Rechtsterrorismus

Die "Legion 47" hinterließ ihre Spuren im Duisburger Stadtbild.
Drei Angeklagte, ein Belastungszeuge und 33 Unbekannte

Seit Mai 2015 läuft vor dem Duisburger Landgericht das Verfahren gegen drei führende Mitglieder der neonazistischen Kameradschaft „Legion 47“. Das Urteil wird für Anfang November erwartet.

Onlineausgabe |
Foto: LOTTA
Frank S. (rechts) als Teilnehmer des Rudolf-Hess-Marsches in Fulda 1993
Eine Kontextualisierung von Tat und Täter

Der Mordanschlag auf Henriette Reker war eine rechtsterroristische Tat, darauf deuten alle zur Verfügung stehenden Informationen hin. Frank S. hat den Angriff offenbar genau vorbereitet. Medienberichten zufolge vernichtete er zuvor sämtliche Dokumente in seiner Wohnung und entsorgte seine Festplatten. Nach der Bluttat ließ er sich widerstandslos festnehmen und lieferte direkt die politische Begründung für seine Tat.

7. Mai 2015 | nrwrex

BOCHUM – Auf Veranlassung des Generalbundesanwalts (GBA) ging die Polizei am Mittwoch morgen bundesweit gegen mehrere Neonazis vor, denen vorgeworfen wird, eine terroristische Vereinigung gebildet zu haben. Die Gruppe soll „Anschläge auf namhafte Salafisten, Moscheen und Asylbewerberunterkünfte“ geplant haben. Ob konkrete Anschlagziele und -termine geplant wurden, sollen laut GBA die weiteren Ermittlungen klären.  [...]

30. Mai 2012 | nrwrex

DÜSSELDORF/KARLSRUHE - Die Bundesanwaltschaft hat am Dienstag zwei  mutmaßliche Unterstützer der terroristischen Vereinigung "Nationalsozialistischer Untergrund" (NSU) freigelassen. Dies berichtet u.a. die "Rheinische Post".  Die Haftbefehle gegen Carsten S.  aus Düsseldorf und Matthias D. aus Sachsen wurden aufgehoben. Bei Carsten S. besteht nach Auffassung der Bundesanwaltschaft keine Fluchtgefahr mehr, er habe sich umfassend zum Tatvorwurf gegenüber den Ermittlungsbehörden geäußert.

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17. Dezember 2011 | nrwrex

DORMAGEN – Wer wissen will, wes Geistes Kind – oder besser: Ungeistes Kind – der eine oder andere Funktionär von „pro NRW“ ist, wird zuweilen auf der Internetseite der Dormagener Filiale der selbst ernannten „Bürgerbewegung“ fündig. Dort plappert Norbert Back, der „pro NRW“-Bezirksvorsitzende am Niederrhein, vor sich hin, wie ihm der Schnabel gewachsen ist.

Sehr häufig haben Backs Beiträge für ihn selbst und für „pro NRW“ als solches den Vorteil, dass es schwer fällt, überhaupt zu verstehen, was er sagen will.

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