Die Rechte

2. Januar 2015 | nrwrex

DORTMUND – Am 3. Januar will die Neonazi-Partei „Die Rechte“ erneut in der Dortmunder Nordstadt aufmarschieren, um dort gegen „Polizeiwillkür“ zu protestieren. Die Neonazi-Szene macht die Polizei für die Verhinderung einer Kundgebung auf dem Münsterplatz am 21. Dezember 2014 durch antifaschistische Blockaden verantwortlich.

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20. Dezember 2014 | nrwrex

DORTMUND – Die Dortmunder Neonazi-Szene hat mehrere demonstrative Aktionen in den Tagen vor Weihnachten angekündigt. Die Partei „Die Rechte“ will am Sonntag, 21. Dezember, je eine Kundgebung in den Dortmunder Stadtteilen Mengede, Nordstadt sowie Hörde abhalten. An Heiligabend soll eine Demonstration unter dem Motto „Gegen Polizeiwillkür und staatliche Schikanen“ stattfinden. Die Neonazis werben mit einer „attraktive[n] Aufzugstrecke durch die Südstadt und das Kreuzviertel bis ins Unionquartier“, Startpunkt ist vor dem Polizeipräsidium.

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3. Dezember 2014 | nrwrex

DÜSSELDORF - Wie berichtet hat der Düsseldorfer PEGIDA-Ableger DÜGIDA ("Düsseldorf gegen die Islamisierung des Abendlandes") um Angela und Alexander Heumann für den Abend des 8. Dezembers eine als "1. Spaziergang" und "Auftaktveranstaltung für NRW im Geiste der PEGIDA-Demonstrationen in Dresden" bezeichnete Aktion unter dem Motto "NRW gegen Islamisierung" vor dem nordrhein-westfälischen Landtag angemeldet. Währenddessen haben über 1.000 "Abendland"-VerteidigerInnen ihre beabsichtigte Teilnahme bekundet.

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24. November 2014 | nrwrex

DÜSSELDORF - Eine Demonstration der antimuslimischen "Patriotischen Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes" (PEGIDA), die bei ihrer letzten Demonstration in Dresden auf über 3.000 TeilnehmerInnen kamen, steht offenbar für den 8. Dezember in Düsseldorf an.

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18. November 2014 | nrwrex

DORTMUND/HANNOVER - Zwischen 2000 und 3000 Menschen nahmen am Samstag an der Kundgebung der „Hooligans gegen Salafisten”(HoGeSa) in Hannover teil. Wie zuvor bei den HoGeSa-Aktionen in und Köln setzten sich die Teilnehmenden größtenteils aus rechten Hooligans und Neonazis zusammen, viele waren aus Nordrhein-Westfalen angereist. Auf der HoGeSa-Bühne in Hannover sprach zudem der Düsseldorfer Alexander Heumann. Er gründete im September die als Zusammenschluss von Rechtsaußen-Mitgliedern der AfD fungierende „Patriotische Plattform NRW“.

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12. November 2014 | nrwrex

KREIS RECKLINGHAUSEN - Am 9. November hat sich Eigenangaben zufolge ein Kreisverband der "Die Rechte" (DR) im Kreis Recklinghausen gegründet, der sich auch bereits im Internet präsentiert. Man möchte "auch in Recklinghausen Politisch ein Zeichen setzen und die Menschen im Kreis über Missstände informieren", heißt es dort. "Weitere Informationen und Nachrichten" würden folgen. Bisher wurden auch noch keine Namen von Vorstandsmitgliedern genannt.

"Hackenkreuze" in Haltern

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7. November 2014 | nrwrex

WUPPERTAL/DORTMUND - Sowohl im Wuppertaler als auch im Dortmunder Stadtrat versucht sich die extreme Rechte an der Bildung von Ratsgruppen bzw. Ratsfraktionen - und stößt dabei auf Schwierigkeiten. In Wuppertal wollten "pro NRW" (zwei Abgeordnete) und "Die Republikaner" (REP, ein Abgeordneter) eine Fraktion bilden, in Dortmund die NPD (ein Abgeordneter) und "Die Rechte" (ein Abgeordneter) eine Gruppe. In beiden Städten wurde ihnen dies von den Oberbürgermeistern bzw. Stadtverwaltungen verweigert.

Fraktionen und Gruppen

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Foto: Max Bassin
Demonstration der "Besorgten Eltern" am 22. März 2014 in Köln.
Mobilmachung gegen Sexualpädagogik in gruseligen Allianzen

„Kinder brauchen Liebe und keinen Sex“, mit dieser Parole zogen am 18. Januar 2014 um die 1.000 Menschen aller Altersgruppen durch Köln. Aufgerufen hatte die Initiative „Besorgte Eltern“. Neben einer zweiten Demo in Köln fanden auch Veranstaltungen in Stuttgart und Frankfurt am Main statt. Wer da so alles gemeinsam „Gegen die Frühsexualisierung unserer Kinder“ oder den Bildungsplan 2015 in Baden-Württemberg demonstriert, lohnt einen genaueren Blick.

Foto: lfa
„Pressefotografin“ Melanie Dittmer bei der Arbeit
Melanie Dittmer: eine extrem rechte Aktivistin unter der Lupe

„Der wohl beste Artikel zu unserer Demonstration“, jubelte im Nachgang des Aachener Neonazi-Aufmarsches vom 29. März 2014 der Aachener Kreisverband der „Die Rechte“ auf seiner „Facebook“-Seite. Und verwies auf einen Beitrag auf der Internetwerbeplattform „lokalkompass.de“, die es registrierten NutzerInnen erlaubt, eigene Beiträge zu veröffentlichen. Autorin des Artikels war die in Höxter geborene, in Dorsten (Kreis Recklinghausen) aufgewachsene, später u.a. in Düsseldorf und Essen wohnhafte und heute in Bornheim (Rhein-Sieg-Kreis) lebende Melanie Dittmer.

Die Neonazi-Szene im Kreis Siegen-Wittgenstein

Nach zeitweise eher sporadischer Aktivität und Rückzügen von Kadern meldete sich die Neonazi-Szene im Kreis Siegen-Wittgenstein mit einem Knall zurück. Am 24. Mai 2014 kam es zu einem Übergriff in Siegen, bei dem ein Student lebensgefährlich verletzt wurde. Grund genug, die lokale Neonazi-Szene unter die Lupe zu nehmen.