Judoka Mitglied in Bands ist, die der rechtsextremen Szene zugerechnet werden. Simka selbst hatte in einer Erklärung freimütig bekannt, „nationale Lieder“ zu singen. Zum aktuellen WAZ-Bericht:

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25. Mai 2011 | nrwrex

Aachen – Die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien (BPjM) versucht offenbar erneut, eine Internetseite nordrhein-westfälischer Neonazis zu indizieren.

Diesmal geht es um die Homepage der militant-neonazistischen „Kameradschaft Aachener Land“ (KAL). Dort wird heute ein Schreiben der Bundesprüfstelle dokumentiert. Sie bat per Mail die Neonazis um eine aktuelle Postanschrift: „Die Bundesprüfstelle beabsichtigt, über das genannte Angebot im vereinfachten Verfahren nach § 23 Abs. 1 Jugendschutzgesetz zu entscheiden.

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25. Mai 2011 | nrwrex

Lüdenscheid – Stephan Haase ist Schiedsrichter des DFB und möchte „den Ausländeranteil in Deutschland Richtung null fahren“. Fast jedes Wochenende läuft Haase, geboren 1968, mit einer Pfeife irgendwo in und um Lüdenscheid über den holprigen Rasen in der Kreisliga C. „An erster Stelle steht für mich der Erhalt des deutschen Volkes, wie es geschichtlich gewachsen ist, diesem Ziel würde ich alles unterordnen“, sagt der stellvertretende NPD-Landesvorsitzende und ehemalige Aktivist der verbotenen „Nationalistischen Front“.

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