Oidoxie

Onlineausgabe |
Hammer Neonazis auf dem Dach ihres Zentrums am 3. Oktober 2017
Neonazismus in Hamm – ein aktueller Überblick

Behörden und Lokalmedien sind sich einig: Die Neonazi-Szene im westfälischen Hamm befinde sich auf dem Rückzug. Dabei haben sich lediglich die Schwerpunkte der Szene verschoben. Statt Parteiaufbau setzt man aktuell auf die Festigung einer rechten Erlebniswelt. In keiner anderen NRW-Stadt fanden in den letzten zwei Jahren so viele Rechtsrock-Events statt.

21. September 2016 | nrwrex

HAMM - Hammer Neonazis organisieren ein Rechtsrockkonzert, dass am 1. Oktober 2016 stattfinden soll. Dies berichtet die „Antifaschistische Aktion Hamm“ in einer Pressemitteilung. Auf einem Flyer werden Auftritte der Bands/Projekte „Oidoxie“, „Zeitnah“ und „Renitenz“ angekündigt. Als Veranstaltungsort ist lediglich „Hamm“ angegeben. Wie in der Szene üblich, ist das Konzert als vermeintliche „Geburtsfeier“ für zwei Neonazis aus Hamm und Münster getarnt.

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"Oidoxie" bei einem Auftritt im Juli 2012 in Gera.
Die Dortmunder Band "Oidoxie"

„Oidoxie stellen ihr neues 15 Jahre Album erstmals auf dem Eichsfeldtag vor“, heißt es in der Ankündigung für das Festival, das am 28. Mai 2016 im thüringischen Leinefelde stattfinden soll. Den Organisator_innen um Thorsten Heise ist aber ein kleiner Fehler unterlaufen: Tatsächlich feiert „Oidoxie“ in diesem Jahr bereits ihr 20-jähriges Bandjubiläum.

"Strassmass" auf der Bühne des "Eichfeldtages" der NPD am 4. Mai 2013 in Leinefelde. Von rechts nach links: "Hannes", Denis Zadow, Falk Harry Pirnke
Neonazi-Musiker gründen Deutschrock-Band

„Schuldig“ ist nicht etwa eine weitere „unpolitische“ Band auf dem boomenden Deutschrock-Markt, sondern ein von Mitgliedern der Rechtsrock-Bands „Extressiv“ und „Strafmass“ gegründetes Projekt. Ein „Schuldig“-Auftritt bei der „1. Lüner Deutschrock Nacht“ wurde deshalb kürzlich wieder abgesagt.

19. April 2015 | nrwrex

NRW - „Ein Haus, halb explodiert, eine Frau war's, eine Neonazifrau. Und weil die Frau für uns alle Vorbild ist, wallfahrten wir die nächsten Jahre zu dem Haus, dass sie mir nichts dir nichts kaputt gemacht hat und wir, wir huldigen ihr, der hübschen Nazimaus“, so singt der Liedermacher „FreilichFrei“ mit deutlichem Bezug auf Beate Zschäpe auf seiner im November 2014 beim bayrischen Label „Old School Records“ erschienenen CD „Ehrbarer kämpfe“. Am 16. [...]

17. Juli 2013 | nrwrex

DORTMUND – Die Staatsanwaltschaft Dortmund hat Anklage gegen den 24-jährigen Timo Kersting erhoben, der im August 2012 während eines Spiels des Bundesligisten Borussia Dortmund im Westfalenstadion ein Transparent mit der Aufschrift „Solidarität mit dem NWDO“ gezeigt hatte. Der NWDO („Nationaler Widerstand Dortmund“) war am Vortag durch das NRW-Innenministerium verboten worden.

Zum Bericht des „Blick nach rechts“ geht es hier.

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6. Juli 2013 | nrwrex

HERNE - Das für heute Abend von Neonazis zugunsten des verbotenen „Nationalen Widerstands Dortmund“ (NWDO) konspirativ organisierte RechtsRock-Konzert im Ruhrgebiet soll antifaschistischen Recherchen zufolge in der für Festivitäten anmietbaren "Partyscheune" in Herne stattfinden. Intern angekündigt wurden im Vorfeld die Bands "Sleipnir", „Words of Anger“ und „Codex frei“.

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22. Mai 2013 | nrwrex

DORTMUND - Das Dortmunder Neonazi-Netzwerk sei enger mit dem NSU-Umfeld verflochten gewesen, als bisher bekannt, so David Schraven in einem aktuellen WAZ-Artikel: "Nach Recherchen der WAZ Mediengruppe besuchten Neonazis aus Dortmund bereits im Jahr 1995 gemeinsam mit dem späteren Terroristen des NSU, Uwe Mundlos, ein Treffen gewaltbereiter Neonazis aus der extremistischen 'Blood & Honour'-Szene im ostdeutschen Gera."

Zur Artikel geht's hier

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28. April 2013 | nrwrex

DORTMUND - Die Neonazi-Szene will bereits am Vorabend des 1. Mai in Dortmund aufmarschieren. Am 30. April 2013 wolle man durch das in der südlichen Innenstadt gelegene Kreuzviertel laufen, teilte "Die Rechte" mit. Die Neonazis wollen sich um 18:30 Uhr am Sonnenplatz, in der Nähe der S-Bahn-Haltestelle Möllerbrücke, sammeln. Ihr Aufmarsch soll bereits gegen 20:30 Uhr beendet werden.

Der seit August verbotene "Nationale Widerstand Dortmund" (NWDO) hat in der Vergangenheit mehrfach kleinere Versammlungen am Vorabend von größeren Szene-Events in Dortmund durchgeführt.

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