NSU

5. März 2012 | nrwrex

DÜSSELDORF – Am 1. Februar wurde der Düsseldorfer Carsten S. von einem Einsatzkommando der GSG 9 festgenommen. Vorgeworfen wird ihm, um die Jahrtausendwende herum das abgetauchte NSU-Trio Uwe Böhnhardt, Uwe Mundlos und Beate Zschäpe unterstützt und insbesondere eine Waffe geliefert zu haben. Zwischenzeitlich hat S. gestanden, jene Waffe besorgt und an Böhnhardt übergeben zu haben, mit der zwischen 2000 und 2006 die neun bekannt gewordenen Morde an Gewerbetreibenden türkischer und griechischer Herkunft verübt wurden.

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24. Februar 2012 | nrwrex

LÜNEN/KAMEN – Neonazis, die ein wenig kaschiert ihre Sympathie für die Neonazi-Terroristen vom „Nationalsozialistischen Untergrund“ bekunden – man hat es schon erleben können in den letzten Wochen und Monaten in Nordrhein-Westfalen.

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23. Februar 2012 | nrwrex

DÜSSELDORF – Ermittler der Bundesanwaltschaft haben rekonstruiert, wie die Zwickauer Terrorzelle an die Waffe kam, mit der sie neun Einwanderer ermordete. 2500 Mark zahlte das Trio für die Ceska, eine Schlüsselrolle bei der Beschaffung spielte der kürzlich in Düsseldorf verhaftete Ex-NPD-Funktionär Carsten S. Ausführliche Berichte zum Thema gibt’s bei Spiegel Online, der Rheinischen Post und beim WAZ-Internetportal „derwesten.de“.

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22. Februar 2012 | nrwrex

HAMM – Während DGB und Arbeitgeberverbände für Donnerstag zu einer Schweigeminute aufgerufen haben und in Berlin mit einer zentralen Veranstaltung an die Opfer rechtsextremistischer Gewalt erinnert wird, wollen auch Hammer Neonazis morgen auf ihre ganz eigene Art und Weise „gedenken“. Dabei geht es ihnen nicht um die Menschen, die von der braunen Terrorgruppe NSU ermordet wurden, sondern um die weitere Glorifizierung einer NS-Ikone.

Man werde morgen des SA-Sturmführers Horst Wessel gedenken, der am 23.

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1. Februar 2012 | nrwrex

DÜSSELDORF – Er engagierte sich in der Aidshilfe für Homosexuelle und schien mit seiner Neonazi-Vergangenheit abgeschlossen zu haben. Nun hat die GSG 9 den Düsseldorfer Sozialarbeiter Carsten S. festgenommen. Er soll dem Zwickauer Terrortrio vor zehn Jahren eine Waffe beschafft haben. Zwei Berichte zur Festnahme und zur Person Carsten S. bei Spiegel online und bei der Rheinischen Post:

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25. Januar 2012 | nrwrex

DÜSSELDORF – Aus dem Helfernetz des rechtsterroristischen „Nationalsozialistischen Untergrunds“ (NSU) führt nach Recherchen der WAZ-Gruppe eine Spur nach Nordrhein-Westfalen. Wie aus einem Bericht des Bundesamtes für Verfassungsschutz hervorgehe, sei einer der zeitweise wichtigsten Unterstützer der NSU, der Aktivist des „Thüringer Heimatschutzes“ Carsten S., im Jahr 2003 aus Ostdeutschland nach Hürth bei Köln und später nach Düsseldorf gezogen. Zuvor habe er das untergetauchte Terrortrio Beate Zschäpe, Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt mit Geld und logistischer Hilfe unterstützt.

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21. Januar 2012 | nrwrex

KÖLN/DORTMUND – Zwischen Glorifizierung (z.B. bei der „Kameradschaft Aachener Land“) auf der einen Seite sowie Distanzierungen und Relativierungen auf der anderen Seite: Die Anschläge des „Nationalsozialistischen Untergrunds“ (NSU) lösten in den rechten Szenen in NRW unterschiedliche Reaktionen aus, haben Autoren der antifaschistischen Zeitschrift „Lotta“ beobachtet.

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16. Januar 2012 | nrwrex

DORTMUND – Die Zwickauer Terroristen hatten neben dem 2006 ermordeten Kioskbesitzer noch ein weiteres Dortmunder Opfer – einen damaligen türkischen Unternehmer – im Visier, melden die Ruhr-Nachrichten, gestützt auf Spiegel-Informationen. Nur ein „Detail“ habe die Terroristen abgehalten. Die „Person“ sei zwar „gut, aber alt (über 60)“, heiße es in den Notizen, die Ermittler sichergestellt hätten. Offenbar hatten es die Täter auf „unarische“ Männer im zeugungsfähigen Alter abgesehen, so der Spiegel.

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8. Januar 2012 | nrwrex

DORTMUND – Das Forum gegen Rassismus Campus Dortmund (FgR) zeigt vom 11. bis 28. Januar die Wanderausstellung „Opfer rechter Gewalt“ in der Petrikirche in der Dortmunder Innenstadt. Die Ausstellung porträtiert Menschen, die in Deutschland seit 1990 rechter Gewalt zum Opfer gefallen sind. „Uns ist wichtig, das Ausmaß, das rechte Gewalt annimmt, zu zeigen“, so Stefanie Gomez vom FgR. „Gerade in Dortmund zeigt sich, wie die Gewaltverherrlichung der rechten Milieus immer wieder auch ihre Todesopfer fordert.“

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7. Januar 2012 | nrwrex

DUISBURG – Bei den Ermittlungen gegen die neonazistische Zwickauer Terrorzelle NSU wird eine Verbindung zu einem ungeklärten Anschlag in Duisburg geprüft. Dies berichtet das WAZ-Internetportal „derwesten.de“. Im Dezember 2003 sei in Meiderich ein türkischstämmiger Gastwirt angeschossen worden – mit einem ferngesteuerten Schussapparat, wie er auch in der NSU-Wohnung gefunden wurde. Das Landeskriminalamt prüfe, ob die bis heute ungeklärte Tat von Mitgliedern der Gruppe „Nationalsozialistischer Untergrund“ (NSU) begangen worden sei. Zum ausführlichen Bericht:

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