Die Rechte Wuppertal

Vier Wuppertaler Neonazis wegen schwerer Gewalttat verurteilt

Nach der Tat habe sie dem Angeklagten das Kürzel „KKK30“ auf das Handgelenk tätowiert, bezeugt eine ehemalige Aktivistin der Wuppertaler Neonazi-Szene vor Gericht. Die Zeugin erklärt auch die Bedeutung des Kürzels. „KKK30“ stehe für „Knüppelkommando Kaiserstraße 30“. Mit dem Tattoo verherrlichten die TäterInnen den brutalen Überfall auf linke BesucherInnen eines Flohmarktes in Wuppertal-Vohwinkel im September 2011. Mit Knüppeln hatten sie auf ihre Opfer eingeschlagen und mehrere verletzt. In der Kaiserstraße befand sich damals eine Neonazi-WG, in der zwei der vier Angeklagten wohnten. Unter ihnen auch Matthias Drewer (23), der Vorsitzende des Wuppertaler Kreisverbands der „Die Rechte“.

1. Juli 2013 | nrwrex

WUPPERTAL – Am 21. September, einen Tag vor der Bundestagswahl, will die Partei „Die Rechte“ in Wuppertal marschieren (nrwrex berichtete). Geworben wird für die Demonstration auch mittels eines „Mobitracks“, verfasst vom Neonazi-Rapper Julian Fritsch alias MaKss Damage aus Gütersloh. In seinem Song „Tränengasdusche“ ruft er zur „Schlacht von Wuppertal“ auf.

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