Identitäre Bewegung

Foto: lfa
„Pressefotografin“ Melanie Dittmer bei der Arbeit
Melanie Dittmer: eine extrem rechte Aktivistin unter der Lupe

„Der wohl beste Artikel zu unserer Demonstration“, jubelte im Nachgang des Aachener Neonazi-Aufmarsches vom 29. März 2014 der Aachener Kreisverband der „Die Rechte“ auf seiner „Facebook“-Seite. Und verwies auf einen Beitrag auf der Internetwerbeplattform „lokalkompass.de“, die es registrierten NutzerInnen erlaubt, eigene Beiträge zu veröffentlichen. Autorin des Artikels war die in Höxter geborene, in Dorsten (Kreis Recklinghausen) aufgewachsene, später u.a. in Düsseldorf und Essen wohnhafte und heute in Bornheim (Rhein-Sieg-Kreis) lebende Melanie Dittmer.

6. September 2014, Bonn: Umzugshelfer des "Zwischentags" bei der Arbeit. Ganz rechts: Tony Xaver-Fiedler ("pro NRW"-Parteivorstand)
Der „Zwischentag 2014“ versagt in NRW

Eigentlich hatte sich Felix Menzel (Chemnitz), Gründer und Chefredakteur des „neurechten“ Online-Magazins „Blaue Narzisse“, den Vor- und Ablauf seines diesjährigen rechtsintellektuellen Messekongresses und Vernetzungstreffens „Zwischentag“ am 6. September – in seinen Augen ein „Aushängeschild einer intellektuellen, non-konformen und konservativen Gegenöffentlichkeit“ – völlig anders vorgestellt. Nachdem der „Zwischentag“ 2012 und 2013 mit um die 700 TeilnehmerInnen in Berlin stattgefunden hatte – wenn auch nicht störungsfrei –, plante man nun eine allmähliche Ausdehnung auf das gesamte Bundesgebiet. Doch der erste Versuch außerhalb Berlins wurde zur Schnitzeljagd und zum Misserfolg. Letzte Zuflucht: ein Burschenhaus.

27. Oktober 2014 | nrwrex

KÖLN – Die Demonstration der „Hooligans gegen Salafisten“ (HoGeSa) ist heute am frühen Abend eskaliert. Am Ebertplatz und am Breslauer Platz bewarfen die extrem rechten Hooligans und Neonazis die Polizei mit Flaschen, Steinen und Böllern. Die Polizei setzte mehrere Wasserwerfer und Pfefferspray ein, hatte die Lage lange Zeit aber nicht im Griff. Das Einsatzkonzept wirkte wenig durchdacht, vor Ort fehlten Polizeikräfte. Zahlreiche Menschen wurden bei den Auseinandersetzungen verletzt, darunter auch PassantInnen und JournalistInnen.

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14. Oktober 2014 | nrwrex

KÖLN - Ihre Auflösung gab gestern Abend die Kölner "Division" der rassistischen "German Defence League" (GDL) bekannt. Man kritisiere "die, unserer Meinung nach, schwache Führung der GDL". Offenbar vorhandene "weitere Gründe" wolle man nicht öffentlich ausführen. Aber: "Ab jetzt sind wir bei der Identitären Bewegung". Und man werde sich auch an der Kundgebung der "Hooligans gegen Salafisten" (HoGeSa) am 26. Oktober auf dem Bahnhofsvorplatz in Köln beteiligen. Bislang haben bei Facebook "1,7 Tsd" Personen ihr Kommen zu dieser Veranstaltung angekündigt.

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24. September 2014 | nrwrex

DUISBURG - Die extrem rechte Partei "Bürgerbewegung pro NRW" mobilisiert für den übermorgigen 26. September zu einer Kundgebung, die um 17 Uhr im Duisburger Stadtteil Neumühl stattfinden soll. Ähnlich wie im Vorjahr möchte die Partei eine bei Teilen der StadtteilbewohnerInnen vorherrschende rassistische Grundstimmung aufgreifen und sich als deren Fürsprecherin gegen die Unterbringung von Flüchtlingen ins Spiel bringen. Das Motto der Kundgebung lautet: "Genug ist genug! Keine Großasylunterkunft in Neumühl".

"Rassistische Äußerungen und Übergriffe"

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10. Juni 2014 | nrwrex

DÜSSELDORF -  Bereits zweimal führte die intellektuelle (extreme) Rechte - in Abgrenzung zu Parteien wie die NPD und dem neonazistischen Spektrum häufig auch als "Neue Rechte" bezeichnet - seit 2012 eine Art Messekongress mit Vernetzungscharakter durch, der den Titel "Zwischentag" trägt. Erstmalig soll dieser nun nicht in Berlin, sondern in Düsseldorf stattfinden. Als Termin haben die Veranstalter um den in Düsseldorfer Burschenschaftskreisen gern gesehenen "Blaue Narzisse"-Herausgeber Felix Menzel den 6.

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20. Oktober 2013 | nrwrex

DORTMUND/BOCHUM//DÜSSELDORF/MÖNCHENGLADBACH – Zu einer Veranstaltungsreihe in vier Städten zum Thema "Weiß, jung, 'identitär' – eine 'neurechte' Jugendbewegung? Die 'Identitäre Bewegung' als neuer Hype in der extremen Rechten" laden diverse Organisationen in Kooperation mit dem "Antirassistischen Bildungsforum Rheinland" vom 21. bis 24. Oktober ein. Vortragen wird David Begrich von der "Arbeitsstelle Rechtsextremismus" beim "Miteinander e.V." in Magdeburg.

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15. Februar 2013 | nrwrex

BIELEFELD/DÜSSELDORF/MÜNSTER – Im Folgenden weist NRW rechtsaußen auf drei interessante Veranstaltungen zu den Themen “Fantifa – Feministische Perspektiven antifaschistischer Politik”, “Die 'Identitäre Bewegung' als neuer Hype in der extremen Rechten” und “Antiziganistische Zustände” hin.

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Neue Strategie und Erscheinungsform der extremen Rechten

Frankfurt/Main, 30. Oktober 2012: Bei der Eröffnung der städtischen „Interkulturellen Wochen“ tauchen plötzlich drei junge Männer mit Masken auf. Sie fuchteln mit selbst gebastelten Schildern herum, hüpfen zur Musik aus einem tragbaren CD-Player durch den Saal und werden dann von einigen Besucher_innen aus der Veranstaltung gedrängt. Auf Facebook wird der Auftritt als „erste Aktion der Identitären Bewegung“ in Deutschland bejubelt.