21. März 2015 | nrwrex

DORTMUND – Der Herner Hooligan und HoGeSa-Regionalleiter Andreas „Kalle“ Kraul mobilisiert seine Gefolgschaft am nächsten Samstag nach Dortmund: „am 28.03 gets in Dortmund wieder auf die Straße (…) Dieses mal muss Dortmund gleich Köln 2.0 werden, damit die da oben endgültig wach werden“ (sic!), schreibt er auf Facebook. Geplant ist aber offenbar keine eigenständige Demonstration der „Hooligans gegen Salafisten“, sondern die Beteiligung an Aufmarsch und Kundgebung der Neonazi-Partei „Die Rechte“.  [...]

20. März 2015 | nrwrex

KREIS HÖXTER – Heute durchsuchte die Polizei mehrere Gebäude in Willebadessen-Eissen, Borgentreich-Großeneder und Warburg-Dössel nach Waffen. Im Visier der Polizei standen ein 30-jähriger männlicher Beschuldigter, der Ende letzten Jahres vergeblich versucht haben soll, im Ausland ein halbautomatisches Gewehr des Typs AK 47 zu erwerben und nach Deutschland einzuführen, um nach seinen Angaben eine „Polizeitruppe des Freistaates Preußen aufzubauen“. [...]

17. März 2015 | nrwrex

DORTMUND - „Die Rechte“ Dortmund kündigt an, tägliche „Mahnwachen“ im Dortmunder Stadtteil Eving abhalten zu wollen. Nachdem die Neonazi-Partei am Montag, den 16. März in Eving erneut eine Kundgebung gegen Asylsuchende durchgeführt hatte, beklagen sie auf ihrem Portal „Dortmundecho“, die Polizei hätte den „Versammlungsort vollständig mit Polizeifahrzeugen und Absperrgittern umstellt“. Somit sei „jegliche Außenwirkung“ zerstört und „eine Solidarisierung von weiteren Bürgern“ verhindert worden.

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10. März 2015 | nrwrex

WUPPERTAL – PEGIDA-NRW ruft dazu auf, am Samstag, den 14. März gegen eine um 15 Uhr auf dem Neumarkt im Stadtteil Elberfeld stattfindende Kundgebung des Salafisten-Predigers Sven Lau zu demonstrieren. In einer Videobotschaft teilte Lau mit, dass das Thema seiner Kundgebung „die muslimischen Gefangenen weltweit“ laute, mit denen man sich solidarisieren wolle, ohne zu fragen, „warum sitzt derjenige“ ein. Es werden mehrere hundert salafistische AnhängerInnen erwartet.

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6. März 2015 | nrwrex

DORTMUND - „Die Rechte“ Dortmund plant am 28. März eine Demonstration sowie eine Kundgebung mit Konzert. Auftreten soll die bekannte RechtsRock-Band „Lunikoff-Verschwörung“ um den ehemaligen „Landser“-Sänger Michael Regener. Die Terminwahl ist eine bewusste Provokation: Vor zehn Jahren, am 28. März 2005, wurde der Punk Thomas „Schmuddel“ Schulz vom Neonazi Sven Kahlin erstochen.

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6. März 2015 | nrwrex

DÜSSELDORF/DUISBURG – Seit mehreren Wochen veranstalten zwei zerstrittene PEGIDA-Ableger Kundgebungen und Demonstrationen in NRW: DÜGIDA um Melanie Dittmer in Düsseldorf und PEGIDA NRW um Marco Carta-Probach in Duisburg. Während Dittmer ihre zusätzlichen Mittwochsdemonstrationen in Köln aufgrund enormer Gegenproteste schnell aufgab, verfolgt Carta-Probach hochgesteckte Ziele.

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2. März 2015 | nrwrex

GÜTERSLOH - Der aus dem ostwestfälischen Gütersloh kommende neonazistische Rapper „Makss Damage“, mit bürgerlichem Namen Julian Fritsch, macht zu Beginn des Jahres 2015 mit erhöhter Aktivität auf sich aufmerksam. Im Februar veröffentlichte er das Album „2033“. Es ist seine erste wirklich produzierte CD . Zuvor veröffentlichte Fritsch seine Lieder nur im Internet.

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18. Februar 2015 | nrwrex

WUPPERTAL - Der Wuppertaler Kreisverband der Neonazi-Partei „Die Rechte“ will am Samstag, den 7. März zum zweiten Mal eine Kundgebung gegen eine Asylsuchenden-Unterkunft im Stadtteil Vohwinkel durchführen. „Der Versammlungsort wird wieder auf der Kreuzung Edith-Stein-Str./Gustavstraße, in unmittelbarer Nähe zum Heim, sein“, schreibt „Die Rechte“ Wuppertal auf ihrer Facebook-Seite. Am 7. Februar 2015 fand am selben Ort eine halbstündige Kundgebung mit 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmern statt.

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17. Februar 2015 | nrwrex

LAGE (KREIS LIPPE) - Am Samstag, den 14. Februar fand in Lage (Kreis Lippe) ein von der extrem Rechten „Road Crew OWL“ organisiertes Konzert mit rund 50 Besuchern statt. Die Veranstaltung, eine "private Party mit Live-Musik" und 80 Gästen, ist im Vorfeld durch Stefan Böhmer, einen rechtskräftig verurteilten Holocaust-Leugner und Szene-Anwalt aus Uttenreuth bei Erlange, gegenüber der Stadt angekündigt worden.

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17. Februar 2015 | nrwrex

MÖNCHENGLADBACH - Dominik Roeseler, Ratsherr in Mönchengladbach und stellvertretender Vorsitzender der „Bürgerbewegung pro NRW“, hat einen Posten mehr: Er ist Pressesprecher des Vereins „Gemeinsam Stark Deutschland“ (GSD). Der Verein ist eine Abspaltung der „Hooligans gegen Salafisten“ (HoGeSa) und nach internen Streitereien Anfang des Jahres in Fulda gegründet worden. Eigentlich sollte sich Roeseler – nach dem Willen seines Parteivorstandes – von den rechten Hooligans fernhalten. [...]

16. Februar 2015 | nrwrex

DORTMUND - „Die Rechte“ Dortmund führt ihre Kampagne gegen die Asylsuchenden-Unterkunft in Dortmund-Eving fort: Die Dortmunder Neonazis mobilisieren für Freitag, den 20. Februar zu einer Mahnwache in der Nähe der Haltestelle Zeche Minister Stein. Der Kundgebungsort – der Parkplatz eines Supermarktes in Eving – ist rund einen Kilometer Luftlinie von der in einer ehemaligen Hauptschule eingerichteten Unterkunft entfernt.

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12. Februar 2015 | nrwrex

DÜSSELDORF – Nun will auch PEGIDA NRW wieder in Düsseldorf aufmarschieren. „Leiter“ Marco Carta hat einen „Abendspaziergang“ für Mittwoch, den 25. Februar angekündigt, der auf dem Platz vor dem Landtag beginnen soll. An den wöchentlichen Aufmärschen am Montagabend in Duisburg soll aber ebenfalls festgehalten werden. Da man an Rosenmontag nicht marschieren will, ist der nächste Aufmarsch für den 23. Februar angekündigt.
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12. Februar 2015 | nrwrex

GUMMERSBACH – Beim Chemnitzer Rechstrock-Label „PC Records“ erschien Ende letzten Jahres ein Mini-Album eines neuen Bandprojekts aus dem Oberbergischen Kreis. Laut „PC Records“ handelt es sich bei dem Projekt „Der Oberberger“ um die „Nachfolgeband der Band Rufmord“.

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7. Februar 2015 | nrwrex

DORTMUND - Am Abend des 6. Februar zogen rund 40 Neonazis der Partei "Die Rechte" vor eine Asylsuchenden-Unterkunft im Dortmunder Stadtteil Eving. Die Neonazis trugen Fackeln bei sich, riefen Parolen und zündeten Feuerwerkskörper. Als die Polizei vor Ort eintraf, hatte sich der unangemeldete Aufmarsch bereits aufgelöst. Die BeamtInnen nahmen 13 Personen in Gewahrsam, gegen die jetzt unter anderem wegen Landfriedensbruch ermittelt wird.

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