28. Februar 2013 | nrwrex

ESSEN/UNNA - In der nordrhein-westfälischen NPD werden Worte des Bedauerns über das Ende des Pontifikats Benedikts XVI. laut. Der Landesvorsitzende der Partei empfiehlt sogar dem Konklave in Rom, einen Holocaust-Leugner zum nächsten Papst zu wählen.

"Viele konservative deutsche Katholiken" hätten sich über die Wahl Benedikts XVI. am 19. April 2005 gefreut, heißt es beispielsweise auf der Website der NPD Unna/Hamm: "Unsere guten Wünsche begleiten unseren deutschen Papst".

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27. Februar 2013 | nrwrex

KOBLENZ - Eigentlich hätte im Prozess gegen das "Aktionsbüro Mittelrhein" gestern, am 26. Februar, die Beweisaufnahme beginnen sollen - endlich, nach bereits mehr als 40 Prozesstagen. Vor dem Landgericht Koblenz angeklagt sind 26 Neonazis wegen Bildung bzw. Unterstützung einer kriminellen Vereinigung, darunter auch mehrere aus Nordrhein-Westfalen. Auch Körperverletzungen, Sachbeschädigungen, Volksverhetzung sowie Landfriedensbruch - im Zusammenhang mit dem Angriff auf das alternative Wohnprojekt "Praxis" am 19.

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25. Februar 2013 | nrwrex

HAMM – Ein halbes Jahr nach dem Verbot der „Kameradschaft Hamm“ kündigt die Hammer Neonazi-Szene einen Aufmarsch in der Ruhrgebietsstadt an. Der Polizei liegt eine Anmeldung für den 20. Juli 2013 vor, wusste der lokale „Westfälische Anzeiger“ zu berichten. Zugleich wird in der Stadt über Handlungsstrategien gegen die Neonazis debattiert.

Der letzte Aufmarsch der Neonazis sollte am 6. Oktober 2012 in Hamm stattfinden. Die Demonstration wurde aber durch den Anmelder Sascha Krolzig, bis zum Verbot Anführer der „Kameradschaft Hamm“, abgesagt.

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25. Februar 2013 | nrwrex

AACHEN/KREIS HEINSBERG - Im Prozess gegen Personen aus der rechten Szene hat die Staatsanwaltschaft am Freitag für drei Angeklagte Jugend- und Haftstrafen wegen versuchten Totschlags und gefährlicher Körperverletzung gefordert. Der Prozess hatte am 18. Januar vor dem Landgericht Aachen begonnen. Mit einem Urteil wird am 4. März gerechnet.

Zum ausführlichen Bericht des Journalisten Michael Klarmann für den "Lokalen Aktionsplan Aachen" geht's hier.

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20. Februar 2013 | nrwrex

HOCHSAUERLANDKREIS/DORTMUND/KREIS UNNA/MÄRKISCHER KREIS - Gleich drei jüngst erschienene CDs belegen aktuelle Aktivitäten von Mitgliedern und Ex-Mitgliedern der neonazistischen Bands „Weisse Wölfe“ (Hochsauerlandkreis) und „Oidoxie“ (Dortmund).

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20. Februar 2013 | nrwrex

DORTMUND - Neonazis um den heutigen NRW-Landesvorsitzenden der Partei "Die Rechte", Dennis Giemsch, intensivieren ihre Beziehungen zu Organisationen der extremen Rechten in Südosteuropa. Wie es in Berichten der Szene heißt, habe eine "Delegation aus Dortmund" im laufenden Monat zuerst Griechenland und dann Bulgarien bereist; konkreter Anlass seien jeweils Demonstrationen gewesen.

Der "Imia-Marsch" und die Ehrung deutscher Militärs

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19. Februar 2013 | nrwrex

VELBERT (KREIS METTMANN) - Zu einer "Mahnwache wegen Kindesentzugs aus politischen Gründen" mobilisiert die eng mit der extrem rechten Partei "pro NRW" verbandelte Gruppierung "German Defence League" (GDL) für den 27. Februar nach Velbert  - zwischen Essen und Wuppertal gelegen. Hierauf machte am Sonntag das "Antifaschistische Bündnis Kreis Mettmann" aufmerksam. Stattfinden soll die "Mahnwache" vor dem Jugendamtsgebäude.

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15. Februar 2013 | nrwrex

BIELEFELD/DÜSSELDORF/MÜNSTER – Im Folgenden weist NRW rechtsaußen auf drei interessante Veranstaltungen zu den Themen “Fantifa – Feministische Perspektiven antifaschistischer Politik”, “Die 'Identitäre Bewegung' als neuer Hype in der extremen Rechten” und “Antiziganistische Zustände” hin.

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15. Februar 2013 | nrwrex

DORTMUND - So gut wie nichts ist bislang darüber bekannt, wieso der "Nationalsozialistische Untergrund" (NSU) einen seiner Morde in Dortmund beging und ob das NSU-Netzwerk über Kontakte in die Dortmunder Neonazi-Szene verfügte und diese bei der Vorbereitung des Mordes an Mehmet Kubaşık am 4. April 2006 nutzte.

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14. Februar 2013 | nrwrex

NORDRHEIN-WESTFALEN – Eine „Kundgebungsserie“ quer durch NRW kündigt die extrem rechte Partei „pro NRW“ seit gestern auf ihrer Homepage an. Das Anliegen richtet sich wieder einmal gegen einen angeblich „massenhaften Asylmissbrauch und Asylbetrug“.

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