30. April 2012 | nrwrex

LEVERKUSEN – Die extrem rechte Partei „pro NRW“ darf auf weiteren Stationen ihrer antiislamischen Wahlkampftournee offenbar Zeichnungen des dänischen Karikaturisten Kurt Westergaard zeigen. Ein dagegen gerichtetes Verbot des NRW-Innenministeriums hat das Verwaltungsgericht Düsseldorf nach Angaben der Partei gekippt. Westergaard selbst hat sich derweil von „pro NRW“ distanziert.

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30. April 2012 | nrwrex

DUISBURG/MOERS/BOTTROP – Gerade einmal zwölf „pro NRW“-Mitglieder und -Anhänger nahmen heute, am zweiten Tag der Anti-Islam-Wahlkampftour an einer Kundgebung der selbst ernannten „Bürgerbewegung“ in Duisburg teil. Wie die Rheinische Post berichtet, standen ihnen etwas mehr als 400 Demonstranten gegenüber. Bis zur Merkez-Moschee, wo die extrem rechte Partei ihre Kundgebung eigentlich abhalten wollte, ist die „pro NRW“-Truppe dem Bericht zufolge nicht gelangt. Die Polizei habe ihr den Zugang dorthin versperrt.

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30. April 2012 | nrwrex

DÜSSELDORF – Anlässlich der Landtagswahlen tritt „pro NRW“ als zweite Partei der extremen Rechten neben der NPD zur Wahl an. Mit einer fremden- und muslimfeindlichen Wahlkampagne versucht diese Rechtsaußenpartei, mit rechtspopulistischen Provokationen auf dem Ticket weit verbreiteter Muslimfeindlichkeit Aufmerksamkeit zu erreichen.

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30. April 2012 | nrwrex

DÜSSELDORF/KÖLN – In drei sehenswerten Beiträgen hat sich der WDR in den letzten Tagen mit Gruppen und Parteien der extremen Rechten in Nordrhein-Westfalen beschäftigt. In der Reihe „Menschen hautnah“ ging es unter dem Titel „Braune Flecken“ um die Neonaziszene im Oberbergischen Kreis und ihre Kontakte zu „pro NRW“*, ein Thema, auf das auch die Redaktion des WDR-Magazins „Cosmo TV“ am Sonntagnachmittag einging**. Und schließlich werden „pro NRW“ und NPD in einem Beitrag über „Die Chancen der Kleinen“ zwei Wochen vor der Landtagswahl vorgestellt.***

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29. April 2012 | nrwrex

ESSEN – In ganz Europa hat „pro NRW“-Chef Markus Beisicht einen Trend nach rechts ausgemacht. Ein „freiheitliches Projekt“ – so nennt er seine Spielart der extremen Rechten – sei „mehrheitsfähig“, auch in NRW, meint er. Wer freilich wissen will, warum es in Deutschland nichts werden wird mit Beisichts Projekt und seiner real existierenden Partei „pro NRW“, der ist an diesem Samstagmittag in Essen-Kray beim Start der „Freiheit statt Islam“-Tournee* der selbst ernannten „Bürgerbewegung“ gut aufgehoben. Zu beobachten ist aber auch, warum die Partei dennoch nicht zu unterschätzen ist.

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29. April 2012 | nrwrex

BOCHUM/RADEVORMWALD – Die NRW-NPD hat sich mit dem neonazistischen „Freundeskreis Rade“ solidarisch erklärt. Auch finanziell will man helfen. „Ausdrücklich nicht solidarisieren“ mag sich die Partei hingegen „mit den Bücklingen von ,Pro-NRW’“.

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28. April 2012 | nrwrex

BIELEFELD– Das Amtsgericht Chemnitz hat den rechten Publizisten Felix Menzel wegen Beleidigung der Grünen-Bundesvorsitzenden Claudia Roth zu einer Geldstrafe von 90 Tagessätzen à 15 Euro verurteilt. Dies berichtet die Neue Westfälische. Menzel hatte im November 2010 bei einer Veranstaltung der Bielefelder Burschenschaft Normannia-Nibelungen Roth unter anderem als „fette Qualle“ und „widerliches Etwas“ bezeichnet. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Zum Bericht der Neuen Westfälischen:

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28. April 2012 | nrwrex

ESSEN – Die extrem rechte Partei „pro NRW“ hat zum Auftakt ihrer vorgeblich heißen Wahlkampfphase heute zu einer Aktion vor der Moschee in Essen-Kray aufgerufen. Rund 50 Mitglieder und Anhänger kamen, berichtete das WAZ-Internetportal „derwesten.de“. Zu den Rednern habe der „Republikaner“-Vorsitzende Rolf Schlierer gehört. Außerdem präsentierte „pro NRW“ Ergebnisse ihres antiislamischen Karikaturenwettbewerbs. Die Zeichnungen seien durch die Staatsanwaltschaft überprüft und schließlich für unbedenklich erklärt worden. Zum Bericht bei „derwesten.de“:

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28. April 2012 | nrwrex

ESSEN – Die extrem rechte „Bürgerbewegung pro NRW“ will heute Vormittag in Essen ihre „Freiheit statt Islam“-Tour starten. Vorgesehen sind bis zum 8. Mai, fünf Tage vor der Landtagswahl, Kundgebungen vor 25 Moscheen zwischen Bielefeld und Aachen.*

Während sich die allermeisten Veranstaltungen in einem sehr überschaubaren Rahmen halten dürften – selbst für den Feiertag am 1. Mai sollen bei den Veranstaltungen im Bergischen Land nur rund 30 Teilnehmer angekündigt sein –, werden heute deutlich mehr „pro NRW“-Mitglieder und -Anhänger in der Ruhrgebietsmetropole erwartet.

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27. April 2012 | nrwrex

WUPPERTAL – Wie erst mit Verspätung bekannt wurde, ist am Mittwochabend ein Neonazi am Rande einer Demonstration der Szene in Wuppertal-Barmen vorübergehend festgenommen worden.

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