Fußball

Onlineausgabe |
Hammer Neonazis auf dem Dach ihres Zentrums am 3. Oktober 2017
Neonazismus in Hamm – ein aktueller Überblick

Behörden und Lokalmedien sind sich einig: Die Neonazi-Szene im westfälischen Hamm befinde sich auf dem Rückzug. Dabei haben sich lediglich die Schwerpunkte der Szene verschoben. Statt Parteiaufbau setzt man aktuell auf die Festigung einer rechten Erlebniswelt. In keiner anderen NRW-Stadt fanden in den letzten zwei Jahren so viele Rechtsrock-Events statt.

Onlineausgabe |
Hannes Ostendorf sing für die "Hooligans gegen Salafisten" am 26. Oktober 2014 in Köln.
Die rechte Band „Kategorie C“

„Kategorie C“ ist 1997 aus einem Projekt mehrerer RechtsRock-Musiker entstanden und zählt heute zu den aktivsten Bands der extremen Rechten. Die Musiker um den Sänger Hannes Ostendorf haben vergeblich versucht, im Mainstream Fuß zu fassen. Es gelang ihnen zwar, eine Fanbasis aufzubauen, die über die klassische RechtsRock-Szene hinausreicht, den Makel, als Band der extremen Rechten wahrgenommen zu werden, konnte „Kategorie C“  jedoch nie abschütteln. Das Projekt Mainstream scheint mittlerweile abgeschrieben.

„Kennenlerntreffen“ der HoGeSa am 28. September 2014 in Dortmund
Rechte Hooligans mobilisieren zum Kampf gegen Salafisten

Über 300 Personen folgten am 28. September dem Aufruf der „Hooligans gegen Salafisten“ (HoGeSa) und versammelten sich in der Dortmunder Innenstadt zum „Kennenlerntreffen“. Nur wenige der Teilnehmer_innen waren – wie vorab erbeten – in den Farben ihres Fußballvereins gekleidet erschienen und repräsentierten optisch das erhoffte Bild von „friedlichen Fußballfans“. Die Mehrheit inszenierte sich durch das Tragen von einschlägigen Modemarken oder Gruppenbezeichnungen wie „Cologne Streetfighters“, Tätowierungen und rasierte Schädel als martialische Schläger_innen.

3. Februar 2014 | nrwrex

DORTMUND - Fußballbundesligist Borussia Dortmund will einen führenden Funktionär der Worch-Partei „Die Rechte“ (DR) ausschließen. Michael Brück, DR-Landesvize in NRW und Stadtratskandidat in Dortmund, soll seinen Mitgliedsausweis abgeben. Dies berichtet der "Blick nach Rechts". Die Neonazi-Partei versucht sich seit einiger Zeit in Dortmund als Fürsprecherin von Fußballfans anzubieten.

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17. August 2012 | nrwrex

Aachen - Der politische aufgeladene Konflikt in  der Fanszene von Alemannia Aachen beschäftigte am Mittwoch, den 15. August, das Amtsgericht  Aachen. Zwei Mitglieder der rechtsoffenen Fangruppe "Karlsbande Ultras" hatten zwei Mitglieder der "Aachen Ultras" wegen Körperverletzung angezeigt. Hintergrund soll ein Faustschlag am Rande eines Heimspiels im März gewesen sein, berichtet die Aachener Zeitung.

Stadionverbot wegen Hitlergruß

Doch dieser konnte den Beschuldigten nicht nachgewiesen werden, sie wurden freigesprochen.

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22. August 2011 | nrwrex

„Den Endsieg konnten auch in diesem Jahr die Freien Nationalisten Leverkusen davontragen.“

| Die NPD Düsseldorf/Mettmann, Heimstatt mancher bekennender Neonationalsozialisten innerhalb der Partei, berichtet über ein „Nationales Fußballturnier“, das der Kreisverband am Wochenende ausrichtete.

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7. Juli 2011 | nrwrex

Bochum – Gerade einmal 7805 Zuschauer wollten am Mittwochabend im Bochumer Ruhrstadion sehen, wie bei der Frauen-WM die Teams aus Nordkorea und Kolumbien in einer fürs Weiterkommen im Turnier bedeutungslosen Partie aufeinandertrafen. Einer der Zuschauer: der NPD-Landesvorsitzende Claus Cremer.

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3. Juni 2011 | nrwrex

„Deutschland gegen Österreich ist wie Westfalen gegen Hessen. - Ein Volk, ein Reich.“

NPD-Landeschef Claus Cremer träumt angesichts des Fußball-Länderspiels Deutschland – Österreich vom „Großdeutschen Reich“ – vom „Führer“ vorläufig erst einmal nicht.

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1. Mai 2011 | nrwrex

Köln – Ginge es nach Kölner Neonazis aus dem Umfeld von Axel Reitz und Paul Breuer, dürften der DFB sowie die Fußballclubs zumindest von der ersten bis zur dritten Liga demnächst keine Probleme mehr mit Neonazis im Stadion haben. Die braune Clique aus der Domstadt empfiehlt ihren „Kameraden“, künftig profifußball-abstinent zu leben.

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11. November 2010 | nrwrex

Dortmund – Rechtsextremismus im deutschen Fußball werde gerne auf eine Erscheinung im Osten des Landes reduziert – als Problem unterklassiger Klubs in maroden Stadien, befindet Olaf Sundermeyer in der Neuen Zürcher Zeitung (NZZ). Regen Zulauf verzeichne aber ausgerechnet der Bundesliga-Spitzenreiter Borussia Dortmund von Neonazis der neuen Generation. Zum Bericht der Neuen Zürcher:

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