Schwerpunkt: Obdachlosenfeindlichkeit und sozialdarwinistische Gewalt
„Den Aufenthalt im öffentlichen Raum so unbequem wie möglich machen“
Ordnungsrechtlicher Umgang mit Obdachlosigkeit
Innenstädten kommt im Alltag wohnungsloser Personen eine durchaus ambivalente Bedeutung zu. Einerseits eröffnen sich dort bedeutsame Handlungsoptionen, indem die betreffenden Personen beispielsweise mit Betteln ein zumindest kleines Einkommen erzielen können. Andererseits sehen sich wohnungslose Personen dort auch damit konfrontiert, zum Gegenstand ordnungspolitischer Maßnahmen gemacht zu werden.
Erst mal arbeiten!
Völkische Kontinuitäten von Abwertung und Entsolidarisierung
Die Selbstüberhöhung als „schaffendes Volk“ war im Nationalsozialismus grundlegend für die Bildung der „deutschen Volks- und Leistungsgemeinschaft“. Damit einher ging die biologistisch begründete Abwertung der vorgeblichen „Faulheit“ anderer Völker, Jüdinnen und Juden, „Asozialer“, Kranker und Behinderter. Entsolidarisierung wurde im Nationalsozialismus zur täglich eingeübten sozialen Praxis und zur Voraussetzung der systematischen Ausgrenzung und Vernichtung. Heute erhebt die AfD die Entsolidarisierung mit den „Unwürdigen“ zu ihrem Programm
Gewalt gegen Wohnungslose
Erkenntnisse aus Monitoring und Beratung
Im Rahmen des Monitorings rechter, rassistischer, antisemitischer und anderweitig menschenverachtender Gewalt dokumentieren die „Opferberatung Rheinland“ und „BackUp“ seit Jahren auch Gewalttaten gegen Obdachlose. Dieser Artikel beleuchtet, durch welche wiederkehrenden Tatdynamiken Gewalt gegen wohnungslose Personen gekennzeichnet ist, aber auch, welche Hürden es aus der Perspektive der Beratenden bei der Beratung und Unterstützung gibt.
Ein Thema für die antifaschistische Linke
Im Gespräch mit der Initiative „Schlafen statt Strafen“
Die Initiative „Schlafen statt Strafen“ aus Dortmund setzt sich mit öffentlichen Aktionen wie Protestcamps und Infoständen gegen die Verdrängung und Diskriminierung von obdach- und wohnungslosen Menschen in Dortmund ein. LOTTA sprach mit der Initiative über ihr Engagement und die aktuelle politische Situation