Höxter

Die Reichsbürgerbewegung

Bei der auf den ersten Blick lediglich skurril wirkenden Reichsbürgerbewegung handelt es sich um einen boomenden Teil der extremen Rechten, der von der Fortexistenz des Deutschen Reiches ausgeht. Eine Vielzahl untereinander konkurrierender Organisationen nimmt die legitime Vertretung des Reiches für sich in Anspruch. Ihre ideologischen Vorstellungen und die Motivationen variieren stark, sie alle sind jedoch von 
Verschwörungsfantasien geprägt.

24. Mai 2015 | nrwrex

BAD DRIBURG (KREIS HÖXTER) - In der Nähe von Paderborn sollte am gestrigen Samstag,  dem 23. Mai, ein Konzert der inhaltlich auf Fußball und Hooliganismus fokussierten RechtsRockband „Kategorie C“ stattfinden - also in räumlicher und zeitlicher Nähe zu dem entscheidenden Spiel des SC Paderborn um den Klassenerhalt in der 1. Liga. Allerdings werden die jeweiligen Fans weder am Fußballspiel noch am Konzert ihre Freude gehabt haben. Am Nachmittag verlor der SC Paderborn gegen den VfB Stuttgart mit 1:2 und stieg damit ab. [...]

20. März 2015 | nrwrex

KREIS HÖXTER – Heute durchsuchte die Polizei mehrere Gebäude in Willebadessen-Eissen, Borgentreich-Großeneder und Warburg-Dössel nach Waffen. Im Visier der Polizei standen ein 30-jähriger männlicher Beschuldigter, der Ende letzten Jahres vergeblich versucht haben soll, im Ausland ein halbautomatisches Gewehr des Typs AK 47 zu erwerben und nach Deutschland einzuführen, um nach seinen Angaben eine „Polizeitruppe des Freistaates Preußen aufzubauen“. [...]

Foto: lfa
„Pressefotografin“ Melanie Dittmer bei der Arbeit
Melanie Dittmer: eine extrem rechte Aktivistin unter der Lupe

„Der wohl beste Artikel zu unserer Demonstration“, jubelte im Nachgang des Aachener Neonazi-Aufmarsches vom 29. März 2014 der Aachener Kreisverband der „Die Rechte“ auf seiner „Facebook“-Seite. Und verwies auf einen Beitrag auf der Internetwerbeplattform „lokalkompass.de“, die es registrierten NutzerInnen erlaubt, eigene Beiträge zu veröffentlichen. Autorin des Artikels war die in Höxter geborene, in Dorsten (Kreis Recklinghausen) aufgewachsene, später u.a. in Düsseldorf und Essen wohnhafte und heute in Bornheim (Rhein-Sieg-Kreis) lebende Melanie Dittmer.

3. Mai 2011 | nrwrex

Höxter/Steinheim – Die Tat selbst hat zwar keinen rechtsradikalen Hintergrund. Die Täter allerdings kommen aus der rechten Szene – und sie bewiesen einmal mehr ihre Gewaltbereitschaft: Das Schöffengericht Höxter hat zwei Neonazis aus Steinheim wegen gemeinschaftlicher gefährlicher Körperverletzung zu 9- und 13-monatigen Bewährungsstrafen verurteilt.

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12. Mai 2010 | nrwrex

Steinheim – Der Stadtrat von Steinheim (Kreis Höxter) hat Bürgermeister Joachim Franzke wegen seinen Umgangs mit Neonazis massiv gerüffelt. Wie berichtet, hatte Franzke zwei von ihnen zum Gespräch im Rathaus empfangen und zum Treffen der lokalen Ordnungspartnerschaft eingeladen. Auf Kritik an seinem Verhalten hatte er zunächst überhaupt nicht und dann mit Ausflüchten reagiert.

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27. Februar 2010 | nrwrex

Höxter/Steinheim – Nach Erkenntnissen des polizeilichen Staatsschutzes hat die „Freie Kameradschaft Höxter“ mit dieser Stadt eher wenig zu tun. Die Kader hätten ihren Wohnsitz im Raum Steinheim, berichtet die Neue Westfälische in ihrer Samstagausgabe unter Berufung auf die Polizei. Enge Verbindungen gebe es auch in den Raum Paderborn, wo die Neonazis unter anderem in der Fußball-Fanszene aktiv seien. Zum Bericht der Neuen Westfälischen geht’s hier:

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12. August 2009 | nrwrex

Bielefeld – Beim Versuch, landesweite Strukturen aufzubauen, hat die NPD offenbar insbesondere in Ostwestfalen Schwierigkeiten.

Vier der sechs nordrhein-westfälischen Bundestagswahlkreise, in denen sie am 27. September nicht mit einem Direktkandidaten auf den Stimmzetteln zu finden sein wird, liegen im Ostwestfälischen. Dies sind einer Aufstellung der Landeswahlleiterin zufolge die Wahlkreise 132 Gütersloh, 134 Herford-Minden-Lübbecke II, 135 Minden-Lübbecke I und 136 Lippe I. Lediglich in Bielefeld, Höxter-Lippe II und Paderborn ist sie mit Direktkandidaten präsent.

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11. August 2009 | nrwrex

Köln/Höxter – Die Liste der Städte, in denen Neonazis angeblich am 17. August mit Flashmob-Aktionen an den Hitler-Stellvertreter Rudolf Heß erinnern wollen, wird immer länger. Gleichzeitig warnen „erfahrenere“ Neonazis davor, an solchen Aktionen teilzunehmen.

45 Städte umfasst die Aktionsseite für „bundesweite dezentrale Flashmob-Aktion zum 22. Todestag von Rudolf Heß“ aktuell. Aus Nordrhein-Westfalen sind zu Dortmund und Köln, die gestern bereits genannt worden waren, inzwischen Aachen, Ahlen, Emmerich, Gladbeck, Mönchengladbach und Unna hinzugekommen.

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