Anschlag

Onlineausgabe |
Zeitungsberichte nach dem Wehrhahn-Anschlag
Ein Rück- und Ausblick (fast) 15 Jahre danach

Gerade einmal 1.800 Zeichen Text sind bei „Wikipedia“ über den Sprengstoffanschlag vom 27. Juli 2000 auf dem S-Bahnhof Wehrhahn im Düsseldorfer Stadtteil Flingern zu finden: „Mit TNT gefüllte Rohrbombe“, „zehn Menschen zum Teil lebensgefährlich verletzt“, „bislang unbekannte Täter“, „fremdenfeindliche oder antisemitische Motive nicht ausgeschlossen“, da es sich bei den „Opfern um Migranten aus der ehemaligen Sowjetunion handelte, sechs mit jüdischem [...] Hintergrund“, formuliert die Online-Enzyklopädie die Erkenntnis-Fetzen. Über einen Zusammenhang mit der Mord- und Anschlagsserie des „Nationalsozialistischen Untergrunds“ (NSU) lägen, heißt es hier, „keine sicheren Erkenntnisse“ vor.

14. November 2011 | nrwrex

KÖLN – Im Januar 2001 ist eine damals 19-jährige Deutsch-Iranerin bei einem Sprengstoffanschlag auf ein Kölner Lebensmittelgeschäft schwer verletzt worden. Möglicherweise war die Terrorgruppe „NSU“ auch für diesen Anschlag verantwortlich, berichtet der Kölner Stadt-Anzeiger. Die Analyse einer von den Neonazis produzierten DVD durch die Ermittler des NRW-Landeskriminalamtes habe jetzt Hinweise auf den bisher unaufgeklärten Sprengstoffanschlag in der Kölner Innenstadt im Jahr 2001 ergeben, teilte das Innenministerium mit. Zum Bericht des Stadt-Anzeigers:

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26. September 2011 | nrwrex

DORTMUND – Die Staatsanwaltschaft setzt die Ermittlungen zum mittlerweile sechsten Anschlag auf das Wahlkreisbüro der Bundestagsabgeordneten Ulla Jelpke (Die Linke) in Dortmund fort. Das teilte Innenminister Ralf Jäger (SPD) jetzt nach einer Anfrage der Landtagsabgeordneten Anna Conrads (Die Linke) mit, wie das WAZ-Internetportal „derwesten.de“ berichtet. Eine Mitteilung über die Einstellung der Ermittlungen sei „ein Versehen“ gewesen, erklärte der Minister.

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16. August 2011 | nrwrex

AACHEN – Ein „Rock gegen Rechts“-Konzert, das für den 27. August geplant war, ist abgesagt worden, nachdem bislang unbekannte Täter am frühen Montagmorgen einen Brand- und Farbanschlag gegen den Veranstalter ausgeführt hatten. Man sorge sich um die Sicherheit der Besucher, weniger während des Konzertes, wo Security eingeplant war, sondern mehr auf dem Hin- und Heimweg, berichtet die Aachener Zeitung.

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15. August 2011 | nrwrex

AACHEN – Zwei Wochen vor einem Konzert gegen Rechtsextremismus gab es in Aachen am frühen Montagmorgen einen Brand- und Farbanschlag gegen den Veranstalter. Dies berichtet der „blick nach rechts“. Der oder die Täter hatten einen unmittelbar neben dem dreigeschossigen Wohnhaus geparkten Pkw in Brand gesetzt. Zudem wurden mehrere Farbbeutel gegen das Haus geschleudert. Am Abend vor der Tat war ein Text auf der Homepage der „Kameradschaft Aachener Land“ (KAL) über den Gewerkschafter und das geplante Konzert gegen Rechts veröffentlicht worden.

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28. Januar 2010 | nrwrex

Dortmund - Auf das Wahlkreisbüro der Partei Die Linke in Dortmunds Münsterstraße ist in der Nacht zu Donnerstag ein Anschlag, vermutlich mit Buttersäure, verübt worden. Die Partei vermutet die Täter in Neonazikreisen. Die Westfälische Rundschau und die Ruhrnachrichten berichten:

http://www.derwesten.de/staedte/dortmund/Anschlag-auf-Buero-der-Linken-id2448656.html

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