Köln

7. Mai 2015 | nrwrex

BOCHUM – Auf Veranlassung des Generalbundesanwalts (GBA) ging die Polizei am Mittwoch morgen bundesweit gegen mehrere Neonazis vor, denen vorgeworfen wird, eine terroristische Vereinigung gebildet zu haben. Die Gruppe soll „Anschläge auf namhafte Salafisten, Moscheen und Asylbewerberunterkünfte“ geplant haben. Ob konkrete Anschlagziele und -termine geplant wurden, sollen laut GBA die weiteren Ermittlungen klären.  [...]

30. April 2015 | nrwrex

NRW – Seit Anfang der Woche steuert die NPD mit einem als Werbeträger dienenden LKW täglich mehrere Städte im Rheinland und in Westfalen an, um dort kurze Kundgebungen durchzuführen. Mit dieser so genannten „NRW-Flaggschifffahrt“ versucht die Partei im Vorfeld des 1. Mai Aufmerksamkeit für ihre am Freitag in Mönchengladbach stattfindende Demonstration zu gewinnen.
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Onlineausgabe |
Polizei kesselt die Angreifer aus dem HoGeSa-Spektrum
DüGIDA-TeilnehmerInnen an Probsteigassen-Angriff beteiligt

Über 50 Personen aus dem HoGeSa-Spektrum hatten sich am Abend des 18. Januars in Köln versammelt, um sich auf den Weg zu einer öffentlichen Gedenkveranstaltung zu machen. Die Veranstaltung fand anlässlich des 14 Jahre zuvor verübten NSU-Bombenanschlags in der Kölner Probsteigasse statt. Glücklicherweise wurde die Gruppe kurz vor Erreichen ihres Zieles zufällig entdeckt, für 29 Personen endete die Aktion zirka 150 Meter vom südlichen Ende der Probsteigasse entfernt an einer Kirche im Polizeikessel. Der Rest flüchtete vor der Polizei in die umliegenden Seitenstraßen.

17. Februar 2015 | nrwrex

MÖNCHENGLADBACH - Dominik Roeseler, Ratsherr in Mönchengladbach und stellvertretender Vorsitzender der „Bürgerbewegung pro NRW“, hat einen Posten mehr: Er ist Pressesprecher des Vereins „Gemeinsam Stark Deutschland“ (GSD). Der Verein ist eine Abspaltung der „Hooligans gegen Salafisten“ (HoGeSa) und nach internen Streitereien Anfang des Jahres in Fulda gegründet worden. Eigentlich sollte sich Roeseler – nach dem Willen seines Parteivorstandes – von den rechten Hooligans fernhalten. [...]

Onlineausgabe |
Hannes Ostendorf sing für die "Hooligans gegen Salafisten" am 26. Oktober 2014 in Köln.
Die rechte Band „Kategorie C“

„Kategorie C“ ist 1997 aus einem Projekt mehrerer RechtsRock-Musiker entstanden und zählt heute zu den aktivsten Bands der extremen Rechten. Die Musiker um den Sänger Hannes Ostendorf haben vergeblich versucht, im Mainstream Fuß zu fassen. Es gelang ihnen zwar, eine Fanbasis aufzubauen, die über die klassische RechtsRock-Szene hinausreicht, den Makel, als Band der extremen Rechten wahrgenommen zu werden, konnte „Kategorie C“  jedoch nie abschütteln. Das Projekt Mainstream scheint mittlerweile abgeschrieben.

2. Februar 2015 | nrwrex

KÖLN/DÜSSELDORF/DUISBURG – Nach der Aufspaltung des nordrhein-westfälischen PEGIDA-Ablegers in zwei konkurrierende Fraktionen (nrwrex berichtete), befinden sich die rassistischen Mobilisierungen auf dem Abstieg. Zuletzt waren die Teilnehmer_innenzahlen sowohl in Düsseldorf (DÜGIDA) als auch in Duisburg (PEGIDA-NRW) zurückgegangen. [...]

20. Januar 2015 | nrwrex

KÖLN - 50 Personen aus dem Spektrum der „Hooligans gegen Salafisten“ planten vermutlich, am Sonntagabend, den 18. Januar, eine Kundgebung zum Gedenken an den NSU-Anschlag in der Probsteigasse zu stören oder anzugreifen. Die teils vermummte Gruppe war nur durch Zufall aufgefallen, als sie zielstrebig in Richtung Probsteigasse stürmte.

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19. Januar 2015 | nrwrex

DÜSSELDORF/DUISBURG – Das Organisationsteam von PEGIDA-NRW ist an internen Streitigkeiten auseinandergebrochen (wir berichteten). Nun wollen die zwei konkurrierenden Fraktionen, die beide für sich reklamieren, der wahrhaftige Ausdruck der PEGIDA-Bewegung in NRW zu sein, jeden Montag in Düsseldorf und in Duisburg marschieren. [...]

Onlineausgabe |
Aktivist_innen der Initiative Keupstraße vor dem Oberlandesgericht München
Ein Gespräch mit der Initiative „Keupstraße ist überall“

Seit dem 12. Januar beschäftigt sich 6. Strafsenat des Oberlandesgerichts München im NSU-Prozess mit dem Nagelbomben-Anschlag in der Kölner Keupstraße im Juni 2004. Die Initiative „Keupstraße ist überall“ möchte am 20. Januar mit möglichst vielen solidarischen Menschen nach München fahren, um die Betroffenen des Anschlags, die ab diesem Tag aussagen müssen, zu unterstützen. Außerdem ist ein Aktionstag geplant.

9. Januar 2015 | nrwrex
Foto: nrwrex

KÖLN/DÜSSELDORF – „Für nächsten Montag sind KEINE offiziellen PEGIDA Spaziergänge in NRW geplant! Der Spaziergang in Düsseldorf findet nicht statt!“ und „Veranstaltung steht und ist genehmigt! [...]