Sprengstoff

Die "Legion 47" hinterließ ihre Spuren im Duisburger Stadtbild.
Drei Angeklagte, ein Belastungszeuge und 33 Unbekannte

Seit Mai 2015 läuft vor dem Duisburger Landgericht das Verfahren gegen drei führende Mitglieder der neonazistischen Kameradschaft „Legion 47“. Das Urteil wird für Anfang November erwartet.

Onlineausgabe |
Zeitungsberichte nach dem Wehrhahn-Anschlag
Ein Rück- und Ausblick (fast) 15 Jahre danach

Gerade einmal 1.800 Zeichen Text sind bei „Wikipedia“ über den Sprengstoffanschlag vom 27. Juli 2000 auf dem S-Bahnhof Wehrhahn im Düsseldorfer Stadtteil Flingern zu finden: „Mit TNT gefüllte Rohrbombe“, „zehn Menschen zum Teil lebensgefährlich verletzt“, „bislang unbekannte Täter“, „fremdenfeindliche oder antisemitische Motive nicht ausgeschlossen“, da es sich bei den „Opfern um Migranten aus der ehemaligen Sowjetunion handelte, sechs mit jüdischem [...] Hintergrund“, formuliert die Online-Enzyklopädie die Erkenntnis-Fetzen. Über einen Zusammenhang mit der Mord- und Anschlagsserie des „Nationalsozialistischen Untergrunds“ (NSU) lägen, heißt es hier, „keine sicheren Erkenntnisse“ vor.

5. März 2012 | nrwrex

GREFRATH – Der Staatsschutz Mönchengladbach ermittelt gegen einen 24-jährigen Mann aus Grefrath wegen eines Verstoßes gegen das Sprengstoff- und Waffengesetz mit möglicherweise rechtsextremistischen Hintergrund. Dies berichtet die Rheinische Post. Die Ermittler seien dem Mann durch eine Hausdurchsuchung bei seinem jüngeren Bruder auf die Spur gekommen, erklärte die Polizei. Die Beamten fanden unter anderem ein mit Schwarzpulver gefülltes Metallrohr. Zum Bericht der Rheinischen Post:

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24. November 2011 | nrwrex

AACHEN/BERLIN – Offenbar führen die Verfassungsschutzämter einen oder mehrere V-Leute in der Neonazi-Szene im Großraum Aachen. Der Berliner „Tagesspiegel“ berichtet, dass zwei Neonazis aus Aachen, die Sprengkörper mit Glassplitter gebaut hatten und diese in Berlin zünden wollten, durch „rechtsextreme V-Leute“ enttarnt worden seien. Die Ermittler hätten durch diese Tipps weitere Straftaten verhindern können, beruft sich das Blatt auf nicht näher benannte Behördenquellen.

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2. Juli 2011 | nrwrex

Berlin – Auch im vorigen Jahr war Nordrhein-Westfalen in absoluten Zahlen das Bundesland mit den meisten rechtsextrem motivierten Gewalttaten. Dies geht aus dem am Freitag vorgestellten Verfassungsschutzbericht des Bundes für 2010 hervor.

149 solche Taten nennt der Verfassungsschutz in NRW, gestützt auf Angaben des Bundeskriminalamtes.* Im Jahr zuvor wurden offiziell 163 Gewalttaten in NRW registriert. Umgerechnet auf die Einwohnerzahl lag Nordrhein-Westfalen 2009 auf Platz 12 aller Bundesländer. 2010 war es trotz der leicht gesunkenen Fallzahl Platz 9.

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24. Mai 2011 | nrwrex

Bochum – Vor dem Landgericht Bochum hat heute der Prozess gegen ein 19-jähriges NPD-Mitglied begonnen. Vorgeworfen wird dem ehemaligen Jugendbeauftragten des NPD-Kreisverbands Bochum/Wattenscheid unter anderem schwere Brandstiftung und das Herbeiführen einer Sprengstoffexplosion. Ein kurzer Bericht zum Prozessauftakt beim „blick nach rechts“:

http://www.bnr.de/content/ein-rundes-dutzend-delikte

Ein längerer Beitrag zum Thema beim WAZ-Internetportal „derwesten.de“:

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23. Mai 2011 | nrwrex

Bochum – Ein 19-jähriger NPD-Aktivist aus Wattenscheid ist am vergangenen Freitag kurz vor seinem Prozess am Bochumer Landgericht verhaftet und in U-Haft gesperrt worden. Dies berichtet das WAZ-Internetportal „derwesten.de“. Der Wattenscheider, der sich ab Dienstag unter anderem wegen schwerer Brandstiftung und des Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion verantworten muss (/nrwrex/2011/05/bo-npd-nachwuchskraft-ab-dienstag-vor-gericht), stehe im Verdacht, am vergangenen Freitagmorgen zwei pyrotechnische Gegenständige gezündet zu haben.

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21. Februar 2011 | nrwrex

Aachen – Das Landgericht Aachen hat am Montag einen Heranwachsenden und einen jungen Mann wegen der Vorbereitung von Explosionsverbrechen, Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen und Volksverhetzung verurteilt. Dies berichtet der „blick nach rechts“. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass Falko W. (20) und Daniel T. (25) Sprengkörper aus pyrotechnischen Gegenständen und Glasscherben gebaut haben, die am 1. Mai 2010 in Berlin bei einem Neonazi-Aufmarsch möglicherweise gegen Polizisten und Gegendemonstranten eingesetzt werden sollten. Zum bnr-Bericht:

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20. Februar 2011 | nrwrex

Aachen – Früher als erwartet kann schon in der kommenden Woche mit dem Urteil in einem Prozess wegen der Vorbereitung von Sprengstofftaten in Berlin sowie rechten Schmieraktionen und einen Brandanschlag in Aachen gerechnet werden. Angeklagt sind vor dem Landgericht Aachen ein junger Mann und ein Heranwachsender, die beide in der Neonazi-Szene aktiv waren. Der „blick nach rechts“ berichtet:

http://www.bnr.de/content/explosives-duo

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17. Februar 2011 | nrwrex

Aachen – In dem derzeit in Aachen laufenden Prozess gegen zwei Männer aus der rechtsextremen Szene wegen des Vorwurfes der Vorbereitung von Sprengstofftaten in Berlin  haben heute eine Reihe Neonazis als Zeugen aussagen müssen. Klarmanns Welt berichtet:

http://klarmann.blogsport.de/2011/02/17/rechts-nichts-wissen-wenig-sagen-und-eine-enttaeuschung/

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