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Lotta #94

Fantastische Reiche - Die Welt der "Reichsbürger" und "Selbstverwalter"

  • 26.04.2024

    Alexander Häusler

    „Bündnis Sahra Wagenknecht“

    Personalisierung des Politischen

    Die deutsche Parteienlandschaft erfährt Zuwachs: Mit dem „Bündnis Sahra Wagenknecht“ (BSW) tritt eine neue Partei auf, die — medial äußerst präsent — laut vorläufiger Umfragen Aussicht auf längerfristige Etablierung hat. Geht diese „Linken“-Abspaltung zu Lasten der „Linkspartei“? Oder schwächt das BSW die AfD? Und was heißt ihre Gründung für antifaschistische Politik?

  • 26.04.2024

    Britta Kremers

    Fantastische Reiche

    Einleitung in den Schwerpunkt

    Lange Zeit waren sie ein wenig beachteter Teil der extremen Rechten: „Reichsbürger“. Obskur und entrückt wirkten die Ausführungen ihrer Protagonist**innen, wonach das Deutsche Reich weiterhin existiere und deshalb die eigens gebildeten kommissarischen Reichsregierungen völkerrechtliche Legitimität beanspruchten. Ausgedachte Titel und Behörden, Fantasieausweise und Reichsnummernschilder verstärkten den Eindruck, man habe es hier weniger mit einem ernstzunehmenden politischen Spektrum als mit einer Ansammlung an Verschwörungsgläubigen mit hohem Selbstbewusstsein und einem Hang zum Narzissmus zu tun.*

  • 26.04.2024

    Benjamin Winkler

    Gefährliche Abgründe

    Das „Reichsbürger“-Milieu in Deutschland

    In den letzten Jahren hat das „Reichsbürger“-Milieu immer wieder für Aufsehen gesorgt. Die Entwicklung der Reichsideologie und die Herausbildung eines „Reichsbürger“-Milieus lassen sich aber weiter zurückverfolgen.

  • 26.04.2024

    Torben Heine

    Von „Reichsbürgern“, „Selbstverwaltern“ & „Souveränisten“

    Eine Geschichte von Begriffen und Klassifizierungen

    Die Begründungen, warum die Bundesrepublik angeblich kein legitimer, ja nicht einmal ein real existierender Staat ist, variieren: mal werden pseudojuristische Argumente vorgebracht, mal wird sich auf ein angebliches Naturrecht bezogen, mal wird aus der Bezeichnung Personalausweis geschlussfolgert, dass die BRD eine Firma wäre. Fraglich ist, wie das solchen Überzeugungen verhaftete Milieu zu bezeichnen ist.

  • Britta Vogelberg (l.) bei einem KRD-Seminar in Bergisch Gladbach 2023.

    26.04.2024

    Mia Hill

    Zoey Heine

    Rina Wrona

    „Wenn ich König von Ganz-Deutschland wär’“

    NRW als Zentrum der Ausbreitung des „Königreichs Deutschland“

    Während die Wahrnehmung der Aktivitäten des „Königreichs Deutschland“ (KRD) auf den Osten Deutschlands verengt ist, breitet sich die rechts-esoterische, teils offen antisemitische und antidemokratische Polit-Sekte am stärksten in den westlichen Bundesländern aus. Federführend ist dabei das sogenannte „Leucht-Turm“-Team aus NRW. Den Autorinnen wurden Innenansichten aus verschiedenen KRD-Seminaren zugespielt.

  • 26.04.2024

    Rina Wrona

    Für Kaiser und Reich

    Der „Vaterländische Hilfsdienst“

    Der reichsbürgerliche „Vaterländischer Hilfsdienst“ (VHD) kämpft für den Kaiser und das Deutsche Reich an der Heimatfront des — ihrer Meinung nach — nie beendeten 1. Weltkriegs. Aus dem Kriegszustand leiten die Mitglieder für sich besondere Rechte, inklusive des Waffengebrauchs, ab. Auch in NRW, Rheinland-Pfalz und Hessen haben sie ihre straffe Organisation aufgebaut, um für den viel beschworenen „Tag X“ bereit zu sein.

  • Michael Vogt (l.) und Jo Conrad auf dem Podium der "Aufbruch"-Konferenz in Alsfeld 2012

    26.04.2024

    Alexander Czepinski

    Vereinzelt vernetzt

    „Reichsbürger“-Akteure aus der mittelhessischen Provinz

    In der Region Mittelhessen gibt es eine recht unübersichtliche Szenerie derer, die einer Reichsideologie folgen oder damit sympathisieren. Die meisten bleiben regional unauffällig, einzelne vernetzen sich überregional, andere werden meist erst im Zuge von Auseinandersetzungen mit Behörden oder Hausdurchsuchungen bekannt. Einige Schlaglichter auf ausgewählte Akteure.

  • 26.04.2024

    Alexander Czepinski

    Wirkungsfelder

    Korporierte der „Deutschen Burschenschaft“ in Parteien und extrem rechtem Umfeld

    Burschenschaften verfolgten das politische Geschehen seit jeher, um Möglichkeiten zur Umsetzung ihrer Weltsicht zu finden. Durch gesellschaftliche Debatten um die Ausrichtung des Dachverbandes und die Veränderung der Parteienlandschaft wandelten sich die Optionen, die Korporierten der „Deutschen Burschenschaft“ offen stehen.

  • 26.04.2024

    Linda Janssen

    Wie aus Tintrup Tim-trup wurde

    Ein Blick auf den extrem rechten YouTuber Timm Kellner

    Im Jahr 2023 kaufte Timm Kellner ein neues Clubhaus für seinen Motorradclub „Brothers Guard“ in Tintrup, einem kleinen Dorf im ostwestfälischen Kreis Lippe. Zu seinen Veranstaltungen kommen mehr Besucher­*in­nen als Menschen in Tintrup wohnen, seine Fans bedrohen Zivilgesellschaft und Ordnungskräfte.

  • 26.04.2024

    Manu Aider

    Duisburg rechts außen

    Die extreme Rechte in Duisburg — ein Überblick

    Die extreme Rechte in Duisburg ist seit jeher relativ gefestigt, gut vernetzt und ausdifferenziert. Dieser Artikel möchte — beginnend mit einem kurzen Rückblick auf die Neonazi-Szene der 1980er bis 2000er Jahre — einen groben Überblick geben. Behandelt werden AfD, NPD, „HEIMAT“ und „Die Rechte“, die rechten Proteste gegen die Corona-Schutzmaßnahmen sowie PEGIDA NRW. Darüber hinaus geht es um rechte „Erlebniswelten“ rund um Fußball und Graffiti.

  • 26.04.2024

    Rainer Roeser

    „Kreuzzug gegen den eigenen Nachwuchs“

    Der Streit über die JA überschattet den Parteitag der NRW-AfD

    Eigentlich sollte es eine perfekte Aufführung werden. Ein Bild der Einigkeit wollte die NRW-AfD bei ihrem Parteitag Ende Februar in Marl abliefern. Doch dann kam ihr der Streit über die „Junge Alternative“ dazwischen.

  • 26.04.2024

    Kurzmeldungen

    Fakten, Fakten, Fakten aus NRW, RLP und Hessen

  • Ursula von der Leyen, Präsidentin der Europäischen Kommission, und die italienische Premierministerin Georgia Meloni (r.) bei einem Besuch auf Lampedusa 2023.

    26.04.2024

    Jörg Kronauer

    Der Giorgia-Pakt

    Die äußerste Rechte steht bei der Europawahl vor Zugewinnen

    Parteien der äußersten Rechten stehen vor teils kräftigen Zugewinnen bei der Europawahl im Juni und könnten in einem Drittel aller EU-Staaten zur stärksten politischen Kraft werden. Im Europaparlament ist eine Koalition unter Einschluss eines Teils der Rechtsaußenparteien nicht mehr ausgeschlossen. Erste Sondierungen laufen bereits.

  • 26.04.2024

    John Postmar

    Die Anti-Einwanderungspartei

    PVV gewinnt Parlamentswahlen in den Niederlanden

    „Das niederländische Volk hat gesprochen“, sagte Geert Wilders nach dem Wahlsieg der „Partij voor de Vrijheid“ (PVV) im November 2023. „Rechts-Rutsch in Holland“, titelt „BILD“. Mit 37 von 150 Sitzen stellt die PVV nun die größte Fraktion im niederländischen Parlament. Seit vielen Jahren gehört die extrem rechte One-Man-Show zu den stärkeren Parteien der Niederlande. Warum wurde sie jetzt so erfolgreich?

  • 26.04.2024

    Joachim Schröder

    „Und dann hat man uns ins Ghetto getrieben.“

    Die Deportation vom Düsseldorfer Schlachthof ins Ghetto Riga

    1.007 jüdische Frauen, Männer und Kinder mussten sich auf Befehl der Gestapo am 10. Dezember 1941 am Düsseldorfer Schlachthof einfinden. Sie kamen vor allem aus dem links- und niederrheinischen Gebiet: aus Mönchengladbach, Krefeld, Moers und den umliegenden kleineren Städten und Dörfern, aus Goch und Emmerich; einige wenige auch aus Duisburg und Düsseldorf. Es war nach den beiden Massendeportationen vom Oktober und November 1941 in die Ghettos in Łódź und Minsk der dritte „Transport“, bei dem der Düsseldorfer Schlachthof als zentrale Sammelstelle im Regierungsbezirk diente.

  • 26.04.2024

    Kim Pflanzer

    „Wir machen das alles aus Überzeugung

    Bastian Drumm über Gegenkultur in Kusel & Antifa im Hinterland

    Ob versuchte Immobilienkäufe der NPD, Neonazi-Aufmärsche, eine regionale Kameradschaft oder aus jüngerer Vergangenheit die rechte Melange aus antisemitischen Verschwörungsgläubigen und Neonazis, Demos gegen die Erstaufnahmeeinrichtung für Geflüchtete, Flyeraktionen vom „Dritten Weg“, Gesprächskreise von Sascha Wagner oder die AfD, der Landkreis Kusel ist seit Jahrzehnten geprägt von der Notwendigkeit antifaschistischer Intervention. Eine Konstante in diesem Kampf ist der Antifaschist Bastian Drumm, der seit Jahren vor Ort Proteste und Gegenkultur organisiert.

  • 26.04.2024

    Leroy Böthel

    Kritische Theorie der extremen Rechten

    Die Veröffentlichung des Vortrags von Theodor W. Adorno über „Aspekte des neuen Rechtsradikalismus“ im Jahr 2019 (ursprünglich 1967) wurde schnell zum Bestseller und breit diskutiert. Denn nicht unbegründet lassen sich Parallelen zwischen Adornos Ausführungen über die damals noch junge NPD und dem aktuellen Aufstieg der AfD ziehen.

  • 26.04.2024

    Alexander Häusler

    Der Erste Weltkrieg

    Der 1. Weltkrieg jährt sich nun zum 110. Mal. Mit der Junikrise, dem Attentat in Sarajevo, der Kriegserklärung des mit dem deutschen Kaiserreich verbundenen Österreich an Serbien sowie der Kriegserklärung Deutschlands an Russland und zwei Tage später an Frankreich entzündete sich 1914 ein mörderischer Flächenbrand, der 1918 mit der deutschen Niederlage und der Abdankung des Kaisers endete. Seitdem ist die Kriegsschuldfrage ein erbittertes Thema: Für deutsch-nationale Kreise war es ein Verteidigungskrieg — und Deutschland mehr oder weniger Opfer des Krieges.

  • 26.04.2024

    Pia Gomez

    Was ist Antisemitismus?

    Die Antwort auf diese Frage scheint einfach zu sein: Feindschaft gegen Juden:Jüdinnen. Allerdings zeigt ein Blick in aktuelle Feuilletons oder gar in die über 100 Jahre laufende Debatte in Wissenschaft und Forschung, dass es eben nicht die eine, allgemeingültige Definition von Antisemitismus gibt, sondern im Gegenteil eine Vielzahl historischer, soziologischer, psychologischer und sonstiger Definitionen und Annäherungen an das Thema.

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  • LOTTA – Antifaschistische Zeitung aus NRW, Rheinland-Pfalz und Hessen

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