Dortmund

30. Januar 2013 | nrwrex

GELSENKIRCHEN/WUPPERTAL/ENNEPE-RUHR-KREIS/MÖNCHENGLADBACH - Aus mehreren NRW-Regionen vermeldete die extrem rechte Partei "pro NRW" in den letzten Tagen "Erfolge". "Aufbruchstimmung" habe es am letzten Wochenende in Gelsenkirchen und Wuppertal bei den "Neujahrsempfängen" der Bezirksverbände Ruhrgebiet und Bergisches Land gegeben, berichtete die Partei. Zudem wurde für Anfang Februar eine "Mahnwache" in Mönchengladbach angekündigt.

"Erfolgreiche Aufbauarbeit" im Pott

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Bandportrait: Breakdown

Mit ihrer fast zehnjährigen Existenz ist Breakdown die dienstälteste rheinland-pfälzische RechtsRock-Band. Obwohl es in letzter Zeit auf musikalischer Ebene etwas ruhiger um die Gruppe geworden ist, kann von Auflösungstendenzen keine Rede sein. Aber auch jenseits der Band sind die Mitglieder in der neonazistischen Szene aktiv.

Die Neonaziszene im Ruhrgebiet nach dem Verbot

Das NRW-Ministerium für Inneres und Kommunales hatte nach längerer Vorbereitung am 23. August das Verbot dreier Neonazi-Gruppierungen durchgesetzt: Die Kameradschaften in Dortmund, Hamm und Aachen wurden nach dem Vereinsgesetz verboten. Nur wenig später reorganisierten sich die Dortmunder und Hammer Neonazis in der Worch-Partei Die Rechte. Ist nun alles wieder beim Alten?

Eine Bestandsaufnahme über den Ausbau der Parteistrukturen

An Pfingsten 2012 gründete sich auf Initiative von Christian Worch die Partei „Die Rechte“, Worch ließ sich zum Bundesvorsitzenden wählen. „Die Rechte“ solle „radikaler als die REPs und die Pro-Bewegung“, aber „weniger radikal als die NPD“ sein, bekundete er. Doch die Partei öffnet ihre Türen vor allem für Mitglieder verbotener „Kameradschaften“ sowie enttäuschte NPDler.

11. Dezember 2012 | nrwrex

DORTMUND - Im Prozess gegen Sven K., dessen Bruder Jan K. und zwei weitere Neonazis wurden Dienstag die Plädoyers der Verteidigung gehört. Die Neonazis stehen vor Gericht, weil sie am 26. November 2011 auf dem Dortmunder Weihnachtsmarkt zwei türkischstämmige Schüler zusammengeschlagen und verletzt haben sollen. Auf die am Boden Liegenden sei weiter eingetreten worden. Eine „politische Motivation“ wollen die Verteidiger anders als die Staatsanwaltschaft und der Rechtsbeistand eines Opfers aber nicht erkennen. Sven K.

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8. November 2012 | nrwrex

DORTMUND - Wie mehrfach auf NRW rechtsaußen berichtet, baut die Partei "Die Rechte" um Christian Worch seit dem Verbot mehrerer NRW-Kameradschaften verstärkt Strukturen in NRW auf. Und somit war es auch nur eine Frage der Zeit, bis die Anmeldung eines ersten Aufmarsches erfolgen würde. Der blick nach rechts berichtet.  

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1. Oktober 2012 | nrwrex

DORTMUND – Das Dortmunder Landgericht hat den Neonazi Sven Kahlin aus der Untersuchungshaft entlassen. Dies berichteten am 28. September die „Ruhrnachrichten“ und die „Westdeutsche Allgemeine Zeitung“ aus Dortmund. Der Haftbefehl gegen Kahlin wurde unter Auflagen ausgesetzt. Das Gericht erklärte, Kahlin sei auf freien Fuß gesetzt worden, weil weder Flucht- noch Wiederholungsgefahr bestehe.

Kahlin erstach im März 2005 den Punk Thomas Schulz in der U-Bahn-Haltestelle Kampstraße in Dortmund. Für die Tat wurde er zu einer Jugendhaftstrafe von sieben Jahren verurteilt.

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5. September 2012 | nrwrex

DORTMUND - Mehrere Vorfälle mit rechtem Hintergrund in der Fanszene des Fußball-Erstligisten "Borussia Dortmund" wurden in den letzten Wochen bekannt. So wurde bei einem Heimspiel kurz nach dem Verbot der Neonazi-Gruppe "Nationaler Widerstand Dortmund" eine Tapete mit der Aufschrift "Solidarität mit dem NWDO" entrollt. Die WAZ konnte als Initiator der Aktion Timo Kersting,  Mitglied der Hooligan-Gruppe "Northside" mit guten Verbindungen in die Neonazi-Szene, identifizieren.

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23. August 2012 | nrwrex

DÜREN – Am Samstag, den 25. August, möchten Neonazis zwischen 13 und 15 Uhr in der Dürener Innenstadt demonstrieren. Der genaue Ort steht noch nicht fest, da noch kein Kooperationsgespräch zwischen Anmelder und Versammlungsbehörde stattgefunden hat. Mit der Kundgebung soll die Mobilisierung für den „Nationalen Antikriegstag“ am 1.

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12. August 2012 | nrwrex

Dortmund - Die Stadt Dortmund hat sich dem Kampf gegen die Rechtsradikalen verschrieben und will das Image der „Nazihochburg im Westen“ los werden. Doch zwischen Anspruch und Wirklichkeit klafft eine Lücke, schreiben die "Ruhrbarone" in zwei aktuellen Beiträgen. Dem von antifaschistischen Gruppen geplante Antifa-Camp, das in der Woche vor dem alljährlichen Neonaziaufmarsch im September stattfinden soll, wird die Unterstützung verweigert.

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