31. Juli 2011 | nrwrex

DORTMUND – In der Nacht des Überfalls auf linke Jugendliche in Dortmund habe es eine weitere Attacke von Neonazis gegeben, berichten die „Ruhrbarone“. Opfer sei ein Aktivist der Piratenpartei gewesen. Einer Pressemitteilung der Piraten zufolge haben Unbekannte in der Nacht zum Freitag einem Mitglied der Partei im Stadtteil Brackel die Autoreifen zerstochen und den Wagen mit Hakenkreuzen und dem Schriftzug „NW DO“ besprüht. Name, Anschrift und ein Foto des Dortmunder Piraten seien vor einigen Wochen auf einer rechtsextremen Website zu finden gewesen. Zum Bericht:

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31. Juli 2011 | nrwrex

DORTMUND – Dortmunder Neonazis planen auch in diesem Jahr am Tag vor ihrem Aufmarsch zum „Nationalen Antikriegstag“ in der Ruhrgebietsstadt eine „Vorabenddemonstration mit Live-Musik“. Stattfinden soll sie diesmal im Kreuzviertel.

Die Katharinentreppen am Hauptbahnhof – ansonsten bevorzugter Ort der örtlichen Neonaziszene für kleinere Veranstaltungen – sind in diesem Jahr belegt. Die Gewerkschaft Verdi plant dort mit zahlreichen Partnern vom 29. August bis 3.

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30. Juli 2011 | nrwrex

GÜTERSLOH – Der Schreck steckt ihm immer noch in den Knochen. Nachdem nachts Pflastersteine durch sein Küchenfenster flogen und er durch umherfliegende Glassplitter verletzt wurde, macht sich ein Gütersloher Sorgen um seine Gesundheit und die seiner Familie. Der 22-Jährige sieht sich im Visier von Neonazis, die sich auf einem Flugblatt als „Bürger gegen Deutschenhass“ bezeichnen. Die Neue Westfälische berichtet über den Fall und über eine wieder aktiver werdende Neonaziszene in der Region:

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30. Juli 2011 | nrwrex

BIELEFELD – Neonazis wollen am kommenden Samstag, 6. August, im Anschluss an eine Demonstration im niedersächsischen Bad Nenndorf  abends auch in Bielefeld auflaufen.

Nach Informationen von „NRW rechtsaußen“ ist in der ostwestfälischen Stadt für die Zeit von 18 bis 22 Uhr eine Demo angemeldet worden.

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30. Juli 2011 | nrwrex

[caption id="attachment_5567" align="alignright" width="300" caption="Markus Beisicht, Video vom 19. Juli."][/caption]

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29. Juli 2011 | nrwrex

DORTMUND – Neonazis haben in der Nacht zum Freitag in Dortmund eine Gruppe von linksorientierten Jugendlichen überfallen. Als die Polizei eintraf, waren die Rechtsextremen verschwunden. Die Polizei sucht nach ihnen. Ermittelt wird offenbar auch gegen die Opfer des Angriffs, weil sie im Verdacht stehen, Anti-Nazi Plakate geklebt zu haben. Drei Berichte zum Thema von den Ruhr Nachrichten, dem WAZ-Internetportal „der westen.de“ und von den Ruhrbaronen:

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29. Juli 2011 | nrwrex

BOCHUM – „Pro NRW“ will in Bochum „im Herbst so schnell wie möglich einen arbeitsfähigen Kreisvorstand“ wählen lassen. Ihrer Planung hängt die selbst ernannte „Bürgerbewegung“ in der Ruhrgebietsstadt ein wenig hinterher. Im Februar hatte es geheißen, „vorrangiges Ziel“ sei es, bereits im ersten Halbjahr 2011 dort einen „völlig eigenständigen Kreisverband“ aufzubauen.

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29. Juli 2011 | nrwrex

KÖLN – „Pro Köln“ und „pro NRW“ sind empört: Der Geschäftsführer der Kölner SPD habe zusammen mit „linksextremen“ Gruppen zu einer „Einschüchterungsdemo“ gegen die angebliche „Bürgerbewegung“ aufgerufen. Und nicht nur das: Er habe dies obendrein auch noch „von seiner offiziellen Parteimailadresse“ aus getan, klagen die Rechtspopulisten. Bei so viel zur Schau gestellter Entrüstung lohnt sich ein Blick darauf, von welchen Mailadressen die Rechtsauslager vom Rhein so ihre Post verschicken.

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28. Juli 2011 | nrwrex

HAMM – Die Staatsanwaltschaft Dortmund prüft nach Angaben des Lokalsenders „Lippe Welle Hamm“, ob sie gegen die neonazistische „Kameradschaft Hamm“ ein Strafverfahren wegen der Verunglimpfung des Andenkens Verstorbener einleitet. In einem Text vom Montag hieß es in Anspielung auf die zu diesem Zeitpunkt genannte Zahl von Todesopfern auf der Internetseite der Neonazis: „So richtig kampferprobt können die norwegischen Sozis allerdings nicht gewesen sein, ansonsten wären sie wohl kaum mit einem Endergebnis von 86:0 vom Platz gegangen.“ Zur Meldung der „Lippe Welle Hamm“:

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28. Juli 2011 | nrwrex

KÖLN – „Nicht schuldig“. Mit diesen Worten äußerte sich der Attentäter von Oslo und Utoya, Anders Behring Breivik, vor der norwegischen Justiz. Was bringt jemanden dazu, den Massenmord an 76 Menschen als moralische Notwehr zu begreifen? Das islamfeindliche Weltbild des modernen europäischen Rechtspopulismus bietet Antworten. Die wichtigste Online-Plattform der Islamhasser in Deutschland nennt sich „Politically Incorrect“ (PI), gegründet von Stefan Herre aus Köln, der einst „pro NRW“ und nun „Die Freiheit“ unterstützt.

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28. Juli 2011 | nrwrex

KÖLN – „Nach einer ersten Überprüfung unserer E-Mail Postfächer“ könne sie für die „Bürgerbewegung pro Köln“ festhalten, „dass wir überhaupt keine solche E-Mail erhalten haben“, erklärte deren Fraktionsvorsitzende Judith Wolter am Dienstagabend. Zuvor war eine Vorabmeldung der WAZ bekannt geworden: Der Attentäter von Norwegen, so hieß es dort, habe sein „Manifest“ auch an „pro Köln“ geschickt. Womöglich wird eine zweite oder dritte Überprüfung der E-Mail-Eingänge bei „pro“ nun aber ein anderes Ergebnis erbringen als von Wolter angegeben.

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28. Juli 2011 | nrwrex

BERGISCH GLADBACH – „Pro NRW“ will im Rheinisch-Bergischen Kreis in ein Wahlrennen einsteigen, in dem es für die selbst ernannte „Bürgerbewegung“ nichts zu gewinnen gibt – nicht einmal einzelne Mandate in kleinen Städten. Ihr Kreisvorsitzender Christoph Heger soll bei der vorgezogenen Landratswahl im Rheinisch-Bergischen, die für den 20. November geplant ist, kandidieren.

Von wem und wann genau Heger nominiert worden ist, verriet „pro NRW“ bisher nicht.

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27. Juli 2011 | nrwrex

RECKLINGHAUSEN – Im rechten politischen Randspektrum im Kreis Recklinghausen tobe ein bizarrer Kleinkrieg, berichtet die Recklinghäuser Zeitung heute. „Pro NRW“ habe die Rechtspopulisten von der „Unabhängige-Bürger-Partei“ (UBP) und speziell deren Kreisvorsitzenden und Recklinghäuser Ratsherrn Tobias Köller mit „Schmähungen“ überzogen, so das Blatt. Die Anfeindungen hätten nach der von der UBP maßgeblich angeschobenen Gründung einer Bürgerinitiative (BI) gegen einen Moschee-Neubau in Herten-Langenbochum Anfang Juni begonnen.

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27. Juli 2011 | nrwrex

DORTMUND – Die Landesregierung schätzt nach derzeitigem Stand, dass zwischen 700 und 1.000 Neonazis an der von „Autonomen Nationalisten“ organisierten Demonstration zum „Nationalen Antikriegstag“ am 3. September in Dortmund teilnehmen wollen.

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